Geomorphologie: Reliefformen und geologische Prozesse
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Geomorphologie: Die verschiedenen Reliefformen
Die Berge: Sie sind Reliefformen mit sehr ausgeprägten Höhenunterschieden, die sich an steilen Hängen manifestieren. Sie bestehen aus Tälern und Gipfeln von begrenzter Ausdehnung.
Die Plateaus: Hierbei handelt es sich um Hochland, das über 200 m hoch gelegen ist.
Die Hügel: Dies sind Erhebungen, die weniger hoch und weniger komplex als Gebirge sind.
Die Ebenen: Sie sind Ausdehnungen der Landoberfläche mit mäßigen Höhen zwischen 0 und 200 m.
Ursachen der kontinentalen Reliefunterschiede
Die Ungleichheiten des kontinentalen Geländes sind zurückzuführen auf die Wirkung endogener Kräfte. Durch diese Prozesse entstehen Reliefabstufungen, strukturelle Formen und Erosion.
Strukturelles Relief
- Kratone: Relativ stabile Teile der Kontinente.
- Berge und tektonische Reliefs: Entstanden durch Orogenese (Gebirgsbildung).
- Vulkanische Formationen: Berge und andere Merkmale, die durch die Anhäufung von geschmolzenem Gestein gebildet wurden.
Nicht-strukturelles Relief
Dies ist das Relief, das durch die Einwirkung von Kräften verursacht wird, die den endogenen Kräften entgegenwirken.
Bodenbildung und Verwitterung
Die Bodenbildung: Das Aussehen der Lithosphäre wird durch physikalische, biologische und menschliche Verwitterung bestimmt, die einen abgestuften Boden erreichen.
Wetter: Augenblicklicher Zustand der Atmosphäre und deren kennzeichnende Elemente zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort.
Der Gradierungsprozess
- Statisch: Durch Verwitterung (Zerfall des Gesteins, bevor es von erosiven Kräften abgetragen wird). Dieser Prozess hängt ab von: Witterung, Akteuren, Gesteinstyp und Vegetation.
Arten der Verwitterung
- Mechanisch: Zerstörung durch physikalische Verfahren; dazu zählen thermische Prozesse, Frostsprengung (Gelifraktion) und Salzsprengung.
- Chemisch/Biologisch: Zerstörung durch die auflösende Einwirkung von Wasser, zum Beispiel durch Oxidation oder biologisch-chemische Prozesse.
Seismizität und Tektonik
Seismizität: Grad der Häufigkeit oder Intensität einer seismischen Zone. Sie entsteht durch die Spannung, die durch die Reibung der tektonischen Platten aufgebaut wird.
Erdbeben: Schwingungen in der Erde, die durch die plötzliche Freisetzung von Energie verursacht werden.
Kordilleren: Orogene Einheiten aus Gebirgsketten, die parallel oder versetzt angeordnet sind.
Arten von Gebieten
- Aufgetaucht: Hochalpine Gebirgsbereiche (zu denen heute Seismizität und Verwerfungen gehören).
- Ozeanisch: Bilden sich in den Tiefseeebenen und liegen zwischen 2.200 und 5.500 m tief (mittelozeanische Rücken, ozeanische Rücken).
Atmosphärische Prozesse und Klima
Treibhauseffekt: Natürlicher Prozess des Planeten, der durch die Erwärmung der unteren Schichten der Atmosphäre erfolgt, da Infrarotstrahlung hauptsächlich von Wasserdampf und CO2 absorbiert wird.
Tektonische Platten und Hebungen
- Faltung: Wellung der Schichten (Typen: Antiklinale, Synklinale).
- Verwerfung: Vertikale und horizontale Brüche der Erdkruste in zwei oder mehr Blöcke.
Klima: Charakterisierung von Wetterphänomenen, die gemeinsam das Wetter oder die atmosphärischen Bedingungen über einen langen Zeitraum bestimmen.
Wetter: Augenblicklicher Zustand der Atmosphäre und deren kennzeichnende Elemente zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort.