Die Gotik: Merkmale, Architektur und die Bedeutung der Kathedralen
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Inhaltsverzeichnis: Die Gotik
Die Gotik als Kunststil
- Allgemeine Merkmale
- Architektur
- Skulptur
- Malerei
Die gotische Architektur
- Bedeutung der Kathedralen im Mittelalter
- Charakteristische Elemente
- Analyse einer Kathedrale (Beispiel)
Allgemeine Merkmale der Gotik
Die Gotik ist ein künstlerischer Stil, der sich in Westeuropa vom zwölften bis zum fünfzehnten Jahrhundert entwickelte, in einigen Ländern jedoch bis ins sechzehnte Jahrhundert hinein Bestand hatte. Der gotische Stil markiert eine Rückkehr zur Wirklichkeit, die durch die Sinne wahrgenommen wird.
Gotische Architektur
Gotische Bauten sind in der Regel vertikal ausgerichtet und zeichnen sich durch hohe Türme aus. Sie streben nach der höchstmöglichen Reduzierung der Wände, was ein Gefühl von Leichtigkeit vermittelt. Gotische Bauwerke sind in der Regel größer als die romanischen Vorgängerbauten.
Gotische Skulptur
Die gotische Skulptur weist vergleichbare Merkmale wie die Malerei auf. Das Zentrum der gotischen Bildhauerkunst war Frankreich, wo die Figuren die Giebel, Lauben und den Innenraum der Kathedralen schmückten.
Gotische Malerei
In der Gotik entwickelten sich neue Formen der Malerei, darunter Miniaturansichten, Altarbilder und Gemälde auf Holz. Die Vergrößerung der Fensterflächen begünstigte zudem die Entwicklung der Glasmalerei.
Die gotische Malerei führte zu mehreren Neuerungen:
- Die realistischere Reproduktion des menschlichen Körpers.
- Die Darstellung von Elementen, die zuvor als überflüssig erachtet wurden.
- Die Entwicklung von Hintergründen mit einer naturalistischen Umgebung sowie Elementen der Architektur und Landschaft.
Die gotische Architektur
Bedeutung der Kathedralen im Mittelalter
Die Kathedralen spielten in dieser Epoche eine zentrale Rolle, da die Gesellschaft tief religiös geprägt war. Sie galten als Wunderwerke ihrer jeweiligen Stadt und waren Ausdruck bürgerlichen Stolzes und religiöser Hingabe.
Charakteristische Elemente der gotischen Architektur
Im Gegensatz zur Romanik streben gotische Gebäude nach maximaler Höhe und der größtmöglichen Reduzierung der Wandmasse. Das gotische Bauwerk schlechthin ist die Kathedrale.
Die statischen Fähigkeiten der gotischen Elemente (wie Spitzbogen und Strebewerk) sind der Romanik weit überlegen. Dies ermöglichte den Bau sehr großer Gebäude, die Entlastung der Wände und die Vergrößerung der Öffnungsflächen. Diese Öffnungen sind mit Buntglasfenstern (Glasmalerei) bedeckt, die die Kathedralen mit farbigem Licht durchfluten.
Analyse einer gotischen Kathedrale (Beispiel)
(Dieser Abschnitt dient der persönlichen Analyse und kann spezifische Informationen zu Bildern, Innenarchitektur, Bauzeit, Fenstern und der analysierten Bauweise enthalten.)
Notre-Dame de Paris
Notre-Dame ist eine der ältesten und bedeutendsten Kirchen im gotischen Stil. Der Bau begann 1163 und wurde 1245 weitgehend abgeschlossen. Sie befindet sich auf der kleinen Île de la Cité in Paris und ist Maria, der Mutter Jesu, geweiht.
Die Kathedrale ist ein großartiges Bauwerk mit Türmen von 69 Metern Höhe. Sie war Schauplatz vieler wichtiger historischer Ereignisse, wie beispielsweise der Krönung Heinrichs VI. während des Hundertjährigen Krieges.