Grundlagen der Management-Theorien und Organisationsstrukturen
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Wichtige Management-Theorien
Neoklassische Theorie
Basiert auf perfekten Märkten und Informationen. Ignoriert den Faktor Mensch (Black Box).
Transaktionskostentheorie
Markt, Preis, Unternehmen, Koordination und Organisation begrenzen das Wachstum.
Agency-Theorie
Bezieht Eigentümer, Arbeitnehmer und Behörden ein. Fokussiert auf Interessenkonflikte, Unsicherheit und zusätzliche Kosten.
Eigentümer-Theorie (Property Rights Theory)
Eine Reihe bilateraler Verträge, die „sichtbare Hand“ des Unternehmens, ein Dritter, der Transparenz schafft.
Management-Funktionen
Planung
Stufen: Ziele, Strategien, Verfahren, Regeln, Budgets, Marketing-Möglichkeiten, Bewertung von Alternativen, Auswahl, Tracking-Systeme.
Organisation
Moderne Arbeit ist kompliziert und erfordert Departementalisierung (nach Funktionen, Produkten, Geografie, Prozessen, Kunden/Vertriebswegen). Es muss ein Gleichgewicht zwischen Ressourcen und Zielen bestehen (Organigramm).
Kontrolle (Controlling)
Erklären und Begrenzen der Unterschiede zwischen vorgegebenen Zielen und erreichten Zielen. Schritte: Planung, Informationsbeschaffung, Bewertung, Korrekturmaßnahmen.
Netzwerk-Management
Netzwerke und Allianzen
Netzwerke bestehen aus Allianzen. Alle Netzwerke beschränken die Handlungsfreiheit, sind von Stereotypen und dem Netzwerk-Image beeinflusst.
Aspekte von Netzwerken
- Opportunity (Gelegenheit): Konfrontation vs. Entsprechung.
- Position: Konsolidierung vs. Schöpfung.
- Wie (Mittel): Zwang vs. Aufgeben.
Organisationsstrukturen (Organigramme)
Funktionale Struktur (Vertikale Struktur)
Menschen sind in Abteilungen nach gemeinsamen Aktivitäten und Fähigkeiten gruppiert.
Anwendung
Stabile, bestimmte Umgebung; kleine bis mittlere Größe; Routine-Technologie; Interdependenz zwischen Funktionen; Ziel: Effizienz.
Vorteile (+)
- Effiziente Nutzung der Ressourcen.
- Spezialisierung der Fähigkeiten.
Nachteile (-)
- Schlechte Kommunikation.
- Langsame Reaktion auf Veränderungen.
- Geringere Loyalität.
Divisionale Struktur (Bereichsleitung)
Gruppierung basierend auf gemeinsamen Produkten, Kunden oder geografischen Regionen.
Anwendung
Instabiles, unsicheres Umfeld; große Größe; Routine-Technologie; Ziele: Produktspezialisierung, Innovation.
Vorteile (+)
- Flexibilität.
- Fokus auf Kundenbedürfnisse.
- Ausgezeichnete Koordination innerhalb der Funktionen.
Nachteile (-)
- Konkurrenz um Ressourcen zwischen den Geschäftsbereichen.
- Mehr Führungskräfte benötigt.
- Schlechte Koordination zwischen den Abteilungen.
Hybride Struktur
Enthält Elemente der funktionalen und divisionalen Struktur.
Anwendung
Instabiles Umfeld; große Größe; Ziele: Produktspezialisierung und Anpassung, sowie Effizienz in einigen Funktionen.
Vorteile (+)
- Ermöglicht Koordination zwischen Abteilungen.
- Hilft, Anpassungsfähigkeit und Effizienz zu erreichen.
Nachteile (-)
- Hoher Verwaltungsaufwand.
- Konflikte zwischen Abteilungen.
Matrixstruktur
Nach funktionalen und produktbezogenen Kriterien geordnet.
Anwendung
Sehr unsicheres Umfeld; mittelgroß bis groß; Routine-Technologie; zwei Ziele: Produkt- und funktionale Spezialisierung.
Weitere Strukturen
- Teamstruktur: Verwendung von Teams als zentrale Einrichtung zur Erfüllung bestimmter Aufgaben.
- Netzwerkstruktur: Kleine Organisation, die als zentrale Drehscheibe wichtige Geschäftsfunktionen auslagert.
- Modularer Aufbau: Ähnlich der funktionalen (vertikalen) Struktur.