Gregorianischer Gesang, Troubadoure und mittelalterliche Musik in Spanien

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Merkmale des Gregorianischen Gesangs

Musik für den Dienst der Liturgie, die Latein als Sprache verwendet. Monodische Textur mit einer speziellen Notation (Neumen). Der musikalische Rhythmus ist frei. Es werden drei Arten von Gesang unterschieden: silbisch, pneumatisch oder reich verziert (melismatisch).

Musik der Troubadoure

Die profane Musik wurde von den Troubadouren repräsentiert, die Dichter und Musiker waren, oft von adliger Herkunft. Es gab auch Gaukler, reisende Musiker, die Burgen und Dörfer bereisten, um das Publikum mit Liedern, Spielen und Akrobatik zu unterhalten.

Merkmale der Troubadour-Musik

Es handelt sich um Lieder, die in Volkssprachen geschrieben wurden. Fundamentale Themen waren höfische Liebe und der Rittergeist. Die Lieder wurden luxuriös in Liederbüchern kompiliert, die einen kurzen Text enthielten.

Entstehung der Polyphonie

Die Polyphonie scheint im späten 9. Jahrhundert spontan entstanden zu sein, aus dem Wunsch heraus, den gregorianischen Gesang zu schmücken und zu bereichern. In der Entwicklung der Polyphonie werden drei Perioden unterschieden: primitive Mehrstimmigkeit, Ars Antiqua und Ars Nova.

Mittelalter in Spanien

Die Gebiete werden überwiegend von muslimischen Reichen beherrscht, deren Wirtschaft auf Handel basiert. Die Christen werden durch den Pilgerweg nach Santiago und die verschiedenen religiösen Orden beeinflusst. Die Musik wird zum Zeugnis und zur Reflexion der kulturellen Vielfalt beitragen.

Profane Musik

Die muslimischen Reiche pflegen ihre Tradition mit poetisch-musikalischen Formen. Es entsteht ein Repertoire, das unter dem Namen arabisch-andalusische Musik bekannt ist. Die wichtigste Form der Komposition ist der Naixcba. Weitere musikalische Veranstaltungen sind populär. Die großen christlichen Königreiche pflegen die Cantigas de Amigo von Martin Codax und die Cantigas de Santa Maria von Alfons X. dem Weisen.

Die Polyphonie in Spanien

In Spanien gibt es seit dem 11. Jahrhundert Zeugnisse für die Existenz von Polyphonie, und ihre Entwicklung verläuft parallel zu den wichtigsten europäischen Entwicklungen. Wichtige Zeugnisse sind der Calixtus Codex, der Codex von Las Huelgas und das Llibre Vermell de Montserrat.

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