Grundlagen der Geschichte und die Ideologien des 2. Weltkriegs

Eingeordnet in Sozialwissenschaften

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 3 KB

Was ist Geschichte?

Als Sozialwissenschaft untersucht die Geschichte das Leben der Menschen in der Gesellschaft unter Berücksichtigung von Raum und Zeit, in denen sie leben. Sie verwendet eine spezifische Methode, bei der durch die Auswahl und den Einsatz von Dokumenten historisches Wissen entwickelt wird. Der Historiker legt seinen Untersuchungsgegenstand fest und wählt auf dieser Grundlage die zu verwendenden Dokumente aus. Als Quellen können dem Historiker mündliche Aussagen, materielle Überreste, schriftliche Dokumente und vieles mehr dienen. Raum und Zeit sind für den Historiker von entscheidender Bedeutung, da die untersuchten menschlichen Gesellschaften einen bestimmten Raum einnehmen und sich in einer bestimmten Zeit entwickeln, die sie prägt.

Grundprinzipien der Geschichtswissenschaft

  • Sie ist eine Sozialwissenschaft.
  • Sie basiert auf Dokumenten aus der Vergangenheit wie Belegen, Briefen, Zeugnissen, Bildern, Überresten und Fossilien.
  • Raum und Zeit sind Schlüsselelemente.
  • Sie wendet eine wissenschaftliche Methode an: Hypothese, Beobachtung, Experiment, Theorie und Schlussfolgerung.

Die Bedeutung des Geschichtsstudiums

„Ohne Gedächtnis, ohne historische Erinnerung, wäre jedes Leben isoliert; es gäbe keine Kontinuität in der menschlichen Spezies. Die Vergangenheit wäre keine Grundlage für die Gegenwart, und im Gegenzug gäbe es keine Grundlage für die Zukunft. Die Geschichte ist die Tochter der Erinnerung, und um die individuelle und kollektive Kontinuität zu gewährleisten, ist es unsere Pflicht, uns zu erinnern. Schließlich ist die Geschichte der Schlüssel zur Erhaltung von Gruppen und zur Förderung des Zugehörigkeitsgefühls des Einzelnen zu diesen Gruppen.“

Konfliktparteien im Zweiten Weltkrieg

Die Achsenmächte und ihre Ziele

Die Achsenmächte waren imperialistisch und strebten nach territorialer Expansion:

  • Deutschland: Expansion nach Osten
  • Italien: Expansion im Mittelmeerraum und in Nordafrika
  • Japan: Eroberung Asiens und des Pazifikraums

Die faschistische Ideologie

Die Achsenmächte waren faschistisch. Der Faschismus ist eine totalitäre Ideologie, die die Stärkung des Staates über das Individuum stellt, welches sich in den Dienst des Staates zu stellen hat. Dies steht im direkten Gegensatz zur Demokratie, in der das Individuum und die Achtung seiner Rechte im Vordergrund stehen. Der Faschismus verteidigt die soziale Ungleichheit und vertritt die Ansicht, dass eine Elite dazu bestimmt ist, über die Masse zu herrschen. Zudem ist er antisozialistisch und zielte darauf ab, eine mögliche Ausbreitung des Sozialismus in Europa zu verhindern.

Die Alliierten

Die Alliierten vertraten den liberal-demokratischen Kapitalismus, der sich durch Merkmale wie politische Parteien, individuelle Rechte und Freiheiten sowie soziale Klassen auszeichnet.

Verwandte Einträge: