Grammatik-Grundlagen: Nomen, Determinanten und Sätze

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Klassen der gebräuchlichen Namen

Beispiele und Kategorien: Stadt (eigene), Antonio (Beton), Drucker (Zusammenfassung), Liebe (Rechnungswesen), Steuermänner (unzählige), Salz (animiert), Löwin (unbelebten), Pflaume (Person), Buch (Gruppen), Armee.

Determinanten

Determinanten sind Wörter, die Namen begleiten, vorstellen oder ihre Bedeutung beschränken:

  • Bestimmte Artikel: der
  • Unbestimmte Artikel: ein (a)
  • Definierte Adjektive: dieser, jener
  • Possessivadjektive: mein, unser, Ihre, dein
  • Zahlen: Kardinalzahlen (eins, zwei, drei), Ordnungszahlen (erste, zweite), Bruchzahlen (Hälfte), Multiplikative (doppelt, dreifach) und Verteilungszahlen (jeder).
  • Endgültige: jeweils, jede, kleine
  • Interrogative / Exklamative: welche, wie viele (Quanten-)

Der Satz als grammatische Einheit

Aus der semantischen Sicht ist der Satz die minimale grammatische Einheit, die eine vollständige Idee kommuniziert. Aus syntaktischer Sicht sind Sätze unabhängig, das heißt, sie erfordern keine übergeordnete syntaktische Einheit. In klanglicher Hinsicht ist der Satz ein Signal für sich. So ist der Satz jene sprachliche Einheit, die etwas Sinnvolles und Unabhängiges ausdrückt, mindestens ein Verb in einer Personalform enthält und eine eigene Intonation besitzt.

Satztypen

  • Deklarativ: Dies ist ein Rotstift.
  • Interrogativ: Kommst du zu mir nach Hause? Oder: Wann gibst du mir das Buch zurück, das ich dir geliehen habe?
  • Exklamativ: Wie glücklich ich bin!
  • Imperativ: Bring mir Wasser und Baumwolle!
  • Möglichkeit: Vielleicht komme ich heute Nachmittag vorbei.
  • Optativ: Hoffentlich habe ich bald mehr Geld.

Konkordanz

Semantik: Der Kern von Subjekt und Prädikat muss in der Lage sein, seine Bedeutung so zu kombinieren, dass die allgemeine Bedeutung des Satzes korrekt ist.

Grammatik: Der Kern der Nominalphrase (NP) und der Verbalphrase (VP) müssen konsequent in Numerus (Zahl) und Person übereinstimmen.

Unstimmigkeiten

Unstimmigkeiten treten bei kollektiven Nomina auf, wenn der Sprecher sich auf die Mehrzahl bezieht. Wenn in einem Satz mehrere Subjekte vorhanden sind, muss das Verb immer im Plural stehen.

Unpersönliche Sätze

Diesen Sätzen fehlt ein Subjekt:

  • Grammatikalisiert: Verben in der 3. Person Singular (wie „es gibt“ oder „sein“).
  • Ein-Mann-Verben: In Bezug auf Naturphänomene (z. B. es regnet).
  • Allgemein: Kein spezifisches Interesse an einem Thema.
  • Reflexiv: Konstruktionen mit einem Pronomen und dem Verb in der 3. Person Singular.

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