Glossar: Psychologie, Ethik und Staatsbürgerschaft
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Definitionen zu Psychologie, Ethik und Gesellschaft
Menschliches Verhalten und Identität
- Verhalten: Erworbene Muster, die tendenziell mit einer gewissen Konsistenz auf Reize oder Reizklassen reagieren.
- Alterophobie: Definiert als Ablehnung und Verachtung gegenüber Menschen mit anderer Kultur, Religion, Sprache oder Herkunft (Ausländer).
- Assimilation: Der Prozess, durch den eine Minderheit allmählich die Gewohnheiten und Mentalitäten der vorherrschenden Kultur übernimmt.
- Selbstbewusstsein (Self-Consciousness): Beinhaltet die Anerkennung der eigenen Stimmungen, Ressourcen und Intuitionen sowie das Wissen darüber, wie unsere Emotionen auf uns wirken und was unsere Stärken und Schwächen sind.
- Charakter: Eine Reihe von Merkmalen, die ein Objekt oder eine Person von anderen unterscheiden. Es sind differenzierende Zeichen eines konkreten Menschen, die neben dem Individuellen auch im breiteren Zusammenhang von Temperament und Charakter klassifiziert werden.
- Stereotype: Eine allgemein akzeptierte Idee einer Gruppe oder Gesellschaft. Es handelt sich um ein vereinfachtes mentales Bild, das normalerweise dem Muster dieses Stereotyps folgt.
- Ethik: Befasst sich mit der Reflexion darüber, wie man leben sollte und was es wert ist, getan zu werden. Werte definieren einen Großteil der Persönlichkeit eines Menschen und umfassen das Ausmaß der wichtigsten Parameter, die man vermutlich nie aufgeben würde.
Staatsbürgerschaft und soziale Normen
- Staatsbürgerschaft: Ein Bürger ist Mitglied einer politischen Gemeinschaft. Diese Mitgliedschaft ist als Staatsbürgerschaft bekannt und umfasst Pflichten sowie Rechte. Bürgerschaft kann definiert werden als die Bereitschaft, sich durch Selbstregulierung friedlich und verantwortungsbewusst zu beteiligen, mit dem Ziel, das öffentliche Wohl zu optimieren.
- Bürgersinn (Citizenship): Eine grundlegende Verhaltensregel für ein harmonisches Zusammenleben. Es geht um Höflichkeit und den Respekt vor gesellschaftlichen Regeln sowie die Fähigkeit, durch die Einhaltung von Pflichten in einer Gesellschaft zu leben.
- Pflicht: Eine moralische Bindung oder Verknüpfung eines freien und rationalen Subjekts mit dem Recht.
- Begehren (Desire): Der Wunsch, ein Bedürfnis oder Vergnügen zu erfüllen. Dies können materielle Objekte, Situationen oder Personen sein; es ist Teil der menschlichen Natur.
- Diskriminierung: Der Akt der Trennung oder Gruppenbildung von Menschen basierend auf bestimmten Kriterien. Im weitesten Sinne ist Diskriminierung eine Art der Sortierung und Klassifizierung. Sie kann sich auf jedes Feld beziehen und beliebige Kriterien nutzen, wie zum Beispiel Alter, Hautfarbe, Bildung, Wissen, Wohlstand oder Augenfarbe.