Grundlagen der Netzwerktechnik und Konfiguration

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Wichtige Begriffe der Netzwerktechnik

Wi-Fi: Abkürzung für Wireless Fidelity; bezeichnet Protokolle für die drahtlose Vernetzung über Radiofrequenzen.

Bluetooth: Ein drahtloses Kommunikationsprotokoll, das Funkfrequenzen nutzt und eine Reichweite von bis zu 10 Metern ermöglicht.

Switch: Ein Gerät in einer Kabel-Netzwerkverbindung, das Datenpakete gezielt an den richtigen Empfänger weiterleitet, indem es die Prioritäten steuert.

Hub: Ein Gerät, das den Anschluss mehrerer Computer in einem kabelgebundenen Netzwerk ermöglicht. Empfangene Daten werden an alle angeschlossenen Computer gesendet.

PCI-Bus: Ein Anschluss auf dem Motherboard für Erweiterungskarten. Er dient dazu, Komponenten wie Soundkarten, Netzwerkkarten oder TV-Tuner anzuschließen.

MAC-Adresse: Um die Adresse Ihres Computers im Windows-Netzwerk anzuzeigen, öffnen Sie die Konsole und geben Sie den Befehl ipconfig /all ein.

Mbit/s: Eine Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit. Sie gibt an, wie viele Millionen Bits pro Sekunde übertragen werden.

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Grundlagen von Computer-Netzwerken

  • Ein Computer-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Computern und elektronischen Geräten, um gemeinsam Ressourcen und Dienste zu nutzen.
  • Netzwerke werden in vier Typen klassifiziert: PAN (Personal Area Network), LAN (Local Area Network), MAN (Metropolitan Area Network) und WAN (Wide Area Network).
  • Die Struktur eines Netzes wird als Netzwerk-Topologie bezeichnet. Bekannte Topologien sind: Bus, Stern, Ring, Baum und Mesh.
  • Zu den Netzwerkgeräten gehören Netzwerkkarten, Kabel, Switches und Router.
  • Wireless-Geräte kommunizieren über elektromagnetische Wellen, die sich im Raum zwischen Sender- und Empfängerantennen ausbreiten.
  • Der Hauptzweck eines Netzwerks ist das Teilen von Ressourcen, wie Dateien und Hardware.

Manuelle Konfiguration einer Netzwerkverbindung

Schritt 1: IP-Adresse zuweisen

Man muss die IP-Adresse des Routers kennen, um dem Computer eine Adresse im gleichen Bereich zuzuweisen (gleiche erste drei Ziffernblöcke, unterschiedliche letzte Ziffer). Die letzte Ziffer muss zwischen 2 und 225 liegen und darf im lokalen Netzwerk nicht doppelt vorkommen.

Schritt 2: Subnetzmaske festlegen

Die Subnetzmaske definiert den Bereich des lokalen Netzwerks. Damit können Teilnetze erstellt werden. Ein Beispiel für eine Subnetzmaske ist 255.255.0.0.

Schritt 3: DNS-Server zuweisen

Dies ist die Adresse des Server-Computers beim Internetanbieter (ISP), die für die Internetdienste benötigt wird und vom Anbieter bereitgestellt wird.

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