Grundlagen der Management-Theorien und Organisationsstrukturen

Eingeordnet in Wirtschaft

Geschrieben am in Deutsch mit einer Größe von 4,05 KB

Wichtige Management-Theorien

  • Neoklassische Theorie

    Basiert auf perfekten Märkten und Informationen. Ignoriert den Faktor Mensch (Black Box).

  • Transaktionskostentheorie

    Markt, Preis, Unternehmen, Koordination und Organisation begrenzen das Wachstum.

  • Agency-Theorie

    Bezieht Eigentümer, Arbeitnehmer und Behörden ein. Fokussiert auf Interessenkonflikte, Unsicherheit und zusätzliche Kosten.

  • Eigentümer-Theorie (Property Rights Theory)

    Eine Reihe bilateraler Verträge, die „sichtbare Hand“ des Unternehmens, ein Dritter, der Transparenz schafft.

Management-Funktionen

  1. Planung

    Stufen: Ziele, Strategien, Verfahren, Regeln, Budgets, Marketing-Möglichkeiten, Bewertung von Alternativen, Auswahl, Tracking-Systeme.

  2. Organisation

    Moderne Arbeit ist kompliziert und erfordert Departementalisierung (nach Funktionen, Produkten, Geografie, Prozessen, Kunden/Vertriebswegen). Es muss ein Gleichgewicht zwischen Ressourcen und Zielen bestehen (Organigramm).

  3. Kontrolle (Controlling)

    Erklären und Begrenzen der Unterschiede zwischen vorgegebenen Zielen und erreichten Zielen. Schritte: Planung, Informationsbeschaffung, Bewertung, Korrekturmaßnahmen.

Netzwerk-Management

Netzwerke und Allianzen

Netzwerke bestehen aus Allianzen. Alle Netzwerke beschränken die Handlungsfreiheit, sind von Stereotypen und dem Netzwerk-Image beeinflusst.

Aspekte von Netzwerken

  • Opportunity (Gelegenheit): Konfrontation vs. Entsprechung.
  • Position: Konsolidierung vs. Schöpfung.
  • Wie (Mittel): Zwang vs. Aufgeben.

Organisationsstrukturen (Organigramme)

Funktionale Struktur (Vertikale Struktur)

Menschen sind in Abteilungen nach gemeinsamen Aktivitäten und Fähigkeiten gruppiert.

Anwendung

Stabile, bestimmte Umgebung; kleine bis mittlere Größe; Routine-Technologie; Interdependenz zwischen Funktionen; Ziel: Effizienz.

Vorteile (+)

  • Effiziente Nutzung der Ressourcen.
  • Spezialisierung der Fähigkeiten.

Nachteile (-)

  • Schlechte Kommunikation.
  • Langsame Reaktion auf Veränderungen.
  • Geringere Loyalität.

Divisionale Struktur (Bereichsleitung)

Gruppierung basierend auf gemeinsamen Produkten, Kunden oder geografischen Regionen.

Anwendung

Instabiles, unsicheres Umfeld; große Größe; Routine-Technologie; Ziele: Produktspezialisierung, Innovation.

Vorteile (+)

  • Flexibilität.
  • Fokus auf Kundenbedürfnisse.
  • Ausgezeichnete Koordination innerhalb der Funktionen.

Nachteile (-)

  • Konkurrenz um Ressourcen zwischen den Geschäftsbereichen.
  • Mehr Führungskräfte benötigt.
  • Schlechte Koordination zwischen den Abteilungen.

Hybride Struktur

Enthält Elemente der funktionalen und divisionalen Struktur.

Anwendung

Instabiles Umfeld; große Größe; Ziele: Produktspezialisierung und Anpassung, sowie Effizienz in einigen Funktionen.

Vorteile (+)

  • Ermöglicht Koordination zwischen Abteilungen.
  • Hilft, Anpassungsfähigkeit und Effizienz zu erreichen.

Nachteile (-)

  • Hoher Verwaltungsaufwand.
  • Konflikte zwischen Abteilungen.

Matrixstruktur

Nach funktionalen und produktbezogenen Kriterien geordnet.

Anwendung

Sehr unsicheres Umfeld; mittelgroß bis groß; Routine-Technologie; zwei Ziele: Produkt- und funktionale Spezialisierung.

Weitere Strukturen

  • Teamstruktur: Verwendung von Teams als zentrale Einrichtung zur Erfüllung bestimmter Aufgaben.
  • Netzwerkstruktur: Kleine Organisation, die als zentrale Drehscheibe wichtige Geschäftsfunktionen auslagert.
  • Modularer Aufbau: Ähnlich der funktionalen (vertikalen) Struktur.

Verwandte Einträge: