Grundlagen der Meteorologie, Evolution und Biologie

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Meteorologie

Isobaren

Linien oder Kurven, die Punkte mit dem gleichen Luftdruck verbinden. Sie werden jeweils in 4 hPa (Hektopascal) dargestellt.

Antizyklone (Hochdruckgebiete)

Gebiete mit hohem atmosphärischem Druck.

Tiefdruckgebiete

Gebiete mit niedrigem atmosphärischem Druck. Die Luft bewegt sich von Hochdruckgebieten in Richtung der Tiefdruckgebiete.

Luftfeuchtigkeit

  • Absolute Feuchte: Die Menge an Wasserdampf in einer bestimmten Luftmenge, gemessen in g/cm³
  • Relative Luftfeuchtigkeit: Das Verhältnis zwischen der tatsächlich enthaltenen Menge an Wasserdampf und der maximal möglichen Menge bei gleicher Temperatur.
  • Taupunkt: Die Temperatur, bei der der in der Luft enthaltene Wasserdampf zu kondensieren beginnt.

Wettervorhersage

  • Sturm (Tiefdruckgebiet): Der niedrige Luftdruck führt dazu, dass Wind nach innen strömt, Feuchtigkeit transportiert und Wolken sowie Niederschlag bildet.
  • Hochdruckgebiet: Der Luftdruck ist hoch, der Wind weht nach außen, es bilden sich keine Wolken und die Sonne scheint.
  • Zugbahnen: Stürme bewegen sich meist vom Atlantik in Richtung Mittelmeer.

Evolutionstheorien

Fixismus

Diese Denkweise überzeugte Naturforscher davon, dass Arten so geblieben sind, wie wir sie heute kennen.

Lamarck-Theorie

Ein vitaler Impuls führt zu größerer Komplexität und Vollkommenheit. Organe entwickeln sich durch Gebrauch oder verkümmern bei Nichtgebrauch. Diese erworbenen Merkmale werden an die Nachkommen weitergegeben.

Darwin-Theorie

Organismen produzieren mehr Nachkommen, als überleben können, da Umweltressourcen begrenzt sind. Individuen unterscheiden sich (z. B. Resistenz gegen Krankheiten). Diejenigen mit den günstigsten Varianten überleben und haben mehr Nachkommen.

Klassifizierung der Lebewesen

Entwickelt von Carl von Linné: Reich, Stamm, Klasse, Ordnung, Familie, Gattung und Art.

  • Tiere: Vielzellig, eukaryotische Zellen, spezialisierte Zellen, heterotrophe Ernährung, hohe Sensibilität. Unterteilung in Wirbellose und Wirbeltiere (Säugetiere, Vögel, Reptilien, Fische, Amphibien).
  • Pflanzen: Vielzellig, eukaryotische Zellen, autotrophe Ernährung. Sie besitzen keine aktive Fortbewegungsfähigkeit.
  • Pilze: Ein- oder vielzellig, heterotrophe Ernährung, eukaryotische Zellen. Der Körper besteht aus Pilzfäden (Hyphen). Dazu zählen Pilze, Schimmel und Hefen.

Biodiversität in Gefahr

Der wachsende Einfluss menschlicher Aktivitäten verursacht den Verlust der biologischen Vielfalt. Die wissenschaftliche Gemeinschaft ist besorgt über den Verlust von Säugetieren und Vögeln, aber noch bedeutender ist das Verschwinden von Tausenden von Pflanzen, Insekten und Pilzen. Obwohl das Tempo schwer zu quantifizieren ist, gehen einige Autoren davon aus, dass bis zum Jahr 2025 die Hälfte der heute bekannten Arten verschwinden könnte.

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