Geologische Prozesse: Mineralvorkommen und Geodynamik
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Mineralvorkommen und geologische Prozesse
Mineralvorkommen stehen im Zusammenhang mit petrochemischen Prozessen, um eine ausreichende Konzentration zu erzielen. Es gibt zwei Haupttypen: exogene (externe geologische Prozesse) und endogene (interne Prozesse). Diese entstehen durch vulkanische Aktivitäten an destruktiven Plattenrändern, in Interplattenzonen oder an Hotspots.
Magmatische und plutonische Ablagerungen
Magmatische vulkanische Ablagerungen entstehen durch Sublimation und Gasprozesse im Zusammenhang mit Vulkanismus. Plutonische Magmatite sind das Ergebnis der Konsolidierung von Magmen, die kristallisieren.
- Orthomagnetische Mineralien: Segregation von Schwermetallen, Verbreitung inklusive Kristallen im Magmakörper oder Injektionen in tiefen Venen.
- Pegmatitische Ablagerungen: Fällung von Mineralien aus Restflüssigkeiten, die abkühlen und zu Pegmatiten sowie hydrothermalen Adern führen.
- Hydrothermale Adern: Entstehen durch heißes Wasser, unterteilt in meso- oder epithermale Prozesse.
Metamorphe Faktoren und Umwandlungen
Felsen erleiden Umwandlungen durch Temperatur, Druck oder Flüssigkeiten. Metamorphe Lagerstätten entstehen durch hydrothermale Prozesse oder Kontaktmetamorphismus (ein Hochtemperaturprozess, bei dem magmatische Gesteinsmassen auf die Umgebung einwirken und chemische Elemente im Kristallgitter ersetzen).
Kernreaktoren und Radioaktivität
Im Reaktorkern findet die Reaktion statt, die Wärme erzeugt. Der Brennstoff besteht aus angereichertem Uran. Ein Moderator zwischen den Brennelementen absorbiert Neutronen und senkt den Energiebedarf. Kontrollstäbe absorbieren Neutronen, um die Geschwindigkeit zu regulieren. Ein Flüssigkeitskühler extrahiert die Hitze für die Druckwasserkreisläufe.
Kontamination und Entsorgung
Gefährliche Kontamination entsteht durch radioaktive Alpha- oder Beta-Strahlung. Quellen sind die Rohstoffgewinnung, der Transport (Dispersion) und das Funktionieren nuklearer Zentralinstanzen. Radioaktive Abfälle werden in einem nuklearen Endlager deponiert, wenn Teilchen oder Strahlung in höheren Konzentrationen als erlaubt freigesetzt werden.
Geothermische Energiequellen
Die interne Wärmequelle der Erde liefert heißes Wasser und Dampf. Typen der Nutzung sind:
- Quellen und Geysire: Grundwasser, das in Kontakt mit heißem Gestein erhitzt wurde.
- Tiefe Heißwasserreservoirs: Erschließung durch Ausgrabungen.
- Erhitztes trockenes Gestein: Zugängliches heißes Gestein (Batholithen), das durch Injektion von Wasser in zwei Brunnen (Extraktion und Injektion) zur Heizung oder Stromerzeugung genutzt wird.
Zudem gibt es den metasomatischen Ersatz, bei dem ein Mineral durch ein anderes mittels Flüssigkeiten ersetzt wird (z. B. Dolomitisierung).
Risiken der externen Geodynamik
Bewegungen von Hangmaterialien entstehen durch die Schwerkraft auf Pisten:
- Absturz/Steinschlag: Sprunghafte Bewegung durch die Luft.
- Rutschungen (Slippage): Verschiebung von Gestein auf einer Gleitfläche (translational/parallel oder rotatorisch).
- Bodenkriechen (Creep): Langsame Abwärtsbewegung des Mantels durch Ausdehnung und Rückzug.
- Stoffströme: Sehr wasserreiche, ungebundene Erdrutsche oder Schlammströme (Gelifluktion).
Bodenbewegungen und Setzungen
Vertikale Bewegungen entstehen durch Porenveränderungen im Gestein (natürlich oder anthropogen). Man unterscheidet Bodensenkungen (langsam) und Einstürze (plötzlich). Faktoren sind:
- Hydrokompaktion: Verlust des Zusammenhalts durch Wassersättigung.
- Verflüssigung (Liquefaction): Bei Erdbeben.
- Karstprozesse: In Gips oder Asche.
- Kontraktion: Feuchtigkeitsverlust in Salzböden.
- Verdichtung: Durch menschliche Konstruktionen oder ehemaligen Bergbau.
Lawinen und quellfähige Tone
Lawinen hängen von der Schneemenge, Temperatur, Regen, Hangneigung, fehlender Vegetation sowie natürlichen oder menschlichen Schwingungen ab. Die Magnitude ist oft klein, das Risiko steigt jedoch durch menschliches Fehlverhalten (Idioten).
Ausdehnung von Tonen: Böden auf Tonbasis absorbieren oder verlieren Wasser sehr leicht, was das Volumen ändert. Dies stellt ein geologisches Risiko für den Straßenbau dar. Ursachen können natürlich (Dürren, Regen) oder induziert (Übernutzung des Grundwassers) sein.
Wanderdünen
Bewegungen durch Wind in ariden Gebieten oder Küstenregionen können Strukturen begraben oder zum Eindringen des Meeres führen.
Sedimentation und Diagenese
Geologische Agenten führen zu Materialveränderungen und Ablagerungen:
- Detritische Gesteine: Mechanische Ablagerung ohne große chemische Änderung.
- Chemische/Biochemische Sedimente: Ausfällung gelöster Substanzen im Wasser.
- Organische Reste: Überreste von Lebewesen und organische Substanz.
Die Diagenese ist die Umwandlung von Sedimenten in Sedimentgestein durch:
- Verdichtung: Verringerung des Volumens bei Akkumulation.
- Zementierung: Partikel werden durch ein Bindemittel (z. B. Ton) verbunden.
- Neubildung: Entstehung neuer Mineralien durch Umwandlung.