Geographische und Meteorologische Fachbegriffe: Definitionen und Erklärungen
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Geographische und Meteorologische Fachbegriffe
Geographische Begriffe
- Archipel: Eine Gruppe von Inseln, die in einem mehr oder weniger ausgedehnten Bereich des Meeres gruppiert sind.
- Bucht (Bay): Ein einlaufender Küstenabschnitt, der kleiner als ein Golf ist.
- Gebirgskette (Range): Eine Gruppe von miteinander verbundenen Bergen.
- Sedimentbecken: Bereiche der Depression, die mit Sedimenten aufgefüllt sind.
- Verwerfung (Fehler): Die Bruchstelle der Erdkruste, die einen Block spaltet.
- Litoral: Bezieht sich auf die Bank oder das Ufer des Meeres.
- Nationaltopographische Karte: Grundlegende Darstellung, die die physikalischen und menschlichen Elemente eines bedeutenden Gebiets des Landes umfasst.
- Plateau: Eine flache oder leicht geneigte Fläche, die sich in einer bestimmten Höhe über dem Meeresspiegel befindet.
- Marsch (Marsh): Niedriges und schlammiges Land, das durch den Einlass von hohen Gezeiten und Flüssen überschwemmt wird.
- Halbinsel: Land, das von Wasser umgeben ist und nur durch eine schmale Zone mit anderem Land verbunden ist.
- Peneplain: Rumpffläche mit wenigen Steigungen und geringen Abfahrten.
- Jurassisches Relief: Junge Gebirgskette, die konvexe Falten (Sättel) und konkave Falten (Mulden) bildet.
- Appalachenrelief (Relief apalachense): Eine Anordnung von Kämmen und langen, parallelen Vertiefungen, die entstehen, wenn eine Landschaft, die durch eine frühere Hebung verwüstet wurde, durch eine neue orogene Bewegung erneuert wird und anschließend differentieller Erosion ausgesetzt ist.
- Karstrelief: Durch Kalkböden gekennzeichnete Formen.
- Relief: Die allgemeinen Unebenheiten des Landes, sowohl positiv (erhaben) als auch negativ (vertieft).
- Ria: Das Eindringen des Meeres in die Küste durch den Einsturz eines Einzugsgebiets.
- Sockel: Plateaus oder Ebenen, die durch die Erosion alter Berge gebildet wurden. Die Basis dieser Gebirgszüge besteht aus alten und harten Materialien.
Meteorologische Begriffe
- Antizyklone: Hochdruckgebiet über 1.014 mb. Auf der Nordhalbkugel drehen sich die Winde im Uhrzeigersinn. Erzeugt stabiles Wetter.
- Temperaturamplitude (Size-Wärme-Temperatur-Differenz): Die Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten Temperatur in einem bestimmten Zeitraum (täglich, monatlich, jährlich).
- Trockenheit: Das Verhältnis zwischen Hitze und Feuchtigkeit in einem gegebenen Raum.
- Sturm (Storm): Bereiche mit niedrigem Druck, unter 1.014 mb. Auf der Nordhalbkugel drehen sich die Winde in die entgegengesetzte Richtung. Erzeugt instabiles Wetter.
- Luvseite (Windward): Die dem Wind zugewandte Seite oder die Herkunftsseite des Windes.
- Seebrise (Brisa-Küste): Sanfter lokaler Wind, der durch die Temperaturunterschiede zwischen Land und Meer entsteht.
- Kontinental (Continental): Merkmale von Massen im Inneren der Kontinente, die durch das regulierende Einflusses des Meeres weniger Niederschlag, einen großen Temperaturbereich und das häufige Auftreten thermischer Zentren aufweisen.
- Tagundnachtgleiche (Äquinoktium): Epoche, in der die Sonnenstrahlen senkrecht auf den Äquator treffen, was zu gleicher Länge von Tag und Nacht auf der ganzen Welt führt (20./21. März und 22./23. September).
- Polarfront: Oberfläche, die polare und tropische Luftmassen trennt.
- Luftfeuchtigkeit: Die Menge an Wasserdampf in der Atmosphäre.
- Isobare: Verbindungslinien von Punkten gleichen atmosphärischen Drucks.
- Isotherme: Linien, die Punkte gleicher Temperatur verbinden.
- Isohyete: Linien, die Punkte gleicher Niederschlagsmenge verbinden.
- Niederschlag: Wasserfall aus den Wolken, sowohl in fester als auch in flüssiger Form.
- Barometer: Gewicht, das die Luft auf eine Fläche ausübt.
- Thermische Regime: Änderungen oder Schwankungen der Temperatur über einen längeren Zeitraum.
- Jährliche Niederschlagsschwankung (Die jährliche Niederschlagsmenge): Änderungen oder Abweichungen des Niederschlags über ein Jahr.
- Lee (Lee): Die dem Wind abgewandte oder geschützte Seite eines Punktes.
- Sonnenwende (Solstitium): Zeitpunkt, zu dem die Sonnenstrahlen senkrecht auf einen der beiden Wendekreise treffen, wodurch der größte Unterschied in der Tageslänge in jeder Hemisphäre entsteht (20./21. Juni und 21./22. Dezember).