Grundlagen der Athletik: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Flexibilität

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1. Widerstandsfähigkeit (Ausdauer)

Fähigkeit, eine Anstrengung so lange wie möglich zu ertragen.

  • Aerobe Ausdauer: (Marathon, Triathlon, Fußball) oder allgemeiner Widerstand.
  • Anaerobe Ausdauer: (1500 m, 3000 m, Hindernislauf).

1.1 Aerobe oder Anaerobe Ausdauer

Wenn die Arbeit einen anaeroben Prozess auslöst, dauert es einige Minuten, bis die kontinuierliche aerobe Anstrengung einsetzt.

1.2 Methoden der Arbeit

Stützen sich auf das Laufen.

  • Kontinuierliche Methoden: Keine Unterbrechung der Belastung (Dauerlauf und Fartlek).

Dauerlauf (Aerobic): Abwechslung, ein Trainingssystem, das aus mehreren sowohl aeroben als auch anaeroben Übungen besteht, die auf der Laufstrecke abwechseln. Merkmale: unregelmäßiges Gelände (Wald, Strand, Stadt). Beispiele: Laufen am Strand, weiche Rhythmen in den Dünen, für trockenen oder nassen Sand.

  • Unterteilte Methoden: Keine Unterbrechung der Übung.

Intervalltraining: Dies ist die wichtigste Methode. Die Distanzen liegen zwischen 100 und 200 Metern, gefolgt von einer Ruhephase zwischen den Wiederholungen.

Zirkeltraining: Besteht aus verschiedenen Stationen mit einer kurzen Zeit an jeder Station.

2. Kraft

Es ist die Fähigkeit, einem Widerstand entgegenzuwirken. Dies kann der eigene Körper oder ein externes Element sein (z. B. ein Gewicht).

Kontraktion:

  • Isotonisch: Verkürzung des Muskels, aber es gibt eine Bewegung des Objekts (Gewichtstraining für den Bizeps).
  • Isometrisch: Muskelverkürzung, aber keine Bewegung des Objekts (z. B. gegen eine Wand „drücken“).

2.1 Klassen der Kraft

  • Explosiv: Widerstand bei maximaler Geschwindigkeit. Beispiel: Medizinball oder Gewicht werfen.
  • Maximal: Mehr als die gewöhnliche Kraft. Beispiel: Eine einzige Wiederholung (Bizeps-Curl).
  • Schnellkraft (Speed): Möglichkeit, eine Masse mit maximaler Geschwindigkeit zu bewegen. Beispiel: Beschleunigung (50-Meter-Sprint).
  • Widerstandskraft: Widerstand einer Muskelgruppe gegen Ermüdung. Beispiel: Aerobes Rennen, Joggen, 1500 m, Marathon.

2.2 Entwicklung der Kraft

Kraft wird durch Wiederholungen entwickelt (z. B. 20 Sit-ups).

  • Autoloading: Überwindung des Widerstands des eigenen Körpers (Laufen, Liegestütze).
  • Partnerarbeit: Überwindung des Widerstands eines Partners (z. B. Handwagen).
  • Einfache Geräte: Überwindung des Widerstands kleiner Teile (Minigewichte).
  • Komplexe Geräte: Überwindung des Widerstands großer Teile (Fitnessgeräte).

3. Schnelligkeit (Speed)

Bezieht sich auf die Reaktionszeit auf einen Reiz so schnell wie möglich. Fähigkeit, einen Bereich in kürzestmöglicher Zeit zu durchlaufen.

3.1 Faktoren

Es gibt zwei Arten von Fasern: rot und weiß.

  • Weiß: Ermüden schneller, sind aber schneller.
  • Rot: Halten einer Belastung länger durch, sind aber langsamer.

3.2 Typologie der Schnelligkeit

  • Reaktionsgeschwindigkeit: Die schnellste Geschwindigkeit, um auf Reize zu reagieren. Visuelle Reize werden schneller wahrgenommen als auditive oder taktile. Beispiel: Startschuss beim Rennen.
  • Bewegungsgeschwindigkeit (Gestik): Geschwindigkeit, mit der ein Körperteil eine Bewegung ausführt. Beispiel: Tennis (Schlag mit dem Ball).
  • Laufgeschwindigkeit: Durchqueren eines Raumes in kürzestmöglicher Zeit (z. B. ein kurzer Sprint).

3.3 Entwicklung

Zur Verbesserung der Schnelligkeit werden verschiedene Reize eingesetzt. Die Methode zur Entwicklung der Beschleunigung durch Wiederholungen wird als Wiederholungsmethode bezeichnet.

4. Flexibilität

Fähigkeit, weite Bewegungen auszuführen.

4.1 Komponenten

Die Flexibilität besteht aus zwei Komponenten: der Beweglichkeit der Gelenke und der Muskel-Elastizität.

  • Gelenkbeweglichkeit: Bezieht sich auf die Gelenke; die Bewegungsfähigkeit wird durch Bänder und Knorpel begrenzt.
  • Muskel-Elastizität: Die Fähigkeit eines Muskels, sich in allen seinen Teilen zu dehnen und zu seinem Ausgangspunkt zurückzukehren.

4.2 Faktoren

  • Vererbung
  • Alter
  • Geschlecht
  • Regelmäßiges Training
  • Umgebungstemperatur

4.3 Entwicklung

Mit zunehmendem Alter nimmt die Flexibilität ab, wenn nicht trainiert wird.

Flexibilitätstraining

Aktive Methode: Dynamische Bewegungen, bei denen die Bewegung freiwillig erfolgt. Beispiel: Zu zweit versucht eine Person am Boden, die Beine gewaltsam zu öffnen und für einige Sekunden zu halten, bevor sie wieder geschlossen werden, und der Vorgang wird wiederholt.

Passive Methode: Die Muskelspannung nimmt ab, aber eine höhere Flexibilität kann beibehalten werden.

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