Grundlagen der deutschen Grammatik: Wörter, Adjektive und Pronomen
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Grundlagen der deutschen Grammatik
Wortbedeutung: Wörtlich vs. Übertragen
Ein Wort oder eine Gruppe von Wörtern kann unterschiedliche wörtliche oder übertragene Bedeutungen je nach der Situation haben, in der sie verwendet werden. Im wörtlichen Sinne behält es seine übliche Bedeutung. Im übertragenen Sinne entspricht seine Bedeutung nicht der üblichen.
Zusammengesetzte Wörter
Zusammengesetzte Wörter werden aus zwei oder mehreren einfachen Wörtern gebildet.
- Zusammengesetzte Wörter mit Bindestrich behalten die Betonung der Wörter, die sie bilden, wenn diese als einfache Wörter betont werden.
- Zusammengesetzte Wörter ohne Bindestrich folgen den allgemeinen Regeln der Akzentuierung.
- Zusammengesetzte Wörter, die aus einem Verb und einem oder mehreren Pronomen bestehen, folgen ebenfalls den allgemeinen Regeln der Akzentuierung.
Adjektive und ihre Steigerungsformen
Adjektive sind Wörter, die Eigenschaften oder Zustände von Substantiven ausdrücken, auf die sie sich beziehen. Das Adjektiv stimmt in Genus und Numerus mit dem Substantiv überein. Der Grad des Adjektivs ist dreifach:
1. Positiv (Grundform)
Drückt die Qualität ohne Bezugnahme auf ihre Intensität aus.
2. Komparativ (Vergleichsform)
Drückt die Qualität einer Person, eines Tieres oder eines Gegenstandes im Vergleich zu einem anderen aus. Er kann Überlegenheit, Gleichheit oder Unterlegenheit ausdrücken.
3. Superlativ (Höchste Steigerung)
Bringt die Qualität in den höchsten Grad. Er kann relativ oder absolut sein.
Elemente im Theatertext
In einem theatralischen Text sind folgende Elemente enthalten:
- Regieanweisungen: Kommentare, die erklären, wie der Schauspieler handeln soll oder was auf der Bühne (Kostüme, Requisiten) zu sehen ist.
- Akte und Szenen: Weisen auf einen Wechsel der Bühne oder der Zeit hin.
Wortbildung: Primitiv und Abgeleitet
Das primitive Wort ist nicht von anderen Wörtern abgeleitet. Abgeleitete Wörter werden aus einem anderen Wort durch Hinzufügen von Präfixen oder Suffixen gebildet.
Betonung einsilbiger Wörter
In der Regel tragen einsilbige Wörter keine Akzente. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, bei denen Akzente zur Unterscheidung dienen:
- Tee (Substantiv) vs. Tee (Getränk)
- ihn (Personalpronomen) vs. ihn (Objektform)
- er (Pronomen)
- die (bestimmter Artikel)
- ich (Pronomen)
- mein (besitzanzeigend)
- ihr (Personalpronomen/besitzanzeigend)
- ja (Personalpronomen, ein Adverb der Bejahung)
- falls (konjunktivisch)
- geben (Verb)
- aus (Präposition)
- wissen (Verb)
- es (Personalpronomen)
Pronomen: Stellvertreter des Nomens
Pronomen sind Wörter, die das Nomen oder den Namen in den Sätzen ersetzen.
1. Personalpronomen
Dies sind die Wörter, die den Namen des Sprechers, des Zuhörers oder der Person bezeichnen, über die gesprochen wird. Betonte Personalpronomen können vom Verb getrennt oder allein stehen. Unbetonte Personalpronomen stehen immer beim Verb.
2. Demonstrativpronomen
Ersetzen das Substantiv und zeigen die Entfernung vom Sprecher an.
3. Possessivpronomen
Ersetzen das Substantiv und geben den Besitz oder das Eigentum an.
Reimschema
Zwei Verse reimen, wenn ihre letzten Wörter in allen oder einigen Klängen ab dem Vokal am Ende des Wortes übereinstimmen. Der Reim kann Assonanz (nur Vokale stimmen überein) oder Konsonanz (Konsonanten stimmen überein) sein.