Griechische Skulptur & Römische Architektur: Epochen & Merkmale

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Griechische Skulptur: Epochen & Merkmale

Die griechische Skulptur entwickelte sich über drei Hauptphasen:

Die Archaische Periode (ca. 600-480 v. Chr.)

  • Merkmale: Fortschrittliche Beinstellung, Frontalität und Steifigkeit.
  • Einflüsse: Starke ägyptische Einflüsse.
  • Darstellung: Arme eng am Körper, archaisches Lächeln, mandelförmige Augen.
  • Farbigkeit: Polychromie (Bemalung) war üblich.

Die Klassische Periode (ca. 480-323 v. Chr.)

  • Entwicklung: Überwindung der Symmetrie und Frontalität.
  • Proportionen: Einführung des Kanons der Proportionen.
  • Ausdruck: Ausgewogener Ausdruck, flexibler anatomischer Naturalismus.
  • Dynamik: Arme vom Körper gelöst, mehr Dynamik.
  • Kleidung: Transparente Gewänder bei Frauen (Nassfaltenstil), Nacktheit bei Männern.

Die Hellenistische Zeit (323-31 v. Chr.)

  • Stilwandel: Bruch mit Ruhe und klassischer Ausgewogenheit.
  • Emotionen: Darstellung von Gefühlen extremer Intensität.
  • Bewegung: Mehr Bewegung und Dynamik.
  • Komposition: Betonung bedeutender Skulpturengruppen.
  • Einflüsse: Beeinflusst von asiatischen Kulturen.
  • Themen: Anekdotische Themen, Erforschung von Emotionen und psychologischen Zuständen.
  • Innovation: Künstler streben nach Innovation und lösen technische Herausforderungen.

Römisches Reich: Geschichte & Architektur

Historischer Überblick über das Römische Reich

Das Römische Reich durchlief drei Hauptphasen:

  • Monarchie: 753-509 v. Chr.
  • Republik: 509-27 v. Chr.
  • Kaiserzeit: 27 v. Chr. - 476 n. Chr.

Merkmale der Römischen Architektur

  • Eklektizismus: Assimilation von Einflüssen vieler eroberter Völker.
  • Synthese: Verschmelzung griechischer und etruskischer Architekturmodelle.
  • Monumentalität: Hervorhebung monumentaler Gebäude, sowohl in Größe als auch in Bedeutung, was die Unsterblichkeit des Reiches unterstreicht.
  • Utilitarismus: Praktisch und funktional; Priorität für technische und funktionale Aspekte, weniger für Ästhetik.
  • Ingenieurwesen: Große Entwicklung im Ingenieurwesen und bei Neubauten, insbesondere bei zivilen und militärischen Strukturen.
  • Dynamik: Dynamische Architektur durch die Verwendung von Elementen wie dem Bogen und dem Gewölbe.
  • Säulenordnungen: Verwendung der Toskanischen Ordnung (etruskischen Ursprungs) und der Kompositordnung, einer eigenen römischen Schöpfung, deren Kapitell Rollen und Akanthusblätter kombiniert.

Verwendete Materialien in der Römischen Architektur

Die verwendeten Materialien waren vielfältig:

  • Stein
  • Holz
  • Ziegelmauerwerk
  • Beton
  • Marmor

Bei Verwendung einfacherer Materialien wurden diese oft mit Stuck, Marmorplatten, Mosaiken und Malereien verkleidet.

Halbrunde Zuschauertribünen (wie in Theatern und Amphitheatern) ähnelten den griechischen, wurden aber im Gegensatz dazu auf ebenem Gelände gebaut, ohne die Nutzung natürlicher Hänge.

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