Grammatische Kategorien und Erzählperspektiven erklärt

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Grammatische Kategorien

  • Nomen (Substantiv): Benennt Elemente der Wirklichkeit (z. B. Personen, Gefühle).
  • Determinierer (Artikel): Steht vor dem Nomen und zeigt Bestimmtheit, Besitz, Menge oder räumliche Lage an.
  • Adjektiv: Beschreibt ein Nomen und schreibt ihm Eigenschaften zu.
  • Pronomen: Ersetzt ein Nomen.
  • Verb: Beschreibt Handlungen, Zustände und Prozesse eines Subjekts.
  • Adverb: Modifiziert das Verb und gibt Auskunft über Zeit, Art, Ort oder Menge der Handlung.
  • Präposition/Konjunktion: Verbindet Satzteile oder Sätze.

Das Nomen (Substantiv) im Detail

Morphologische Eigenschaften

Das Nomen ist eine flektierbare Wortart. Es besteht aus einem Lexem, an das Markierungen für Genus (Geschlecht) und Numerus (Zahl) angehängt werden, um anzuzeigen, ob es männlich, weiblich oder sächlich bzw. im Singular oder Plural steht.

Syntaktische Funktionen

Das Nomen kann verschiedene Funktionen im Satz übernehmen:

  • Subjekt
  • Attribut (z. B. in "Die Farbe der Tafel ist grün.")
  • Objekt (z. B. in "Die Betreiber haben die Tafel geändert.")

Lexikalische Eigenschaften

Neue Nomen können durch das Hinzufügen von Ableitungsmorphemen zum Lexem gebildet werden (z. B. Straße → Sträßchen).

Die Erzählperspektive

Die Erzählperspektive beschreibt den Blickwinkel, aus dem eine Geschichte erzählt wird. Diese wird durch den Erzähler festgelegt, der die Geschichte vermittelt. Man unterscheidet folgende Arten:

Der externe Erzähler (Er/Sie-Erzähler)

Dies ist eine Stimme, die die Geschichte in der dritten Person erzählt und selbst nicht an der Handlung beteiligt ist. Man unterscheidet nach dem Grad des Wissens:

  • Auktorialer (allwissender) Erzähler: Er kennt die innersten Gefühle und Gedanken aller Charaktere.
  • Personaler Erzähler: Er schildert die Fakten der Geschichte und vermittelt die Gedanken und Gefühle eines Charakters aus dessen Perspektive.

Der interne Erzähler

Dies ist eine Figur, die selbst an der Geschichte beteiligt ist.

  • Ich-Erzähler (Protagonist): Erzählt in der ersten Person aus einer subjektiven, persönlichen Erfahrung. Die Perspektive ist auf das Wissen und die Wahrnehmung dieser einen Figur beschränkt.
  • Zeuge: Eine Figur, die das Geschehen beobachtet und berichtet, aber nicht die Hauptfigur ist.
  • Multiperspektivisches Erzählen: Verschiedene Charaktere ergreifen abwechselnd das Wort, meist in der ersten Person, was zu mehreren subjektiven Sichtweisen führt.

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