Grundlagen der Kommunikation: Interpersonell und Nonverbal
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Die Gestaltung der gesprochenen Sprache
Der nächste Schritt bestand darin, die Fähigkeit zu entwickeln, diese Klänge zu verbinden und zu artikulieren, sie miteinander zu verknüpfen. Dies ist die Gestaltung der gesprochenen Sprache.
Interpersonelle Kommunikation: Definition
Ein Austausch von Kommunikation, der über die bloße Übertragung von Daten hinausgeht. Kommunikation erfordert die Anwesenheit eines zweiten Teilnehmers, um den Austausch zu ermöglichen. Dieser Austausch bezieht sich auf die Tatsache, dass Kommunikation im Allgemeinen zwischen Lebewesen (Menschen und Tieren) stattfindet, wobei menschliche Akteure am Prozess der interpersonellen Kommunikation beteiligt sind. Der Austausch von Informationen oder Zeichen deutet auf etwas hin, das nicht das Selbst ist.
Prozesse der menschlichen Kommunikation
- Mitteilung, die technologisch vermittelt wird: Dies umfasst Prozesse wie die Massenkommunikation.
- Kommunikationsprozesse ohne technologische Vermittlung: Dies betrifft die zwischenmenschliche Kommunikation.
Charakteristika der interpersonellen Kommunikation
- a) Ko-Präsenz in Raum und Zeit: Die Akteure sehen und hören sich ohne den Einsatz von Technologie. Sie codieren und decodieren, verstärken oder senden kommunikative Signale aus.
- b) Nutzung einer Vielzahl von Codes: Wichtig sind nicht nur Worte, sondern auch Gesten, Bewegungen, Lächeln, Mimik und der Tonfall, die zwischen den Partnern ausgetauscht werden.
- c) Spezifische Ausrichtung auf den anderen: Die zwischenmenschliche Kommunikation ist auf einen bestimmten Empfänger gerichtet und für diesen zugänglich.
- d) Dialogische Kommunikation: Die Kommunikation erfolgt in Form eines Dialogs.
Nonverbale Kommunikation: Argyle Ranking
Die Funktionen der nonverbalen Kommunikation nach Argyle:
- Management und Kontrolle der unmittelbaren Situation: Verbale Kommunikation wird oft mit der Übermittlung von Informationen verbunden, während nonverbale Kommunikation sich auf Beziehungen, Einstellungen und emotionale Zustände bezieht.
- Unterstützung und Ergänzung der verbalen Kommunikation: Die Intonation, die die verbale Kommunikation begleitet, Gestik, Tonfall und Betonung der Wörter sind wichtige Elemente der Äußerung.
- Ersatz der verbalen Kommunikation in bestimmten Situationen: Wenn es möglich ist, kann die verbale Kommunikation durch Gebärdensprache ersetzt werden.
Nonverbale Kommunikation: Ekman und Friesen Ranking
Die Funktionen der nonverbalen Kommunikation nach Ekman und Friesen:
- Sprache der Beziehungen: Sie stützt sich auf die Einstellung, Gefühle und Einblicke in den anderen.
- Ausdruck von Emotionen: Sie ist auch ein Mittel zum Ausdruck von Emotionen.
- Symbolischer Wert: Sie dient als Vehikel für die Darstellung des Selbst gegenüber anderen.