Grundlagen der deutschen Grammatik und Satzlehre

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Pronomen

Pronomen sind Wörter, die sich auf Substantive beziehen, die gleichen Personen darstellen oder inhaltliche Bezüge herstellen.
Personalpronomen bezeichnen den Sprecher, den Zuhörer oder jede andere Person oder Sache.

Weitere Pronomen

Possessivpronomen, Demonstrativpronomen, Zahlwörter, Indefinitpronomen und Interrogativpronomen drücken Konzepte oder Verhältnisse aus, die analog zu Adjektiven verwendet werden.

Satzglieder

Das Subjekt ist eine Nominalphrase, die in einer Kohärenzbeziehung zum Verb des Satzes steht und den Menschen, das Tier oder das Ding bezeichnet, das die Handlung ausführt. Es kann lexikalisch oder grammatisch sein.
Unpersönliche Sätze besitzen kein lexikalisches Subjekt.

Das Prädikat ist eine Verbalphrase, deren Kern ein konjugiertes Verb ist. Es drückt aus, was im Satz über das Subjekt ausgesagt wird. Es kann nominal oder verbal sein.

Ergänzungen und Objekte

  • Verbale Umschreibung: Eine Gruppe, bestehend aus einer einfachen oder zusammengesetzten Verbform und einer nicht-personalen Form.
  • Das direkte Objekt (Akkusativobjekt): Bezeichnet das Objekt, das direkt von der Handlung des Verbs betroffen ist.
  • Das indirekte Objekt (Dativobjekt): Bezeichnet den Empfänger der Handlung.
  • Die präpositionale Ergänzung: Eine Ergänzung, die durch eine vom Verb geforderte Präposition eingeleitet wird.
  • Die adverbiale Bestimmung: Drückt Umstände wie Ort, Zeit, Art, Ursache, Zweck oder Instrument aus.
  • Das Agens: Führt die Handlung in Passivsätzen aus.
  • Die Prädikatsnomen: Benennen eine Qualität oder einen Zustand des Subjekts oder Objekts.

Satzarten

Einfache Sätze haben ein einziges Verb und daher ein einziges Prädikat.
Satzgefüge (zusammengesetzte Sätze) haben zwei oder mehr konjugierte Verben und somit zwei oder mehr Prädikate. Jedes Segment eines zusammengesetzten Satzes ist eine Proposition.

Verbindungen von Sätzen

Links (Konjunktionen) stellen Beziehungen zwischen Wörtern oder Satzgruppen her. Zwei unabhängige Sätze können direkt nebeneinandergestellt (Juxtaposition) oder koordiniert (durch eine Konjunktion verbunden) werden. Eine untergeordnete Proposition ist in einen anderen Satz als Element integriert.

Koordinierte Sätze

  • Copulative Sätze: Drücken Addition aus (z. B. und, e, ni).
  • Adversative Sätze: Drücken einen Gegensatz aus (z. B. aber, sondern).
  • Disjunktive Sätze: Drücken eine Wahl oder Alternative aus (z. B. oder, u).

Die Unterordnung (Subordination)

Die Unterordnung zeigt eine syntaktische Abhängigkeit zwischen sprachlichen Einheiten. Sätze, die aus einer Unterordnung bestehen, nennt man komplexe Sätze. Dabei ist eine Proposition (der Nebensatz) in den Hauptsatz eingebettet.

  • Substantivische Nebensätze: Verhalten sich wie ein Nomen und können die Funktion eines Subjekts oder Objekts übernehmen.
  • Adjektivische Nebensätze: Verhalten sich wie ein Adjektiv und ergänzen ein Nomen.
  • Adverbiale Nebensätze: Übernehmen die Rolle einer adverbialen Bestimmung (z. B. für Bedingung, Ursache, Folge oder Zweck).

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