Grundlagen des Managements: Definition, Arten und Fayolsche Prinzipien

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Organisation: Grundlagen und Definitionen

Organisation: Wird verstanden als eine Maßnahme, ein Objekt oder ein Ziel. Dies kann auch eine organisierte Gruppe von Menschen sein, die absichtlich zusammenarbeiten. Aktion: Die Koordinierung der Arbeit mehrerer Personen durch definierte Aufgaben. Zweck: Sie können beispielsweise Unterricht geben. Objekt: Das Endergebnis.

Arten von Organisationen

Organisationen sind durch menschliche Gruppen geprägt, die eine gemeinsame Aufgabe erfüllen. Organisationen können stabil und dauerhaft sein: Je höher die Spezifikation der organisierten Rolle, desto größer ist die Effizienz. Die Verwaltung hat eine soziale Funktion, nämlich, dass alles Wissen einen Zweck (produktiv) haben muss. Organisationen können nach ihrer Formalität unterschieden werden: Sie besitzen formale Systeme für Kommunikation und Steuerung oder eben nicht. Die lineare vertikale Kontrolle wird als funktional bezeichnet.

Wissenschaftliche Managementlehre

Die Schule des Scientific Management entstand aus der Notwendigkeit, die Produktivität im mittleren Zwanzigsten Jahrhundert zu steigern. Besonders in den Vereinigten Staaten herrschte eine geringe Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Der einzige Weg zur Steigerung der Arbeitsproduktivität war die Erhöhung der Effizienz der Arbeit.

Wichtige Pioniere des Managements

  • Adam Smith: Gilt als Vater der Verwaltung und Wirtschaft; er begründete die Theorie des absoluten Vorteils (wichtigster erklärender Faktor im internationalen Handel).
  • Frederick Winslow Taylor: Entwickelte die wissenschaftliche Organisation der Arbeit (Arbeitsteilung) und führte die Zeitstudien für Arbeitsaufgaben ein.
  • Henri Fayol: Systematisierte die Arbeit.

Fayols 14 Managementprinzipien

  1. Arbeitsteilung: Je mehr sich Menschen spezialisieren, desto größer ist die Effizienz bei der jeweiligen Aufgabe.
  2. Autorität: Manager sollten Anweisungen geben und Dinge leiten.
  3. Disziplin: Mitglieder einer Organisation müssen die Regeln und Vereinbarungen der Organisation einhalten.
  4. Einheit der Auftragserteilung (Kommando): Jeder Mitarbeiter sollte individuelle Anweisungen nur von einer vorgesetzten Person erhalten.
  5. Einheit der Leitung: Die Tätigkeit der Organisation mit demselben Ziel und Plan sollte von einem einzigen Manager geleitet werden.
  6. Unterordnung der Einzelinteressen unter das Allgemeinwohl.
  7. Vergütung: Sollte sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber fair sein.
  8. Zentralisierung: Betrifft die Entscheidungsfindung.
  9. Hierarchie: Die Befehlskette bildet eine Rangordnung.
  10. Ordnung (Ordre): Materialien und Personen sollten sich am richtigen Ort zur richtigen Zeit befinden.
  11. Billigkeit (Équité): Manager sollten ihren Untergebenen freundlich und gerecht begegnen.
  12. Stabilität des Personals: Sicherstellung einer langfristigen Beschäftigung.
  13. Initiative: Untergebene sollten die Freiheit haben, ihre eigenen Pläne zu entwerfen und umzusetzen.
  14. Esprit de Corps (Gemeinschaftsgeist): Der Geist der Gruppe führt zu einer größeren organisatorischen Einheit.

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