Grundlagen der Kultur und Gesellschaft: Konzepte erklärt
Eingeordnet in Psychologie und Soziologie
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 3,24 KB
Kultur und Gesellschaft
Kultur: Werte, die von Mitgliedern der Gesellschaft als Ganzes geteilt werden; eine kollektive Produktion, die im Laufe der Zeit anonym geschaffen wurde. Gesellschaft: Ein soziales Netzwerk von Beziehungen innerhalb einer Gruppe von Menschen. Diese Konzepte sind unterschiedlich, aber nicht voneinander zu trennen. Der Begriff Kultur erstreckt sich auf die Gesamtheit der materiellen und immateriellen Güter einer Gesellschaft. Gesellschaften interpretieren die Wirklichkeit aus der Sicht ihrer Kultur. Es gibt universelle Elemente: Sprache, Familienorganisation, materielle Objekte, die Umwandlung der Natur und Rituale.
Sozialer Relativismus und Anthropologie
Sozialer Relativismus: Kulturen sind nicht höher oder niedriger als andere. Die Kulturanthropologie betrachtet seit 1920 soziale Studien und kulturelle Phänomene. Die Globalisierung beeinflusst die Auswirkungen neuer Technologien und sozialer Medien.
Ethnozentrismus und Sozialisation
Ethnozentrismus: Das Gefühl der Überlegenheit einer Kultur gegenüber anderen. Er fördert das Zugehörigkeitsgefühl der Bürger zu ihrer Gesellschaft und stärkt die soziale Eingliederung. Sozialisation: Dies ist der grundlegende soziokulturelle Mechanismus, durch den eine soziale Gruppe ihre Kontinuität gewährleistet.
Sprache, Common Sense und Vorurteile
Sprache: Ein fundamentales Element, durch das Wissen übertragen und Objekten eine Bedeutung gegeben wird. Common Sense: Gesamtheit des Wissens, das von den meisten Mitgliedern einer Gesellschaft in einem bestimmten gesellschaftlichen und raumzeitlichen Kontext geteilt wird. Vorurteile: Ungeprüfte, irrationale Ansichten. Vorurteile, Stereotypen und negative Bewertungen werden in der Regel über die Medien verbreitet.
Dimensionen der Kulturstudien
Maße in der Kulturstudie:
- Die Person (individuelle Dimension bei der Schaffung des Zugehörigkeitsgefühls sowie der persönlichen und sozialen Identität)
- Gesellschaft und die Beziehungen zwischen sozialen Gruppen
- Beziehungen zwischen Gesellschaften. Beziehungen zwischen sozioökonomischen Sektoren können Spannungen erzeugen, wenn um Vorherrschaft gerungen wird, was zu Ungleichheit führt.
Habitus: Ein Set an Gedanken, Überzeugungen und gesellschaftlichen Auffassungen, das es jedem Einzelnen ermöglicht, sich zu differenzieren, ein Gefühl der Identität zu schaffen und den Geschmack mit anderen Menschen in der sozialen Gruppe zu teilen.
Kulturelles Eigentum und Ideologie
Kulturelles Eigentum: Die Vermittlung von Bedeutungen und kulturellen Werten ist symbolisch.
Ideologie: Gesamtheit von Informationen, Überzeugungen und Werten, die sich in sozialen Gruppen manifestieren. Es gibt eine herrschende Ideologie (von den wirtschaftlich Starken), die sich über soziale Medien verbreitet.
Theorie der Felder
Die Theorie der Felder untersucht die strukturellen Zusammenhänge innerhalb gesellschaftlicher Bereiche.