Gesundheitsinformationssysteme und Datenmanagement

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Diraya

  • Ziele: Verwaltung von Terminen und Überwachung von TTOs in einem integrierten HC.
  • Elemente: Einzigartige Gesundheitsgeschichte, Vereinheitlichung des Zugangs zu Dienstleistungen, strukturierte Informationen sowie Zugang zu Leistungen und Informationen.

BDU (Basisdaten der Benutzer)

  • Inhalt: Administrative Daten, medizinische Versorgung, Gesundheitswesen und Verwaltung der Gesundheitskarte.
  • Funktionen: Identifizierung der Bürger, Prüfung des Versicherungsstatus und freie Arztwahl.

MDS (Zentrales Informationssystem)

  • Definition: Eine Gruppe von unverarbeiteten Grunddaten, die für eine Vielzahl von Anwendungen optimiert ist.
  • Anforderungen: Ein Verantwortlicher pro Zentrum, Bestimmung variabler BD-Daten, regelmäßiges Feedback und spezifische Informationsstrukturen.

CMBDA und Case Mix

  • CMBDA: Voraussetzung für die Umsetzung in allen Krankenhäusern, CIE-Kodierung, Sicherheit und Vertraulichkeit der Bewertung durch die SAS-Dienststellen.
  • Case Mix: Katalog der Diagnosen und gesundheitsspezifischen Probleme eines Gesundheitssystems.

GRD (Diagnosebezogene Fallgruppen)

  • Abhängige Variable: Krankenhausaufenthalt.
  • Relevante Variablen: Hauptdiagnose (DP), Komorbidität, Verfahren und Alter (über 70 Jahre).

AS-Score und PSI-Variablen

  • AS-Score: Einstufung der Patienten nach Schweregraden, die manuell auf jeder Ebene erfolgen muss.
  • PSI-Variablen: DP-Stufe, klinischer Verlauf, Reaktion auf TTO, Restläsionen, Komplikationen, Pflegestation und chirurgische Eingriffe.

RVG- und AVG-Variablen

  • RVG-Variablen: Abhängige Variable ist die Zeit für die Patientenversorgung; unabhängige Variablen sind persönliche Hygiene, Mobilität, Ernährung und Flüssigkeitskontrolle.
  • AVG-Variablen: Alter, Haupt- und Sekundärprobleme, DP, DS, neue Patienten, Beratungsgrund, Überweisung und Psychotherapie.

Krankheitsstadien

  1. Minimale Komplexität, keine Komplikationen.
  2. Befall eines Organs oder Systems.
  3. Befall mehrerer Organsysteme.
  4. Tod.

Datenbankbeziehungen

  • Vorteile: Erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit, Speicherplatzersparnis, einfachere Datenaktualisierung und referenzielle Integrität.
  • Arten von Beziehungen:
    • Eins-zu-eins
    • Eins-zu-viele
    • Viele-zu-viele
  • Erstellung: Direkt, indirekt über Assistenten oder Suchfunktionen.
  • Verbindungsoptionen: Integrität erzwingen, kaskadierendes Löschen und Aktualisieren.
  • Export-Optionen: Ermöglicht den Export von Daten sowie deren Definitionen.

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