Die Freie Bildungseinrichtung: Geschichte, Einfluss & Bedeutung

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Die Freie Bildungseinrichtung: Ein historischer Text

Es handelt sich um einen historischen Text aus der Zeit der Restauration, verfasst von Giner de los Ríos, einem Historiker, und veröffentlicht in "Essays". F. Díaz-Wohnung behandelte das Thema in "Die Geschichte von Spanien in ihren Unterlagen".

Dieses Dokument ist eine Art Darstellung eines erzieherischen und sozialen Problems. Es ist eine öffentliche Auseinandersetzung, die das Engagement von Menschen für die Arbeit der Institution verdeutlicht.

Historischer Kontext: Die Restauration

Der historische Kontext ist die Zeit der Restauration, als eine Gruppe von Lehrern aus ihren Ämtern vertrieben wurde und beschloss, die Institution mit anderen Werten zu formen, als es in Europa üblich war.

Die Organisation unterrichtete nicht nur, sondern trug auch dazu bei, dass die Männer in den europäischen Strömungen konkurrieren konnten.

Sie half durch den Unterricht, Männer zu guten Menschen auszubilden, wobei sie auch ethische und moralische Aspekte sowie die körperliche Ertüchtigung nicht vernachlässigte.

Der Autor erklärt, dass sie gelehrt wurden, die Politik und Gesetze kritisch zu hinterfragen.

Die Bildungspolitik in Spanien vor der ILE

Von den liberalen Cortes von Cádiz an versuchte Spanien, eine zentrale, einheitliche Bildung im ganzen Land einzuführen, die vom Staat geregelt und finanziert und von der katholischen Kirche getrennt sein sollte. Die Schwierigkeiten des Liberalismus während der Herrschaft von Ferdinand VII. verzögerten jedoch die Umsetzung dieser Ideen, und die Probleme des Karlistenkriegs sowie wirtschaftliche und politische Schwierigkeiten verzögerten das Projekt weiter. Während der Herrschaft von Elisabeth II. konsolidierte sich der Liberalismus in seiner gemäßigten Form und es entstanden unterschiedliche Lehrpläne, darunter das "Moyano-Gesetz", das einen unentgeltlichen und obligatorischen Grundschulunterricht vorsah. Die finanziellen Probleme des Staates verhinderten jedoch eine vollständige Entwicklung. Das Konkordat mit dem Heiligen Stuhl hatte Einfluss auf die Lehre. Während des Zeitraums von sechs Jahren wurde die akademische Freiheit eingeschränkt, und während der Restauration wurde sie von Cánovas unterdrückt. Während der Restauration bestanden weiterhin verschiedene pädagogische Probleme des 19. Jahrhunderts, wie z. B.: ein enormer Analphabetismus von mehr als 70 % in einigen Gebieten, Mangel an Schulen und Lehrern in einigen ländlichen Gebieten, großer Einfluss der katholischen Ethik und Moral, die Restauration der Kirche kontrollierte einen Großteil der Sekundarstufe I, sehr niedrige Bildung für Frauen, die auf die Rolle von Müttern und Ehefrauen beschränkt war. In diesem Kontext entstand die Freie Bildungseinrichtung (ILE).

Gründung und Ziele der ILE

Die Freie Bildungseinrichtung wurde 1876 von einer Gruppe von Professoren (Francisco Giner de los Ríos und Nicolás Salmerón u. a.) gegründet, die sich von der Universität trennten, um die akademische Freiheit zu verteidigen und sich zu weigern, ihren Unterricht auf die offiziellen Dogmen in religiöser, politischer oder moralischer Hinsicht zu beschränken.

Dies zwang sie, ihre pädagogische Arbeit außerhalb der staatlichen Universitäten durch die Schaffung einer privaten Bildungseinrichtung fortzusetzen, deren erste Versuche an der Universität ausgerichtet waren und dann auf die Primar- und Sekundarstufe ausgeweitet wurden.

An dem Projekt beteiligten sich Joaquín Costa und andere Personen, die an Bildungs-, Kultur- und Sozialreformen beteiligt waren.

Bereits 1881 begannen Lehrer, die an der Fakultät des Instituts ausgebildet wurden, dem institutionellen Projekt beizutreten, um es zu stärken und seine Kontinuität zu gewährleisten.

Die Bedeutung der ILE für die spanische Kultur

Von 1876 bis zum Bürgerkrieg im Jahr 1936 war die ILE der Mittelpunkt einer ganzen Epoche der spanischen Kultur und ein Kanal für die Einführung der modernsten pädagogischen und wissenschaftlichen Theorien, die außerhalb der spanischen Grenzen entwickelt wurden. Sie befürwortete die soziale, politische, pädagogische und kulturelle Entwicklung durch die "ganzheitliche Bildung" des Individuums.

Sie förderte den Aufbau von Zentren wie dem Nationalen Pädagogischen Museum oder dem Ministerium für Bildung, Schullandheime, die Theatergruppe La Barraca oder Bildungsmissionen, die während der Zweiten Republik die Dörfer Spaniens bereisten.

Die Institution, die sich für eine umfassende Bildung einsetzte, führte die Koedukation in einer neutralen Schule ein, praktizierte neue Lehrmethoden und organisierte Studententreffen in homogenen Gruppen nach ihrem Bildungsgrad. Der entscheidende Faktor in der Bildung der ILE lag in den Lehrern und der Methode. Der Schüler stand im Mittelpunkt des Lernprozesses.

Der Einfluss und das Erbe der ILE

Der Einfluss der ILE war während der 2. Republik sehr wichtig, aber seit 1940 stellte das Institut seine Tätigkeit ein. In den 1950er Jahren entstanden jedoch einige Privatschulen, die einige ihrer Methoden einführten. Ihr pädagogischer und didaktischer Einfluss ist auch heute noch von großer Bedeutung.

Fazit

Der Text ist von großer Bedeutung, um die Werte der Institution kennenzulernen und den Einfluss zu verstehen, der entscheidend war, um die spanische Bildungslandschaft zu verändern und zu modernisieren. Generationen (1914 und insbesondere 1927) wurden von den Ideen dieser Institution beeinflusst. Das Wohnheim, in dem Figuren wie Dalí, Lorca, Alberti und Buñuel lebten, ist ein Beispiel für die hohe kulturelle und künstlerische Entwicklung der ILE.

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