Gesundheit und Krankheiten: Ein umfassender Überblick
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Gesundheit und Wohlbefinden
Gesundheit ist die Abwesenheit von Krankheit. Es ist ein Zustand des Wohlbefindens des Körpers; wenn er gesund ist, erledigt er alle seine Aufgaben korrekt. Gesundheit umfasst zudem psychische und soziale Aspekte.
Gesunde Gewohnheiten zur Prävention
Gesunde Gewohnheiten helfen uns dabei, gesund zu bleiben und dienen der Prävention von Krankheiten. Eine der wichtigsten Gewohnheiten ist eine gesunde Ernährung. Es ist zudem wichtig, gesunden Verhaltensmustern zu folgen, wie dem Lesen und Schreiben bei gutem Licht sowie dem Verzicht auf Tabakkonsum.
Definition und Arten von Erkrankungen
Eine Erkrankung ist ein abnormaler Prozess, der die Aktivität eines Teils unseres Körpers oder des gesamten Organismus verändert oder verhindert. Krankheiten können wie folgt klassifiziert werden:
- Infektiös: Aufgrund der Einwirkung von Mikroorganismen (z. B. Grippe).
- Kongenital: Bestehen bereits seit der Geburt.
- Hereditär: Werden von den Eltern an ihre Nachkommen vererbt (z. B. Farbenblindheit).
- Defizitär: Fehlen von Vitaminen, Mineralien oder wichtigen Substanzen (z. B. Skorbut).
- Chronisch: Über einen längeren Zeitraum andauernd und ohne mögliche Heilung; chronische Bronchitis kann beispielsweise nur durch medizinische Behandlung gemildert werden.
Epidemien und Pandemien
- Epidemie: Eine Krankheit, die eine Gemeinschaft betrifft, wie eine Stadt, ein Land oder einen Kontinent.
- Pandemie: Eine Krankheit, die ein sehr großes Gebiet, wie einen oder mehrere Kontinente, betrifft.
Kampf gegen Krankheiten
Der Kampf gegen Krankheiten erfolgt durch:
- Behandlung mit Medikamenten: Diese können die Symptome lindern oder die kranke Person heilen.
- Chirurgische Eingriffe: Wenn Medikamente nicht wirken oder Organe verletzt sind.
- Impfung: Eine wichtige Ressource der Präventivmedizin.
Infektionskrankheiten durch Mikroben
Infektionskrankheiten werden durch Mikroben wie Viren, Bakterien, Pilze oder Protozoen verursacht.
Prävention durch Impfungen
Impfungen beinhalten die Einführung einer Zubereitung in den Körper, die Mikroorganismen oder Toxine enthält, welche die Krankheit verursachen. Wenn der Impfstoff verabreicht wird, ist er abgeschwächt; er löst die Krankheit nicht aus, aber unser Körper lernt, sie zu bekämpfen.
Erkrankungen durch Viren
Gegen Viren gibt es keine Medikamente; Antibiotika sind hier nicht wirksam.
- Erkältung: Ansteckend, verursacht leichtes Unbehagen usw. Sie wird von einer Person auf eine andere durch Kontakt übertragen, ist sehr widerstandsfähig und wird manchmal auch durch die Luft übertragen.
- Grippe: Die Symptome werden auf die gleiche Weise wie bei einer allgemeinen Erkältung übertragen. Sie verursacht jedoch Unbehagen, Schmerzen in den Gelenken und ist ernster als eine Erkältung, insbesondere für Kinder und ältere Menschen.
- AIDS: Verursacht durch das HIV-Virus. Es greift das Abwehrsystem des Organismus an und wird durch Blutkontakt oder sexuelle Flüssigkeiten übertragen. Es gibt bisher keine Impfung.
Erkrankungen durch Bakterien
Bakterien sind oft widerstandsfähiger als Viren. Beispiele sind:
- Salmonellen: Eine Lebensmittelvergiftung, verursacht durch den Verzehr von Lebensmitteln in schlechtem Zustand, die mit dem Salmonellen-Bakterium kontaminiert sind; geht mit Fieber und Magenerkrankungen einher.
- Tetanus: Verursacht durch Clostridium tetani, das oft an verrosteten Metallen zu finden ist. Es verursacht Muskelstarre und Schwierigkeiten bei der Bewegung. Hierfür gibt es Impfungen.
Erkrankungen durch Pilze und Protozoen
- Pilze: Ansteckend, meist bei Menschen mit mangelhafter Hygiene (z. B. Candidiasis und Fußpilz).
- Protozoen: Beispiele sind Malaria (übertragen durch Mücken) und die Schlafkrankheit (übertragen durch die Tsetsefliege).
Systemische Erkrankungen
Erkrankungen des Verdauungssystems
- Karies: Zerstörung der Zähne.
- Geschwüre: Kleine Wunden an der Wand des Magens oder des Zwölffingerdarms.
- Gastritis: Entzündung der Magenwände, die Brennen verursacht und die Verdauung erschwert.
- Gastroenteritis: Verursacht durch Viren, Bakterien oder Lebensmittelvergiftungen; führt zu Unwohlsein, Fieber, Erbrechen und Diarrhö.
Erkrankungen der Atmungsorgane
- Bronchitis: Entzündung der Bronchien durch eine Infektion. Bakterielle Infektionen können durch Antibiotika geheilt werden; eine Überwachung ist wichtig, um einen chronischen Verlauf zu verhindern.
- Asthma: Verursacht durch eine plötzliche Kontraktion der Bronchialmuskulatur, die das Atmen erschwert.
Erkrankungen des Kreislaufsystems
Oft aufgrund der Verstopfung von Blutgefäßen:
- Arteriosklerose: Anhäufung von Fett in den Arterien, was diese verengt und den Blutfluss einschränkt.
- Thrombose: Ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß; erreicht das Gerinnsel enge Stellen, bleibt es stecken.
- Herzinfarkt oder Angina Pectoris: Verstopfung der Herzkranzgefäße, die das Blut zum Herzmuskel leiten.
- Angina Pectoris: Verursacht durch die Verengung oder teilweise Verstopfung der Herzkranzgefäße; führt zu Schmerzen in der Brust.
- Herzinfarkt: Führt zum Absterben eines Teils des Herzens durch die völlige Blockade der Arterien, die diesen Bereich mit Blut versorgen; verursacht starke Schmerzen in der Brust.
Erkrankungen der Ausscheidungsorgane
- Blasenentzündung (Zystitis): Entzündung der Blase, meist durch bakterielle Infektionen verursacht.
- Niereninfektion: Kann Blut im Urin und Rückenschmerzen verursachen.
- Nierensteine: Schmerzhafte Ablagerungen von Kalzium in der Niere.