Geschichte und Entwicklung der Computer
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Die Geschichte der Rechenmaschinen
Pascal entwickelte im Jahre 1642 eine Maschine zum Addieren. Seine Maschine wurde aus Zahnrädern gebildet; jedes dieser Räder hatte Zähne, die den Zahlen von 0 bis 9 entsprachen.
Babbage entwickelte den ersten Mehrzweck-Computer, er hieß Differenzmaschine (Maschine der Unterschiede). Im Jahr 1833 konzipierte er eine zweite Maschine, an der er 20 Jahre lang arbeitete.
Die Computer-Generationen
- 1. Generation (1945–1955): Diese Generation war durch Vakuumröhren und Ventile gekennzeichnet. Die Maschinen waren sehr groß und schwer sowie sehr langsam in den Prozessen. Es wurden etwa 5000 Berechnungen pro Sekunde durchgeführt.
- 2. Generation (1955–1965): Transistoren und Batch-Systeme. Ventile wurden durch Transistoren ersetzt, wodurch die Größe der Computer reduziert und ihre Geschwindigkeit erhöht werden konnte.
- 3. Generation (1965–1980): Integrierte Schaltungen und Multiprogrammierung. Chips wurden integriert, was verschiedene Änderungen in der Größe und Geschwindigkeit der Computer bewirkte.
- 4. Generation (1980–1990): Personal Computer oder Heimcomputer. Die Prozessoren sind kleine Chips und besitzen Tausende von Transistoren.
- 5. Generation (ab 1990): Intelligente Computer oder Künstliche Intelligenz. Diese Generation nutzt Mikrochips.
Funktionseinheiten des Computers
Arithmetisch-logische Einheit (ALU)
Seine Aufgabe ist es, alle mathematischen Operationen und alle logischen Operationen, wie die Suche nach der größeren von zwei Zahlen, durchzuführen.
Steuereinheit (Control Unit)
Diese empfängt die Daten, welche sie für die ALU organisiert, damit diese sie auflösen kann. Sie nimmt die Ergebnisse entgegen und sendet sie zum Speichern oder Anzeigen, je nachdem, was der Benutzer wünscht.
Speichertypen
ROM (Read-Only Memory): Nur-Lese-Speicher. Er ist wie eine Schachtel, deren Wände aus Glas sind: Man kann lesen, was darin ist, aber man kann es nicht berühren. Er ist konstant und kann nicht gelöscht oder verändert werden. Wenn der Computer ausgeschaltet wird, gehen keine Informationen verloren.
RAM (Random Access Memory): Er ist wie eine Tafel, auf die wir alles schreiben und es dann, wenn wir wollen, wieder löschen können. Wenn wir am PC arbeiten und der Strom ausfällt, verlieren wir alle unsere Informationen.
Peripheriegeräte
- Eingabegeräte (Input): Tastatur, Diskette, Maus, Modem und Scanner.
- Speichermedien (Storage): Festplatte, Diskette und CD-ROM.
- Ausgabegeräte (Output): Monitor, Drucker und Modem.