Grundlagen des Human Resource Managements: Ein Leitfaden
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1. Job-Design im Human Resource Management
Das Job-Design konzentriert sich auf die Strukturierung oder Umstrukturierung von Positionen. Es umfasst den Prozess der Bestimmung von Aufgaben, Funktionen und Attributen, um die Leistung zu optimieren. Während man früher erst Stellen entwarf und dann die passenden Mitarbeiter suchte, erfordert das heutige dynamische Umfeld oft eine flexiblere Anpassung an vorhandene Talente.
Stellenbeschreibung: Verkäufer
Der Verkäufer nimmt eine zentrale Rolle ein, da er in direktem Kontakt mit Kunden steht. Die Notwendigkeit dieser Position ergibt sich aus:
- Der Überzeugung zum Kauf von Produkten oder Dienstleistungen.
- Der Aufrechterhaltung der Vertriebsordnung.
- Der Steigerung von Effizienz und Effektivität.
- Der fachlichen Weiterentwicklung.
- Der Erfüllung vorgegebener Umsatzziele.
Der Verkäufer ist hierarchisch unter dem Vertriebsleiter angesiedelt.
2. Job-Enrichment und Job-Expansion
Dies bezeichnet die Erweiterung von Verantwortlichkeiten und Zielen einer Position:
- Horizontale Anreicherung: Hinzufügen von Aufgaben auf dem gleichen Niveau (z. B. Verkauf eines weiteren Produkts).
- Vertikale Anreicherung: Übernahme von Aufgaben einer höheren Ebene (z. B. Beförderung zu supervisorischen Tätigkeiten).
3. Rekrutierung und Personalauswahl
Der Rekrutierungsprozess identifiziert qualifizierte Kandidaten für offene Stellen. Unternehmen nutzen hierbei eine Mischstrategie aus internen Quellen (Motivation der Mitarbeiter) und externen Quellen (frisches Wissen und Kreativität).
Quellen der Rekrutierung
- Primärquellen: Direkte Kommunikation (Universitäten, Berufsverbände).
- Sekundäre Quellen: Indirekte Wege über Mittler (Datenbanken, Zeitungsanzeigen).
Auswahlwerkzeuge
- Fähigkeitstests: Messung der allgemeinen Intelligenz.
- Persönlichkeitstests: Analyse von Motivation, Einstellung und Werten.
- Ärztliche Untersuchung: Prüfung der körperlichen Eignung bei risikoreichen Tätigkeiten.
4. Arbeitsvertrag und Vergütung
Der Arbeitsvertrag ist eine Vereinbarung über persönliche Dienstleistungen unter Abhängigkeit gegen eine Vergütung. Er muss laut Gesetz enthalten: Identität der Parteien, Art der Leistung, Entgelt, Arbeitszeit und Vertragsdauer.
Die Vergütung umfasst Geld- und Sachleistungen. Gesetzliche Zulagen (z. B. für Reisekosten oder Werkzeugverschleiß) gelten nicht als Gehalt. Der Arbeitgeber ist zudem für die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und die Versicherung gegen Arbeitsunfälle verantwortlich.
5. Rentensysteme gemäß Gesetzesdekret Nr. 3500
Das System umfasst folgende Rentenarten:
- Altersrente: Bei Erreichen des Rentenalters (65 Jahre für Männer, 60 Jahre für Frauen).
- Vorzeitige Altersrente: Ruhestand vor dem gesetzlichen Alter bei Erfüllung spezifischer Anforderungen.
- Erwerbsunfähigkeitsrente: Bei dauerhafter Minderung der Arbeitsfähigkeit durch Krankheit oder Unfall.
- Hinterbliebenenrente: Leistungen für Ehepartner, Kinder oder Eltern des Verstorbenen.
Diese Standards sind für das HR-Management essenziell, um rechtliche Konformität zu gewährleisten und Mitarbeiter kompetent zu beraten.