Grundbegriffe der Forschung und Methodik
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Begriff und Herkunft
Et. lat.: in = in, hinein; vestigium = Spur, Marke, Zeichen oder Signal, das Überbleibsel von etwas. = Untersuchen; zu verfolgen, Spur oder Überbleibsel von etwas. Untersuchen investigare (lat.) = Verb: anfragen, beobachten, um etwas zu finden oder neues Wissen zu erlangen (Moreno-Hernández 1997).
Definitionen und Beschreibungen
Forschung ist die Suche nach Wissen und die Validierung dieses Wissens in wichtigen Fragen. Booth und Williams (2001) beschreiben Forschung als einen rigorosen Prozess, der Methoden und Techniken verwendet, um wahres Wissen zu erlangen, um auf Probleme sozialen oder natürlichen Ursprungs zu reagieren, die aus der Notwendigkeit oder aus Schwierigkeiten entstehen, die nicht unmittelbar mit der menschlichen Besiedlung verbunden sind.
Forschung setzt voraus, dass sie ein systematischer, methodisch-technischer Prozess ist, der den Forscher leitet und lenkt.
Tamayo und Tamayo (1997): Forschung ist ein Prozess, der durch die Anwendung der wissenschaftlichen Methode versucht, relevante und zuverlässige Informationen zu erhalten, zu überprüfen, zu korrigieren oder Wissen anzuwenden.
Ander Egg (1989): Die Suche kann eine Reihe von Methoden umfassen, um Probleme zu analysieren; deren Lösungen müssen durch eine Reihe von logischen Operationen gestützt und aus objektiven Daten abgeleitet werden.
Sampieri Hernández (2003) referiert die wissenschaftliche Forschung als strenger, systematischer Einsatz gültiger und verlässlicher Verfahren, sodass Tatsachen nicht zufällig beobachtet werden können.
Forschung2 — Zwecke
Forschung2 Zwecke: a) die Generierung neuen Wissens (theoretische Erläuterungen zu erhalten) b) Probleme zu lösen — praktisch: die angewandte Forschung. Das Werkzeug ist Disziplin und führt zum Erkennen der Wirklichkeit; sie zielt darauf ab, Neugier und menschliche Bedürfnisse zu befriedigen. Forschung, vollständig erforscht, zeichnet sich durch den Grad der Strenge aus:
- a) systematisch
- b) methodisch
- c) faktisch
- d) rational
- e) experimental
- f) explanativ (erklärend)
- g) kritisch
- h) kontrolliert
- i) reich an empirischen Daten
Quantitative Forschung
QUANTITATIVE INVESTigation: Das Phänomen wird gemessen; das Problem oder Objekt wird in einer systematischen Studie und mit technischer Methodik untersucht. Es werden Verfahren und Werkzeuge für die Problemlösung verwendet, mit dem Ziel des Erwerbs neuen Wissens, um Hypothesen zu bestätigen oder zu widerlegen. Erklärende Probleme basieren auf den Prinzipien von Ursache und Wirkung.
Teil der Wirklichkeit: Der Forscher stellt fest, entdeckt, erklärt und prognostiziert die Realität. Das Phänomen sind die tatsächlichen Sachverhalte oder Themen in Bezug auf die Menge. Der Forscher muss sehr objektiv sein.
- Nicht unterstützt wird alles, was nicht wirklich kontrolliert, erfasst und verstanden werden kann.
- Sie ist deduktiv.
- Sie löst Hypothesen.
Qualitative Forschung
QUALITATIVE INVESTigation (Herrera 2004): Sie liefert ausführliche Beschreibungen und das Verständnis für Situationen, Ereignisse, Personen, Interaktionen und Verhaltensweisen, die beobachtet werden. Sie umfasst, was die Teilnehmer sagen, fühlen und leben: ihre Erfahrungen, Einstellungen, Bedeutungen, Überzeugungen, Gedanken und Überlegungen, wie sie sich ausdrücken. Ziel ist Verstehen und Beschreiben.
- Sie ist induktiv.
- Sie ist ganzheitlich.
- Sie ist Teil einer natürlichen Interaktion zwischen dem Forscher und dem Untersuchungsgegenstand.
- Sie umfasst die Wirklichkeit in ihrem eigenen Kontext.
- In dieser Untersuchung wird nichts forciert, dennoch wird versucht, möglichst objektiv zu sein.
Die Durchführung jeder Art von Untersuchung hat daher als Endprodukt Wissen, das erklärt, versteht und das Phänomen unter natürlichen oder sozialen Gegebenheiten beschreibt (Bunge, 2004).
Nutzen und Anwendung
Dienstprogramm: Forschung ermöglicht die Formulierung neuer Theorien, schlägt neue Analysemethoden vor und hat Anwendungsmöglichkeiten bei der Lösung von Problemen, die Menschen betreffen.
- Schätzen Sie das Untersuchungsobjekt in vollem Umfang und in seinen Teilen
- Strukturierung eines schriftlichen Berichts
- Organisieren der Sammlung von Informationen
- Ermöglicht die Planung der Aktivitäten des Forschers
Etymologie und Methode
Der Begriff Methode ergibt sich aus dem griechischen Wort methodos: etwas ändern, der Weg, etwas zu sagen oder zu tun, die Tätigkeit; er kann auch den Pfad oder Weg bedeuten, dem wir folgen müssen, um die Ziele des Forschungsvorschlags zu erreichen. Bunge (2004) sagt: "Eine Methode ist ein Verfahren, um eine Reihe von Problemen zu behandeln."
Moreno-Hernández (1997) stellt fest, dass die wissenschaftliche Methode der Körper der Verfahren ist, die verwendet werden, um Fragen im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Fragestellungen zu untersuchen und zu validieren. Die Verdienste und Ergebnisse der wissenschaftlichen Methode sind ein Instrument, dem die Wissenschaft ihren Fortschritt verdankt; sie dient dem Forscher als Leitfaden, um seine Arbeit zufriedenstellend, akzeptabel und vollständig zu beenden. Die wissenschaftliche Methode ist eine Form der Tätigkeit oder Handlung in geordneter Weise und ermöglicht die Überprüfung der Zielsetzungen sowie die Überwachung der Erkenntnisse und Ergebnisse aus der Forschung, um den Bedürfnissen der Forscher und den Merkmalen des Untersuchungsobjekts gerecht zu werden.