Funktionsweise der CAV-Einspritzpumpe
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CAV-Einspritzsysteme: In diesen Systemen wird die Kraftstoffübertragung an den Hydraulikkopf der Pumpe durch ein Ventil druckreguliert. Das Dosierventil steuert den Kraftstoffdurchfluss, wobei die Reglerbaugruppe durch die Drosselklappenstellung und die Drehzahl gesteuert wird. Der Verteiler leitet den Kraftstoffdruck aus der Übertragung zur Einspritzung weiter und verteilt ihn auf die verschiedenen Düsen.
Druckübertragung und Regulierung
Bei der normalen Druckübertragung bewegt der erzeugte Druck den Steuerkolben gegen die Federkraft nach rechts. Dieser Transferdruck wird angewendet, wenn der Pumpendruck über eine Leitung das Ventil erreicht. Sobald dieser Druck die durch die Einstellschraube festgelegten Grenzen überschreitet, werden die Regulierbohrungen freigelegt. Dadurch kann Kraftstoff unter Druck von der Saugseite der Transferpumpe passieren und so den Druck regulieren.
Pumpe, Dosierer und Verteiler
Alle diese Funktionen werden durch den Hydraulikkopf der Pumpe ausgeführt, wobei die Einspritzung der wichtigste Vorgang ist. Während des Motorbetriebs öffnen sich die Einlasskanäle des Rotors, wodurch Kraftstoff in das Pumpenelement gelangt und die Kolben auseinandergedrückt werden. Wenn der Motor sich um mehr als 45 Grad weiterdreht, kommen die Vorsprünge des Nockenrings mit den Rollen in Kontakt und komprimieren den Kraftstoff durch das Zusammenführen der Kolben. Zu diesem Zeitpunkt fluchten die Kanäle mit den Injektoren und dem Auslass, was den Punkt markiert, an dem der Kraftstoff in die Leitung gefördert wird.
Mechanische Drehzahlregelung
Bei dieser Art von Pumpe wird eine mechanische Drosselung verwendet. Im Fahrzeug befindet sich die Reglerfeder in einer Schiebemuffe, welche den Steuerhebel mit dem Gaspedal verbindet, sodass die Bewegungen der Steuerung auf das Dosierventil übertragen werden. So kann die Durchflussposition je nach Drosselklappenstellung geregelt werden.
Diese Änderung erfolgt nur, wenn die festgelegte Höchstdrehzahl erreicht ist, bei der die auf die Schiebemuffe ausgeübte Gegenkraft die Federrate des Reglers überschreitet. In diesem Fall wird der Hebel durch die Stange nach links verschoben, wodurch sich die Position des Dosierventils in Richtung einer Durchflussreduzierung ändert. Wenn die Geschwindigkeit nicht sehr hoch ist, bewegt sich die Schiebemuffe kaum und bewirkt keinen nennenswerten Antrieb.
Automatischer Betrieb und Leerlauf
Die Überwindung der Federkraft erfolgt bei diesem Pumpentyp auch automatisch bei Motoren mit variabler Drehzahl. Wenn der Motor stationär ist, herrscht kein Federdruck in der Kammer, was dazu führt, dass die Kugel nach rechts verschoben wird. Der Nockenring ist für die Einspritzung so positioniert, dass eine Verzögerung eintritt. Sobald der Motor gestartet wird, baut sich der Transferdruck für diese Betriebsphase auf, wodurch sich der Kolben nach links bewegt.
In diesem Schritt wird die schwächere Feder gegen den Anschlag komprimiert, was zu einer Verschiebung des Kugelgelenks führt. Der Nockenring dreht sich leicht entgegen der Rotorrichtung und überwindet so die Einspritzverzögerung. Dieser Moment ist speziell für den Motorleerlauf vorgesehen.