Grundlagen der Ausdauer und Flexibilität im Sport
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Ausdauer und körperlicher Widerstand
Widerstand (Ausdauer) ist die Fähigkeit, Ermüdung bei langfristigen Anstrengungen hinauszuzögern und deren Auftreten über die Zeit zu vermeiden. Je nach Art der Energiegewinnung unterscheidet man zwei Hauptarten:
- Anaerob: Ohne ausreichende Versorgung mit Sauerstoff.
- Aerob: Bei ausreichender Sauerstoffversorgung.
Unterteilung der anaeroben Ausdauer
Die anaerobe Ausdauer wird in zwei spezifische Typen unterteilt:
1. Alaktazid (Anaerob-alaktazid)
Die Energie wird durch das Phosphokreatin in den Muskeln gewonnen. Die Dauer dieser Belastung liegt zwischen 0 und 10 Sekunden. Hierbei sind die körperlichen Anforderungen am höchsten (95 % bis 100 %).
2. Laktazid (Milchsäure-System)
Die Energieerzeugung erfolgt durch Kohlenhydrate. Die Dauer beträgt 10 Sekunden bis 2 Minuten. Die Anstrengungen liegen bei 80 % bis 90 %, wobei Milchsäure erzeugt wird.
Methoden des Kraft- und Ausdauertrainings
Es gibt zwei grundlegende Methoden des Trainings:
- Kontinuierlich: Mit konstanten oder variablen Raten bzw. Geschwindigkeiten.
- Releases: Diskontinuierliche Trainingsmethoden oder Intervallbelastungen.
Flexibilität und Beweglichkeit
Flexibilität ist die maximale Dehnbarkeit bzw. Ausdehnungskapazität einer Bewegung in einem bestimmten Gelenk. Sie wird von einer Reihe physikalischer und externer Faktoren beeinflusst:
Mechanische Faktoren
Hierzu zählen die Arten von Gelenk- und Muskelflexibilität sowie die Bänder (Ligamente) in ein, zwei oder drei Bewegungsebenen.
Emotionale und externe Faktoren
- Emotional: Je nervöser eine Person ist, desto geringer ist die Flexibilität.
- Außenfaktoren (Temperatur): Bei höheren Temperaturen ist die Flexibilität der Personen größer.
- Alter: Ältere Menschen verfügen in der Regel über weniger Flexibilität.
- Gesellschaftliche Sitten: Der Lebensstil und die Gewohnheiten beeinflussen die größere oder geringere Flexibilität in bestimmten Regionen des Körpers.