Grundlagen der Grobmotorik und motorische Entwicklung
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Grundlagen der Grobmotorik
Grobmotorik wird allgemein als motorische Verhaltensweise betrachtet, die sich aus grundlegenden Bewegungsmustern entwickelt. Merkmale der grundlegenden motorischen Fähigkeiten sind unter anderem: Sie sind für alle Personen entscheidend für die motorische Entwicklung und bilden die Grundlage für alle nachfolgenden Lernprozesse (Learning Engine).
Motorische Bewegungsabläufe (Movements)
Dies sind Ausgaben unseres Körpers von einem Punkt zum anderen im Raum. Diese Verschiebungen sind direkt verantwortlich für die Veränderungen unseres Körpers im Raum.
- Gehen (Marcha): Es ist eine Fortbewegung durch aufeinanderfolgende Unterstützung der Füße auf der Oberfläche, wobei keine Flugphase entsteht.
- Laufen (CARRERA): Es besteht aus einer Reihe von unterstützenden, alternierenden Bewegungen der unteren Extremitäten in den Bereichen der Verschiebung.
- Vierfüßlerstand (Fours): Eine Verschiebung, an der zwei Stützen beteiligt sind, sodass immer Segmente oberhalb und unterhalb der horizontalen Ebene involviert sind.
- Robben (schleichend): Es beinhaltet alle Bewegungen, bei denen ein vollständiger oder teilweiser Kontakt des Rumpfes mit der Oberfläche während der Fortbewegung besteht.
- Transport (Verkehr): Jede Verschiebung, die nicht direkt vom Subjekt ausgeht, sondern durch andere Mittel oder globale Maßnahmen wie Sprünge erfolgt.
- Gleiten (Slippage): Verschiebungen, bei denen das Subjekt unter bestimmten Bedingungen auf verschiedenen Oberflächen gleitet.
Basismotorische Muster (PATTERNS)
Diese zeigen sich durch automatische, primäre und rudimentäre Bewegungen, die eng mit der neuromuskulären Entwicklung verbunden sind. Sie erscheinen in den ersten 5 Jahren.
Merkmale der Basismotorik
- Universalität: Motorische Verhaltensweisen weisen bei allen Individuen gemeinsame Merkmale auf, unabhängig von der Kultur.
- Phylogenetik: Diese Muster sind Teil der Evolution der Spezies (Kriechen, Vierfüßlerstand) und der Entwicklung der menschlichen Spezies hin zu einer aufrechten Körperhaltung.
- Pädagogik (Pedagógico): Ein Prozess des Erlernens motorischer Fähigkeiten, um Komplexitätsebenen und motorische Aufgaben zu artikulieren.
Sprung, Drehung und Ballkontrolle
Sprung (SALTO): Eine sehr einfache grundlegende Fähigkeit der menschlichen Spezies, die das Abheben des Körpers vom Boden beinhaltet, wobei er kurzzeitig in der Luft bleibt.
Arten (Ranks):
a) Tiefsprung, Horizontalsprung.
b) Vertikalsprung.
c) S-Spins (Drehungen) auf einem Fuß.
Drehungen (hoch): Allgemein als Rotation betrachtet; jede Drehung, die um eine der Achsen des menschlichen Körpers auftritt.
Abwürfe und Fangen
Abwürfe (MITTEILUNGEN): Voraussetzung für den Start, oft mit Griff zum Objekt. Als Release werden alle Maßnahmen betrachtet, bei denen ein Objekt nach Druck mit dem oberen Segment abgegeben wird.
Fangen (EMPFÄNGE): Entsteht durch die Notwendigkeit, ein Objekt anzunehmen. Die Rezeption ist jede Maßnahme, bei der ein mobiles Objekt (stationär oder in Bewegung) gefangen oder aufgehoben wird.
Entwicklungsstufen der Rezeption
A) Erste Stufe: Die Rezeption ist noch unzureichend; Wartehaltung (Arme an den Körper gepresst). Das Kind beginnt, die Hände zur Orientierung zu benutzen, was die Rezeption verbessert.
B) Zweiter Zyklus: Mit zunehmender Koordination wird die Rezeption präziser, was zu einer qualitativen Verbesserung in allen Arten der Rezeption führt.
Generische motorische Fähigkeiten
Diese leiten sich aus den Grundfertigkeiten ab und bilden die Basis für spezifische Qualifikationen. Es sind gemeinsame Gesten in verschiedenen Kontexten, die einen breiten und vielfältigen Erfahrungsschatz erfordern.
Prellen (Das Boot): Das kontrollierte Abprallenlassen eines elastischen Objekts auf dem Boden mit den oberen Extremitäten.
Klassifikation des Prellens:
1. Statisch: Das Subjekt bewegt sich nicht.
2. Dynamisch: Das Subjekt ist in Bewegung.
Schläge (Streiks): Die Kollision eines Körpersegments oder eines Geräts mit einem beweglichen Körper. Es wird als plötzlicher, heftiger Zusammenstoß eines bewegten Körpers gegen einen anderen (statisch oder bewegt) definiert.
Analyse der Bewegung
1. Vorbereitung und Körperanpassung an den Weg des Objekts.
2. Kontaktpunkt: Ort im Raum, an dem der Ausführende und das Objekt kollidieren.
3. Begleitweg: Gemeinsame Zeit zwischen der Oberfläche des Ausführenden und dem Objekt.
Taktische Elemente und Interaktion
Führen (Pipes): Ein Objekt kontrolliert an die gewünschte Position steuern.
Finten (Fälschungen): Bewegungen mit dem Körper, um einen Gegner zu verwirren und dessen Markierung oder Zugriff zu neutralisieren.
Analyse der Finte
1. Verlangsamung oder Unterbrechung der vorherigen Bewegung.
2. Täuschung durch Körperbewegung oder Richtungsänderung.
3. Überwindung: Nach dem Erzeugen des Ungleichgewichts werden Richtung und Tempo geändert, um eine vorteilhafte Position zu erlangen.
Stoppen (Stops): Besteht aus einer Annahme (ähnlich der Rezeption), jedoch ohne die Hände zu benutzen. Das Objekt muss für weitere Aktionen bereitgehalten werden. Phasen: Annäherung, Kontakt, Dämpfung, Vorbereitung.
Abfangen (Interceptions): Den Weg eines Objekts oder Individuums schneiden. Es teilt Merkmale mit Schlägen und Stößen.
Deckung (Kennzeichnung): Überwachung eines Gegners durch Verschiebungen, um die Ballkontrolle zu verhindern oder sich in eine vorteilhafte Situation zu bringen.
Freilaufen (Entfärbung): Die Antwort auf die Deckung; Maßnahmen, um sich für ein Zuspiel anspielbar zu machen.
Zielwürfe (Reifen): Präzisionswürfe wie Pässe oder Versuche, Punkte zu erzielen.
Pivotieren (Pivot): Eine Drehung ohne Fortbewegung, um das Objekt zu schützen oder einen Gegner zu überwinden.
Blockade: Aktion zum Abfangen eines Gegners, um einem Partner den Weg freizumachen.
Inhalte motorischer Fertigkeiten und Fähigkeiten
Konzepte:
1. Motorische Schemata und deren Anpassung.
2. Physische Kapazitäten und Bewegungsmöglichkeiten.
Verfahren:
1. Kontrolle und Beherrschung des Körpers vor der Aktion.
2. Anpassung der motorischen Fähigkeiten an verschiedene Umgebungen.
3. Allgemeine physische Konditionierung: Quantitative Aspekte der Bewegung, global behandelt.
Einstellungen (Attitudes):
1. Interesse an Wettbewerb, Fahrtüchtigkeit und Bewegungsqualität.
2. Bewertung einer guten motorischen Ausführung.