Geschichte, Kolonisation und die Aufklärung im 18. Jahrhundert

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Geschichte als Wissenschaft

Die Geschichte ist eine Wissenschaft, die menschliche Ereignisse der Vergangenheit methodisch untersucht und analysiert.

Wir studieren die Geschichte, um die gleichen Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.

Kolonisation: Vergleich der Kolonialmächte

Spanische Kolonien

  • Vermischung der Bevölkerung (Mestizaje).
  • Einsatz von Ureinwohnern (Aborigines) als Arbeitskräfte.
  • Lage: Von Nordamerika bis Südamerika.

Portugiesische Kolonien

  • Der Arbeitsmarkt mit Ureinwohnern war knapp, weshalb viele Sklaven aus Afrika importiert wurden.
  • Ort: Brasilien.

Englische Kolonien

  • Ureinwohner wurden aus den Kolonien ausgeschlossen.
  • Die europäischen Siedler arbeiteten selbst.
  • Ort: Nordamerika.

Das 18. Jahrhundert: Aufklärung und Gesellschaftswandel

Die Entstehung der kapitalistischen Gesellschaft führte zu tiefgreifenden Veränderungen in Westeuropa.

Hauptbereiche des Wandels

  • Wirtschaft: Industrielle Revolution in England, Beginn der industriellen Entwicklung.
  • Politik: Anti-absolutistische Revolutionen (z. B. Französische Revolution), Entstehung parlamentarischer Monarchien und Republiken.
  • Soziales: Aufstieg der Bourgeoisie (Bürgertum) und der Industriearbeiter/Angestellten. Die Bourgeoisie erlangte wirtschaftliche Macht.
  • Ideologie: Verbreitung neuer, liberaler Ideen der Aufklärung.

Wichtige Denker der Aufklärung

  • Montesquieu
  • Rousseau
  • Quesnay
  • Smith (Adam Smith)

Schlüsselbegriffe der neuen Ideologie

Aufklärung
Ziel war es, das Gewissen der Gesellschaft zu „erleuchten“ und das Wissen zu vertiefen und zu verbreitern. Die Philosophen zeigten ihre Besorgnis über die öffentliche Meinung durch die Veröffentlichung von Wörterbüchern und Enzyklopädien.
Rationalismus
Die Denker stützten ihre Ansichten auf die menschliche Vernunft und Argumentation, anstatt sich mit den Dogmen der Kirche oder der Bibel zufriedenzugeben.
Liberalismus
Die Befürworter sehen die Freiheit als höchsten Wert an.

Kritik und Forderungen der Aufklärer

Kritik an den bestehenden Verhältnissen

  • Sozial: Soziale Ungleichheit.
  • Politisch: Die absolute Macht des Königs (Absolutismus).
  • Wirtschaft: Intervention und Kontrolle des Staates in der Wirtschaft (Merkantilismus).
  • Religiös: Religiöse Intoleranz.

Die politischen und sozialen Forderungen

  • Sozial: Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz.
  • Politisch: Trennung der staatlichen Gewalten (Exekutive, Legislative, Judikative). Forderung nach einer geschriebenen Verfassung.
  • Wirtschaft: Freier Handel und freie Marktwirtschaft.
  • Religiös: Toleranz zwischen den Religionen.

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