Grundlagen der Kartografie und Längsprofile

Eingeordnet in Physik

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 2,64 KB

Längsprofil: Schnittkonturen

Ein Längsprofil stellt eine Schnittkontur dar. Ein Beispiel hierfür ist eine waagerechte Fläche, die vermutlich eine Wasserstraße repräsentiert.

Um einen scharfen Bruch an einer Strecke korrekt darzustellen, definieren wir eine Pause im Boden. Hierfür nutzen wir die Linie Aeneas.

System der Höhendarstellung

Um Höhen korrekt zu vertreten, nutzen wir alle geometrischen Werkzeuge. Dazu verwenden wir zufällige Punkte, sogenannte Stiche, die jeweils eine spezifische Höhe aufweisen. Die Genauigkeit hängt von der Anzahl dieser Punkte ab.

Das menschliche Auge kann einen Unterschied von 0,25 Millimetern wahrnehmen, bei einem Fehler von 0,2 Millimetern. Daher ist je nach Umfang der Arbeit ein sichtbarer Fehler bei der Skalierung (z. B. 1:50.000) zu berücksichtigen.

Natürliche und geometrische Entfernungen

  • Dn (Natürliche Entfernung): Entspricht der Strecke zwischen zwei Punkten entlang des Profils.
  • DG (Geometrische Entfernung): Entspricht der Länge des Abschnitts, der zwei Punkte als Gerade verbindet.
  • Dr (Reduzierter Abstand): Entspricht der geplanten Strecke auf der horizontalen Ebene.

Kegelprojektion

Bei der Kegelprojektion wird die Erdoberfläche auf einen Kegel projiziert, der tangential zu einem Breitenkreis liegt. Die Verzerrung ist im Bereich des Kontakts am geringsten und nimmt mit zunehmender Entfernung zu.

  1. Ideal für mittlere Breitengrade; kann mit einer oder zwei Standardparallelen verwendet werden.
  2. Zentralparallelen sind Bögen mit variablem Abstand (enger zusammen in der Kartenmitte).
  3. Die Meridiane sind Strahlen mit gleichem Abstand, die den 90. Breitengrad schneiden.
  4. Besonders geeignet für Länder und Regionen mit großer Ost-West-Ausdehnung.
  5. Das Breitenspektrum sollte 35° nicht überschreiten.
  6. Die Skala ist an der Standardparallele (Tangente) oder den zwei Standardparallelen (Sekante) korrekt.

Azimutale Projektionen

  1. Die Projektion erfolgt von der Kugel auf eine Tangential- oder Sekantenebene, die beliebig auf dem Globus platziert werden kann.
  2. Eine Senkrechte zur Projektionsebene muss durch den Erdmittelpunkt verlaufen, damit die Verzerrungen symmetrisch zum gewählten Zentrum sind.
  3. Diese Projektionen werden für topografische Aufnahmen genutzt, bei denen davon ausgegangen wird, dass alle Punkte senkrecht betrachtet werden.
  4. In der kartografischen Darstellung wird dies als Plano bezeichnet und im Vermessungswesen angewendet.

Verwandte Einträge: