Geschichte der Oper: Von Wagner bis zum Impressionismus
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Die Deutsche Oper und Richard Wagner
Deutsche Oper: Sie befasst sich gewöhnlich mit mittelalterlichen Themen oder Legenden und einer mythologischen Behandlung. Richard Wagner gestaltete diese Themen fantastisch in Form des Musikdramas um, wobei er die traditionelle Einteilung der Szenen in Arien aufhob. Bei Wagner hat jeder Protagonist oder jede Geschichte ein Leitmotiv, und die Werke dauerten oft 3 Stunden.
Leitmotiv: Ein Musikstück, das jedes Mal gespielt wird, wenn ein Protagonist, eine Handlung, ein Gefühl oder ein Ort erscheint.
Die Italienische Oper im 19. Jahrhundert
Das 19. Jahrhundert markiert die Pracht dieses Genres in Italien. Wichtige Komponisten waren Rossini, Verdi und Puccini. Merkmale sind: weniger vokale Virtuosität, eine größere Bedeutung des Chors und die Übertragung des Realismus in die Oper, wobei man sich von der Fantasie abwandte, um Realismus zu nutzen.
Der Impressionismus in der Musik
Der Impressionismus erschien ab dem Jahr 1880 als erste Rebellion gegen die Romantik. Er beabsichtigte, stimmungsvolle Atmosphären und Eindrücke durch Kombinationen von Harmonien und Klangfarben zu schaffen (z. B. Claude Debussy).
Bedeutende Komponisten und ihre Werke
Giuseppe Verdi
Verdi wurde 1813 geboren und starb 1901. Bis 1855 komponierte er Rigoletto, La Traviata und Der Troubadour. Um 1855 näherte er sich dem dramatischen Geist an (Aida). Im Jahr 1887 schuf er den Otello.
Gioachino Rossini
Rossini wurde 1792 geboren. In seinen ersten Lebensjahren war er auf Tournee, da seine Mutter Opernsängerin war. 1806 komponierte er seine erste Oper. In seinen letzten Jahren reiste er viel und traf Wagner (Der Barbier von Sevilla).
Giacomo Puccini
Puccini wurde 1858 geboren und starb 1924. Er fasste französische und italienische Ideen zusammen. Seine Werke sind moderner und realistischer und befassen sich mit Themen, die dem Publikum nahestehen (z. B. Madama Butterfly).
Zarzuela und Kompositionstechniken
Zarzuela Grande: Besteht aus 3 Akten. Zarzuela Chica: Spielt an einem Ort und ist einfacher gestaltet.
Kompositionsform bei Wagner: Er erfand eine Möglichkeit der Komposition mittels einer melodischen Zelle. Dies ist ein Fragment, das immer wieder wiederholt wird, erscheint, verschwindet oder sich verwandelt.
Aufgaben eines Dirigenten
- Tempo: Vorgabe des Tempos mit all seinen Varianten.
- Überwachung: Anzeigen der richtigen Einsätze.
- Intensität: Steuerung der Lautstärken.
- Koordination: Abstimmung der verschiedenen Klangfarben.
- Fehlererkennung: Erkennen von Fehlern in der Ausführung.
Sinfonische Dichtung, Lied und Französische Oper
Sinfonische Dichtung: Hector Berlioz komponierte 1830 seine Symphonie fantastique, die einem programmatischen Faden folgt. Franz Liszt entwickelte dies weiter zu einem einsätzigen Werk, der sinfonischen Dichtung.
Lied: Ein Gedicht, das von einer Solostimme mit Klavierbegleitung gesungen wird (z. B. Franz Schubert).
Französische Oper
Romantik: Die romantische Oper erscheint in einem neuen Stil mit heroischen Themen und einem starken Fokus auf das Theater.