Geographie und Klima: Katalonien, Iberische Halbinsel und Weltregionen

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Katalonien: Relief und Landschaftszonen

Katalonien – Relief: Bergland und Pyrenäen. Die axiale Pyrenäenachse (Pica d'Estats, 3.143 m) liegt am Fuße von Massiven wie Cadí und Pedraforça. Dazwischen befindet sich die zentrale Depression, die sich zwischen den Pyrenäen und dem katalanischen Küstensystem erstreckt.

Das katalanische Mittelmeer-System umfasst vorküstennahes Gebirge (Guillem, Montseny, Montserrat und Montsant), die Küstenkordillere (Gavarres, Montnegre, Collserola und Garraf), vor der Küste gelegene Täler und das Weinbaugebiet Penedès sowie die Küstenebene (Maresme, Barcelona-Ebene) und die vorgelagerten Küsten und Inseln. Katalonien verfügt über etwa 580 km Küste: die Nordküste ist zerklüftet, die Südküste wird durch lange Sandstrände geprägt. Erwähnenswert ist das Ebro-Delta.

Flüsse, Feuchtgebiete und Seen in Katalonien

Flüsse:

  • Im Mittelmeer-Einzugsgebiet: Ebro (Ebre) mit Zuflüssen aus den Pyrenäen wie Segre, Noguera Pallaresa und Ribagorzana.
  • Pyrenäen–Mittelmeer-Netz: Muga, Fluvià, Ter und Llobregat.
  • Mittelmeer-Küstenflüsse (entstanden in den vorküstennahen Gebirgen): Tordera, Besòs, Foix, Gaia und Francolí.
  • Atlantische Seite: Garonne – entspringt im Val d'Aran und mündet bei Bordeaux.

Feuchtgebiete und Seen: Wichtige Feuchtgebiete sind die Reisfelder und Feuchtzonen der Pyrenäenausläufer (z. B. Estanys) sowie die Feuchtgebiete von Empordà, Llobregat und Ebro. Bedeutende Seen sind unter anderem das Estany de Banyoles und in den Pyrenäen Seen wie Sant Maurici, Llong und Gento.

Afrika: Relief, Flüsse und Seen

Afrika – Relief: Große Grabenbrüche wie das Rift Valley und das Atlasgebirge (Gipfel über 4.000 m), dazu zahlreiche hohe Gebirge und Bergregionen.

Flüsse: Das Nilsystem gehört zu den bedeutendsten Flüssen des Mittelmeerraums und Afrikas insgesamt.

Seen: Bedeutende Binnengewässer sind zum Beispiel der Viktoriasee (Lake Victoria) und weitere sehr große Seen des Kontinents.

Amerika: Flüsse und Seen

AmerikaFlüsse (Südamerika): Der Amazonas ist einer der weltweit größten Flüsse. Weitere große Flusssysteme prägen den Kontinent.

Seen: Wichtige Seen in Südamerika sind Titicaca sowie andere bedeutende amerikanische Seen.

Iberische Halbinsel: Flüsse

Iberische HalbinselFlüsse: Im Mittelmeer-Einzugsgebiet ist der Ebro eines der wichtigsten Flusssysteme der Halbinsel.

Asien und Europa: Relief und Flüsse

Asien – Relief: Das tibetische Plateau (Tibet-Hochland) ist eine der höchsten Regionen der Welt; Sibirien ist durch weite Ebenen gekennzeichnet. Flüsse: Der Jangtse (Yangtse) ist einer der längsten Flüsse Asiens.

Europa – Relief: Die zentrale Hochebene Meseta auf der Iberischen Halbinsel ist eine wichtige europäische Hochebene. Seen: Der Ladoga-See zählt zu den größten Seen Europas.

Wetter auf der Iberischen Halbinsel

Wetter der Iberischen Halbinsel – Die Halbinsel weist mehrere Klimadomänen auf:

1) Ozeanische Klimadomäne

Diese befindet sich in einem langen, schmalen Streifen im Norden Spaniens. Es handelt sich um ein gemäßigt ozeanisches Klima: der Atlantik beeinflusst Temperatur und Feuchte stark (z. B. Galicien und Kantabrien). Im Übergangsbereich nach innen nimmt die ozeanische Wirkung ab und die kontinentalen Merkmale zu, mit geringerer Luftfeuchte. In einigen südlicheren Küstenabschnitten kann ein ausgeprägter subtropischer/tropischer Einfluss spürbar sein (z. B. atlantische andalusische Küste) mit höheren Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit.

2) Mediterrane Klimadomäne

Die mediterrane Klimazone erstreckt sich entlang der Ost- und Südküste der Halbinsel sowie auf den Inseln. Typisch sind milde Winter und heiße Sommer, spärliche Niederschläge, die hauptsächlich im Herbst und Frühjahr konzentriert sind.

  • Feucht-kühler Typ (Costa Brava): Gemäßigtere, feuchte und oft bewölkte Bedingungen durch atlantischen und kontinentalen Einfluss.
  • Trockener mediterraner Typ (Ostküste): Lange, heiße Sommer und milde Winter mit wenig Regen, gelegentlich Gewittern.
  • Extremer südlicher Typ (z. B. Alicante, Málaga): Seltene, unregelmäßige Niederschläge, starke Winde und sehr hohe Temperaturen möglich.

3) Kontinentale Klimadomäne

Das kontinentale Klima herrscht im zentralen Bereich der Halbinsel (Spanische Meseta). Die große Entfernung zum Meer führt zu starken jahreszeitlichen Temperaturunterschieden: sehr kalte Winter, warme bis heiße Sommer und insgesamt geringere Luftfeuchte. Niederschläge sind mäßig und saisonal verteilt.

Gebirgsklima: In Hochgebirgen führt die Höhe zu niedrigeren Temperaturen, häufiger Frost und vermehrter Niederschlagsbildung, häufig in Form von Schnee. In Regionen wie den Pyrenäen oder dem Kantabrischen Gebirge kann Schnee über mehrere Monate anliegen. Außerdem gibt es stark kontinentale Einflüsse in inneren Gebirgszügen mit sehr langen, kalten Wintern und geringen Niederschlägen (z. B. zentrale Sierra Morena).

4) Kanarisches Klima

Die Kanarischen Inseln liegen nahe dem Wendekreis des Krebses und weisen ein für die Halbinsel sehr unterschiedliches Klima auf: relativ konstante Temperaturen (durchschnittlich ca. 17–25 °C) und geringe, unregelmäßige Niederschläge. Häufige Einflüsse sind trockene Winde aus der Sahara.

Klima in Katalonien

Klima Katalonien – Typisch sind mehrere Subdomänen des mediterranen und montanen Klimas, abhängig von Relief und Exposition.

1) Mittelmeer-Domäne

- Mediterran: Hochgebirge (Med. Top Mountain): Berggebiete in den Ausläufern (z. B. nördliches Lleida, Cerdanya, Ripollès) verbinden mediterrane und gebirgsklimatische Merkmale.

- Mittel- und Niedriggebirge: Im Zentrum Kataloniens treten starke Regenfälle im Frühjahr und Herbst auf; häufige Temperaturinversionen.

- Mediterrane Küstenzone: Entlang der Küste herrschen milde Winter und heiße Sommer mit geringer thermischer Amplitude. Niederschläge konzentrieren sich vor allem im Herbst, oft in Form von Gewittern.

2) Mediterrane Entwicklung: Kontinentaler Einfluss

Westlich der zentralen Mulde findet man eine mediterrane Entwicklung mit stärkerer thermischer Schwankung, geringeren Niederschlägen und manchmal monatelangen Trockenperioden.

3) Ozeanische Domäne

Das ozeanische Klima findet sich im Val d'Aran und den angrenzenden Tälern. Hier herrschen mildere Temperaturen und häufige, ganzjährige Niederschläge aufgrund des atlantischen Einflusses.

4) Südliche Pyrenäenzone

Die südlichen Pyrenäenausläufer und die höchsten Gipfel der Pyrenäen weisen niedrige Temperaturen und starke Niederschläge auf. Höhenstufen gliedern sich in montane Bereiche (unter ca. 2.300 m), subalpine (um 1.500–2.300 m) und alpine Zonen.

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