Grundlagen der Betriebswirtschaft und Unternehmertum
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1. Das Unternehmen
1.1 Funktions- und Unternehmensziele
Jedes Unternehmen erfüllt zwei grundlegende Funktionen: Kaufen und Verkaufen.
Unternehmen verkaufen Waren und Dienstleistungen an Haushalte. Diese wiederum bieten produktive Ressourcen an, die sich im Besitz von Familien befinden, insbesondere Arbeitskraft und Kapital. Haushalte konsumieren und bezahlen für Waren oder Dienstleistungen, während Unternehmen Löhne und Zinsen an die Haushalte zahlen.
1.2 Unternehmenselemente
Das Unternehmen besteht aus vier Gruppen:
A. Das Team
Es setzt sich aus allen Personen zusammen, die eine direkte Verbindung zum Unternehmen haben. Dazu gehören Eigentümer, Arbeitnehmer, Manager, Verwaltungspersonal usw.
B. Investitionsgüter
Dies sind die Vermögenswerte des Unternehmens. Man unterscheidet zwischen Anlagevermögen und Umlaufvermögen:
- Langfristiges Kapital: Güter oder Ausrüstungen, die für eine nachhaltige produktive Tätigkeit bestimmt sind.
- Umlaufkapital: Waren, die regelmäßig erneuert werden oder sich in ständigem Umlauf befinden.
C. Die Organisation
Die Organisation koordiniert Beziehungen und Kommunikationsstrategien, um die wirtschaftlichen Abläufe zu strukturieren:
- Beschaffung: Steuert den Einkauf von Materialien.
- Produktion: Bereitet die Waren vor, die den Gegenstand des Unternehmens bilden.
- Personalwesen: Organisiert und verwaltet das Team.
- Marketing: Verantwortlich für alle Aspekte der Vermarktung und den Vertrieb von Produkten.
- Finanzierung und Investition: Beschafft die notwendigen Mittel für den Erwerb und die Aufrechterhaltung von Investitionen und Infrastruktur.
- Unternehmensführung: Organisiert und koordiniert die anderen Bereiche zur Erreichung der Ziele.
D. Die Umwelt
Das Umfeld, in dem das Unternehmen tätig ist. Wir unterscheiden zwei Arten:
- Allgemeine Umwelt: Beeinflusst alle Unternehmen an einem Standort.
- Spezifische Umwelt: Übt Einfluss nur auf eine bestimmte Gruppe von Unternehmen aus.
2. Entrepreneurship
2.1 Die Motivationen
A. Persönliche Motive
Das Interesse eines Unternehmers an einer Firmengründung kann auf persönlichen oder sachlichen Motiven beruhen:
- Leistung: Zufriedenheit durch die Arbeit in einer Tätigkeit, die man mag.
- Gesellschaftliche Anerkennung: Das Bedürfnis nach Akzeptanz durch andere.
- Tradition: Ein Familienmitglied vermittelt die Leidenschaft für das Unternehmen.
- Persönlichkeit: Unabhängigkeit, Autonomie oder die Fähigkeit zur Führung.
B. Materielle Motive
Diese beziehen sich auf die finanziellen Bedürfnisse der Menschen:
- Chancen: Die Suche nach einer Geschäftsmöglichkeit mit wirtschaftlichen Aussichten.
- Selbstständigkeit: Die Schaffung eines eigenen Arbeitsplatzes als Alternative bei schwieriger Arbeitsmarktlage.
- Einkommen: Die Steigerung oder Sicherung des Einkommens ist oft ein entscheidender Grund für eine Gründung.
2.2 Merkmale des Unternehmers
Man unterscheidet zwei Blöcke: biographische und persönliche Merkmale.
A. Biographische Merkmale
Erfahrungen, die den unternehmerischen Prozess unterstützen:
- Fachspezifische Erfahrung: Erfahrungen zur Optimierung eines Produkts oder Verfahrens.
- Unternehmerische Erfahrung: Aus früheren Fehlern und Erfolgen lernen.
- Ausbildung: Fördert sowohl Fachwissen als auch persönliche Fähigkeiten.
B. Persönliche Merkmale
Eigenschaften, die in der Persönlichkeit des Einzelnen liegen:
- Initiative: Fähigkeit, Menschen oder Ereignisse zu antizipieren.
- Arbeitsfähigkeit: Hingabe und Ausdauer im Unternehmen.
- Kreativität: Originelle Produkte und Lösungen zur Anpassung an neue Marktanforderungen.
- Verhandlungsbereitschaft: Wichtig, um zu verstehen und verstanden zu werden.
- Flexibilität: Anpassung des Projekts an sich verändernde Gegebenheiten.
- Organisatorische Fähigkeiten: Strukturierung für effizientes Arbeiten.
- Positiver Geist: Selbstvertrauen und Optimismus.
- Leadership: Der Unternehmer muss eine gute Führungspersönlichkeit sein.
2.3 Soziale Kompetenz
Unternehmerische Tätigkeit erfordert Beziehungen zu anderen Menschen. Hierbei werden drei Kompetenzen unterschieden:
- Teamarbeit: Zusammenarbeit ist essenziell, um einen guten Job zu konsolidieren.
- Kooperation: Der erste Schritt zur Verwirklichung gesetzter Ziele.
- Kommunikation: Erfordert Interaktivität; gute Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg.