Grundlagen der menschlichen Bewegung: Aktive vs. Passive Bewegungen und Koordination

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6 Was unterscheidet aktive Bewegung von passiver Bewegung?

Bewegung wird als Funktion des Stromerzeugers betrachtet.

Aktive Bewegungen

Sie werden durch unsere inneren Kräfte (Muskeln) erzeugt und handeln im Gegensatz zu einer externen Kraft. Sie lassen sich unterteilen in:

  • Freizügigkeit: Ohne Wertung.
  • Widersetzte sich: Im Gegensatz zu einer äußeren Kraft.
  • Half: Mit Unterstützung einer externen Kraft (z. B. ein Partner).
  • Unterstützt-Widerstand: Mit Unterstützung und Widerstand.

Passive Bewegungen

Sie werden durch eine äußere Kraft erzeugt, während die Muskulatur inaktiv ist (erzwungene Bewegung). Oder sie entstehen, wenn die inneren Kräfte freiwillig reduziert werden, um eine Bewegung zu ermöglichen (z. B. wenn wir uns hinlegen und die Beine/Füße locker hängen lassen).

7 Systeme, die an der Durchführung der Bewegung beteiligt sind

Beteiligt sind:

  • Bewegungsapparat
  • Nervensystem
  • Kreislauf- und Verdauungssystem etc.

8 Die Verbesserung der beteiligten Systeme ermöglicht:

  • Mehr quantitativen Aspekt der Bewegung (mehr Kraft, mehr Ausdauer etc.).
  • Mehr qualitativen Aspekt in der Bewegung (besser koordiniert, mehr Dynamik etc.).
  • Mehr Realitätssinn im Hinblick auf die Bewegung (bessere Anpassung an die Bewegung in einem geschlossenen Raum).

9 Was erklärt die mechanische Analyse der Bewegung?

Wir wollen wissen, wie viele Gelenke in die gleiche Bewegung eingeschaltet sind.

10 Was sind Ebenen und Achsen des Körpers?

  • Achsen: Strecke, um die eine Bewegung stattfindet.
  • Ebenen (Pläne): Oberfläche, auf der Bewegung stattfindet.

11 Was versteht man unter Koordination?

Die Koordination ist eine zentrale Fähigkeit, damit Bewegung glatt und effektiv ist. Es ist die neuronale Kontrolle, um verschiedene Muskelgruppen zu synchronisieren und eine Aktion zum richtigen Zeitpunkt und mit guter Kontrolle auszuführen. Bei guter Koordination bewegt man sich mit Leichtigkeit, und Timing sowie Intensität sind gut abgestimmt. Bei mangelnder Koordination wirken Gesten oder Bewegungen unbeholfen und ineffektiv.

12 Arten der Koordination

A) Allgemeine dynamische Koordination

Sie ist in allen motorischen Aktivitäten (z. B. Laufen) vorhanden. Es ist die „allgemeine Fähigkeit, grundlegende motorische Aktionen auszuführen, an denen eine große Anzahl von Muskelgruppen beteiligt ist.“

B) Visuell-motorische Koordination (segmental)

Dies ist „die Art der Abstimmung, die bei einer Hand- oder Körperbewegung existiert, die auf eine visuelle Reaktion auf einen Reiz positiv reagiert.“

  • Manuelle dynamische Koordination oder Hand-Auge: Diese Art der Koordination ist für präzise Bewegungen der Hände zuständig, um eine harmonische Ausführung zu gewährleisten.
  • Fuß-dynamische Koordination oder Auge-Fuß: Bezieht sich auf die korrekte, harmonische und präzise Verwendung der Füße bei allen Arten von Kontakten.

13 Welche Faktoren sind für eine gut koordinierte Bewegung notwendig?

Es erfordert angemessene Muskelarbeit, effektive Muskelkontraktion und eine gute Anpassung der Bewegung.

14 Was bestimmt die Koordination?

Nervensystem

Über das Nervensystem werden Informationen aus der inneren Umgebung und unserer Umwelt empfangen, was alle Aktionen steuert und das menschliche Verhalten bestimmt. Erst die Wahrnehmung von Reizen löst die motorische Handlung aus. Diese wahrgenommenen Informationen erreichen die höheren Nervenzentren, die die entsprechende motorische Reaktion vorbereiten. Besonders wichtig für die Entwicklung dieser Qualität ist die Reifung des ZNS (Zentrales Nervensystem). Deshalb erlangen kleine Kinder mit zunehmendem Alter eine größere Beherrschung ihres Körpers sowie der Hände und Füße bei der Manipulation von Objekten.

Muskelsystem

Der Muskel ist das letzte Glied in der motorischen Kette. Die Reaktion der Muskelfaser auf den Reiz, der vom PNS (peripheres Nervensystem) kommt, ist das Ziel der motorischen Planung. In der Adoleszenz muss beachtet werden, dass hormonelle Veränderungen und das schnelle Knochenwachstum der Extremitäten die Koordination zwischen den Muskelgruppen beeinträchtigen können.

Lernen

Ein gutes globales Lernen ist wichtig, besonders zwischen 11 und 12 Jahren, um eine Vielzahl motorischer Fähigkeiten zu erwerben und diese später in vielen Bewegungen anzuwenden. Das Kind erwirbt neue Erkenntnisse und Erfahrungen, indem es testet, wie Bewegungen am besten ausgeführt werden können.

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