Grundlagen der Fortpflanzung: Befruchtung, Zygote und Embryologie

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Befruchtung: Definition und Prozess

Die Befruchtung oder *Fertilisation* ist der Kontakt zwischen männlichen und weiblichen Gameten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Befruchtung einer Eizelle unmittelbar erfolgt.

Die Menschliche Befruchtung und Zellgrößen

Die Befruchtung, die Vereinigung von Ei- und Samenzellen, erfolgt in den Eileitern nach dem sexuellen Kontakt. Der Mensch entwickelt sich aus der Vereinigung dieser zwei winzigen Zellen: der Ei- und der Samenzelle.

Reife Eizellen messen 0,135 mm im Durchmesser – etwa so groß wie der kleine Punkt, der einen Satz abschließt. Spermien sind noch mikroskopischer, wenn man bedenkt, dass in jeder Ejakulation 120 bis 600 Millionen davon enthalten sein können. Es ist erstaunlich, dass das Ergebnis der Vereinigung solch winziger Zellen ein potenzieller Mensch mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ist – Menschen mit Intelligenz, die die Welt verändern können.

Was ist eine Zygote?

In der Biologie wird die Zygote als die Zelle bezeichnet, die aus der Vereinigung der männlichen und weiblichen Keimzellen bei der geschlechtlichen Fortpflanzung von Organismen (Tiere, Pflanzen, Pilze und einige einzellige Eukaryoten) entsteht. Ihr Zytoplasma und ihre Organellen sind immer mütterlichen Ursprungs, da sie aus der Eizelle stammen.

Fortpflanzungsarten

Merkmale der Geschlechtlichen Fortpflanzung

Die geschlechtliche Fortpflanzung ist die häufigste Fortpflanzungsmethode vielzelliger Lebewesen. Viele zeigen, dass dies keine exklusive Art der Fortpflanzung ist, sondern dass sie sich mit asexuellen Modellen abwechselt. Sie tritt auch bei einzelligen Organismen auf, insbesondere bei Protozoen und Algen.

Asexuelle Fortpflanzung (Vegetative Vermehrung)

Die asexuelle Fortpflanzung, auch *vegetative Vermehrung* genannt, liegt vor, wenn ein Organismus aus einer einzelnen Zelle oder Teilen des Körpers eines bereits entwickelten Individuums durch mitotische Prozesse ein vollständiges, genetisch identisches Individuum bilden kann. Sie wird von einem einzigen Elternteil durchgeführt und erfolgt ohne Beteiligung sexueller Gameten oder Zellkerne.

Embryologie und Entwicklungsbiologie

Die Embryologie, oder moderner ausgedrückt, die *Entwicklungsbiologie*, ist ein Zweig der Biologie, der sich mit der Morphogenese und der embryonalen Entwicklung befasst – von der Gametogenese bis zur Bildung des erwachsenen Lebewesens. Die Entstehung und Entwicklung eines Embryos wird als *Embryogenese* bezeichnet. Diese Disziplin ist eng mit der Anatomie und Histologie verbunden.

Dauer der Embryonalentwicklung

Die embryonale Entwicklung ist die Zeitspanne von der Befruchtung bis zur Geburt des neuen Lebewesens, auch wenn keine Befruchtung stattfindet (wie in Fällen der Parthenogenese).

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