Gesundheit und Krankheitsbilder: Ein kompakter Leitfaden
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Grundbegriffe der Gesundheit
Gesundheit: Ein Zustand, in dem der Körper frei von Krankheiten ist und alle seine Funktionen regulär ausführt.
Volksgesundheit: Die Kunst und Wissenschaft, gemeinschaftliche Anstrengungen zu organisieren und zu leiten, um Krankheiten zu verhindern, die Gesundheit wiederherzustellen und ein optimales Gesundheitsniveau für den Einzelnen zu erhalten.
BMI (Body Mass Index): Das Verhältnis zwischen dem Körpergewicht (in kg) und der Körpergröße (in m) im Quadrat.
Morbidität: Die Verteilung der Bevölkerung, die unter einer bestimmten Krankheit leidet, sowie die Ursachen ihrer Sterblichkeit.
Neurologische und reproduktive Gesundheit
Alzheimer: Die häufigste Ursache für Demenz bei älteren Menschen. Sie entsteht durch den fortschreitenden Verlust von Nervenzellen im Gehirn, bedingt durch die Akkumulation eines Proteins (Amyloid-Beta). Es besteht eine genetische Prädisposition; insbesondere das Protein Apolipoprotein E erhöht das Risiko.
Schwangerschaftstest: Ein kleines Gerät, das die Anwesenheit eines bestimmten Hormons im Urin erkennt. Eine Schwangerschaft liegt vor, wenn eine Eizelle durch Spermien befruchtet wurde und sich ein Embryo in der Gebärmutterwand eingenistet hat.
"Pille danach" (Postkoitale Empfängnisverhütung): Eine Hormondosis zur Änderung des Menstruationszyklus, die verhindert, dass sich ein Embryo in der Gebärmutter einnisten kann. Sie verhindert eine Schwangerschaft, kann jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen haben und sollte daher vermieden werden.
Kondome: Die sicherste Verhütungsmethode, um sexuell übertragbare Infektionen und eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.
Essstörungen und ernährungsbedingte Erkrankungen
Magersucht (Anorexie): Eine Kalorienzufuhr, die weit unter dem Normalwert liegt. Beteiligt sind unbekannte genetische Faktoren und eine biochemische Dysfunktion, die die Nahrungsaufnahme und das Hungergefühl verringert. Die Hauptfaktoren sind jedoch psychologischer Natur: übermäßiger Ehrgeiz, extreme Selbstdisziplin und ein hoher Leistungsanspruch.
Bulimie: Die Aufnahme großer Mengen an Lebensmitteln im Wechsel mit absichtlichem Erbrechen.
Adipositas: Eine schwere Krankheit, die andere Leiden verschlimmern oder verursachen kann, wie zum Beispiel:
- Hypertonie und Hypercholesterinämie
- Diabetes Typ 2 und Herzerkrankungen
- Bestimmte Krebsarten
- Hypoventilation und Schlafapnoe
- Arthrose und Venenleiden
- Gastroösophagealer Reflux
- Bei Frauen: unregelmäßige Menstruation und Unfruchtbarkeit
- Psychische Erkrankungen oder Depressionen durch soziale Ausgrenzung
Bigorexie: Betroffene fühlen sich unwohl in ihrem Körper und streben danach, mit allen Mitteln Muskelmasse aufzubauen. Sie folgen oft einer proteinreichen Diät, die arm an Kohlenhydraten und Fetten ist. Der Einsatz von Anabolika zur Steigerung der Muskelmasse birgt jedoch hohe Risiken, darunter Lebertumoren, Krebs, Bluthochdruck, eine Erhöhung des schlechten Cholesterins sowie ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.