Grundlagen der deutschen Grammatik und Literaturtheorie
Eingeordnet in Spanisch
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 4,24 KB
Was ist eine Nominalphrase (Syntagma)?
Ein Syntagma ist eine funktionale Einheit, d.h. ein oder mehrere Wörter, die innerhalb eines Satzes eine bestimmte Rolle spielen. Man unterscheidet verschiedene Arten von Phrasen, wie Nominalphrasen (NP), Adjektivphrasen (SAdj), Adverbialphrasen (SAdv) und Verbalphrasen (SV). Sie bestehen jeweils aus einem Nomen, Adjektiv, Adverb oder Verb als Kern (N) der Phrase.
Übung: Nominalphrasen und ihre Kerne identifizieren
Unterstreichen Sie in den folgenden Sätzen die Nominalphrasen und ihre jeweiligen Kerne.
- Afrikanische Kinder leiden unter Hungersnot.
- Winterabende sind sehr kurz. Die Menschen verreisen im Sommer.
- Heftige Regenfälle haben schwere Schäden angerichtet. Wir brauchen mehr Prävention.
Übung: Nomenergänzungen identifizieren
Unterstreichen Sie die Ergänzungen des Nomens.
- Er kaufte sich eine kleine Wohnung. Das Haus ihrer Eltern ist groß.
- Pepe ist ein guter Mensch. Die Kinder der Reichen erleben keine große Not.
Übung: Das Subjekt im Satz bestimmen
Unterstreichen Sie das Subjekt.
- Amaya ist angekommen. Ramons Eltern sind Philologen. Er ist selbstsüchtig.
Das Subjekt in der deutschen Grammatik
Kann ein Subjekt eine Präposition haben?
Normalerweise nicht. Ein Subjekt wird in der Regel nicht von einer Präposition eingeleitet. Es gibt seltene Ausnahmen, bei denen präpositionale Ausdrücke als Subjekt fungieren können, wenn die Präposition ihre wörtliche Bedeutung verloren hat.
Wann ist ein Subjekt elliptisch?
Ein Subjekt ist elliptisch, wenn es weggelassen wird, weil es aus dem Kontext erschlossen werden kann, ohne gegen grammatische Regeln zu verstoßen. Diesen Vorgang nennt man Ellipse.
In welchen Sätzen gibt es kein Subjekt?
In sogenannten unpersönlichen Sätzen gibt es kein logisches Subjekt. Dies sind syntaktische Konstruktionen, die sich auf kein spezifisches handelndes Subjekt beziehen (z. B. bei Wetterphänomenen: Es regnet.).
Definition: Was ist ein Subjekt?
Das Subjekt bezeichnet:
- In der Grammatik: Das Satzglied (oft eine Nominalphrase), das die Handlung ausführt oder im Mittelpunkt des Satzgeschehens steht. Es kongruiert in Person und Numerus mit dem finiten Verb.
- In der Philosophie: Das wahrnehmende, denkende oder handelnde Wesen, das Erfahrungen macht und in Beziehung zu Objekten steht. Davon leitet sich der Begriff der Subjektivität ab.
Grundlagen der Erzähltheorie
Was ist das erzählerische Genre?
Als Erzählung (Narrativ) bezeichnet man die Darstellung einer Abfolge von Ereignissen, die sich über einen bestimmten Zeitraum erstrecken. Diese Darstellung, ob sprachlich oder visuell, führt in der Regel zu einer Veränderung oder Transformation der Ausgangssituation.
Was sind die Elemente einer Erzählung?
Die grundlegenden Elemente einer Erzählung sind:
- Erzähler
- Figuren (Charaktere)
- Handlungsort und -zeit (Setting)
- Ereignisse (Handlung/Plot)
- Dialog
Unterschied: Interner und externer Erzähler
- Interner Erzähler: Der Erzähler ist Teil der Geschichte, oft der Protagonist oder eine andere Figur (Ich-Erzähler).
- Externer Erzähler: Der Erzähler steht außerhalb der Geschichte und berichtet in der dritten Person über die Ereignisse.
Literarische Stilfiguren erklärt
Was ist ein Vergleich?
Ein Vergleich ist ein sprachliches Mittel, bei dem zwei oder mehr Dinge, Personen oder Konzepte zueinander in Beziehung gesetzt werden, um Gemeinsamkeiten oder Unterschiede hervorzuheben. Oft wird dabei ein Bezugspunkt auf einer Skala (z. B. Größe, Qualität) verwendet.
Was ist eine Onomatopoesie (Lautmalerei)?
In der Sprachwissenschaft ist die Onomatopoesie (Lautmalerei) die Verwendung eines Wortes oder einer Wortgruppe, dessen bzw. deren Klang das beschriebene Geräusch nachahmt. Typische Beispiele sind „Bumm“, „Klick“, „Miau“ oder „Kuckuck“.