Gesundheit, Krankheit und Immunsystem: Ein Leitfaden
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Gesundheitszustand
Der Gesundheitszustand definiert sich durch das vollständige körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden und nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit.
Krankheit
Eine Krankheit beeinträchtigt die Gesundheit und führt zu einem vorübergehenden Verlust der körperlichen, psychischen oder sozialen Leistungsfähigkeit.
Lebensqualität
Glück und Wohlbefinden basieren auf Zufriedenheit und ermöglichen eine positive Lebensführung. Dies hängt von der körperlichen und geistigen Autonomie sowie den sozialen Beziehungen zur Umwelt ab.
Genetische Krankheiten
Veränderungen im Genom sind die direkte Ursache. Beispiele sind Hämophilie, Diabetes und das Down-Syndrom.
Angeborene Krankheiten
Diese treten bereits bei der Geburt auf, bedingt durch Störungen während der Embryonalentwicklung oder während des Geburtsvorgangs.
Entstehung von Krankheiten
Ursachen sind die Umgebung, der eigene Körper (intern), Lebensgewohnheiten und das soziale Umfeld.
Hauptursachen der Mortalität in Spanien
- Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Schlaganfall)
- Tumorerkrankungen (Krebs)
- Atemwegserkrankungen
Äußere Ursachen der Sterblichkeit
Unfälle (Verkehr, Arbeit, Stürze), Vergiftungen, Drogenkonsum, medizinische Komplikationen und Gewalteinwirkungen.
Umweltfaktoren
- Physikalisch: Lärm (unerwünschte Geräusche, die Schlafstörungen oder Hörverlust verursachen können).
- Chemisch: Luft-, Wasser- und Nahrungsmittelverschmutzung.
- Biologisch: Bakterien, Viren, Protozoen und Pilze.
Kontamination von Lebensmitteln
Nahrungsmittel können durch Fremdstoffe wie Pestizidrückstände oder Schwermetalle verunreinigt sein. Auch in kleinen Mengen können sich diese Stoffe im Körper anreichern und langfristig Krankheiten verursachen.
Pathogene Mikroorganismen
Organismen, die nur unter dem Mikroskop sichtbar sind und Krankheiten beim Menschen auslösen, wie:
- Salmonellen
- Influenza-Viren
- Trypanosoma cruzi (Chagas-Krankheit)
- Pilze (z. B. Ringelflechte)
Übertragung von Infektionskrankheiten
Erfolgt durch direkten Kontakt, Wasser, Nahrung, Vektoren oder Tiere.
Infektionsstadien
Infektion, Inkubationszeit, Krankheitsphase, Rückgang und Rekonvaleszenz.
Abwehrmechanismen
- Unspezifisch: Allgemeine Barrieren, die uns vor Infektionen schützen.
- Spezifisch: Gezielte Abwehr gegen spezifische Mikroorganismen durch Identifizierung und Strategieentwicklung.
Erkrankungen des Immunsystems
- Autoimmun-Krankheiten: Das Immunsystem erkennt körpereigene Moleküle fälschlicherweise als fremd an (z. B. Multiple Sklerose, Diabetes).
- Allergien: Das Immunsystem reagiert übermäßig auf harmlose Antigene wie Pollen oder Hausstaubmilben.