Grundlagen der Pneumatik und Elektrotechnik: Komponenten und Anwendungen
Eingeordnet in Technologie
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 3,99 KB
Grundlagen der Pneumatik und Elektrotechnik
Pneumatische Kreise
Ein pneumatischer Kreis ist ein System von Elementen, durch die komprimierte Luft zirkulieren kann.
Elektrotechnik: Grundlegende Elemente
Ein elektrischer Schaltkreis besteht aus folgenden Hauptelementen:
- Generator (liefert die Potentialdifferenz der Elektronen)
- Treiber (ermöglicht den Durchgang elektrischer Ströme)
- Rezeptoren (wandeln elektrische Energie in andere nutzbare Energieformen um)
- Bedienelemente (ermöglichen die Steuerung der Schaltung oder eines Empfängers)
- Schutzelemente (schützen vor Überlastung)
Komponenten pneumatischer Kreise
Ein pneumatischer Kreis wird durch folgende Elemente gebildet:
- Kompressorgruppe (zuständig für die Bereitstellung der benötigten Luftdruckversorgung)
- Leitungen (Kanäle für den Luftstrom zu den Arbeitselementen)
- Pneumatische Aktoren (verantwortlich für die Ausführung der Arbeit)
- Distributionselemente (aktivieren oder behindern den Luftdurchgang)
- Hilfselemente (erfüllen verschiedene Funktionen wie Schutz, Regulierung etc.)
Die Kompressoreinheit
Dieses Gerät besteht aus mehreren Komponenten:
- Der Kompressor: Seine Aufgabe ist es, den atmosphärischen Luftdruck der angesaugten Luft zu erhöhen.
- Der Hilfsmotor: Verantwortlich für die Übertragung der Bewegung auf die Drehachse des Kompressors.
- Der Kühler: Die Aufgabe des Kühlers ist es, die Temperatur der komprimierten Luft zu senken.
- Der Speicher (Tank): Hier wird die komprimierte Luft für den späteren Bedarf gespeichert.
- Die Wartungseinheit: Um eine gute Qualität der Luft zu gewährleisten, sind drei vorhergehende Schritte notwendig:
- Filter: Die Luft durchläuft einen Zentrifugationsprozess.
- Regulierung: Gewährleistung eines stabilen Luftdrucks im pneumatischen Kreis (angezeigt durch ein Manometer).
- Schmierung: Öl wird der komprimierten Luft beigemischt (nebulisiert).
Anwendungen der Pneumatik
Typische Anwendungen sind: Transfer, Pressen, Stoppen, Auswerfen, Montieren, Kennzeichnen, Formen, Pivotieren.
Elemente von Ventilen oder Distributionselementen
Ein Pneumatikventil ist ein Gerät, das den Luftstrom regelt und lenkt. Symbolisch werden Ventile nach ISO wie folgt dargestellt:
- Art des Ventils (ausgedrückt durch Zahlen: die erste Zahl bezeichnet die Anzahl der Anschlüsse und die zweite Zahl die Anzahl der Arbeitspositionen)
- Richtung des Luftstroms (angedeutet durch Pfeile)
- Anschlüsse (die Öffnungen, die sich unterscheiden, je nachdem, ob es sich um eine Druckluftquelle oder einen freien Ausgang handelt)
- Steuerungs- und Arbeitsweisen (von links nach rechts dargestellt und zeigen verschiedene Möglichkeiten)
Hilfselemente (Ventile)
Zu den Hilfselementen gehören:
- Sperrventile: Verhindern oder ermöglichen den Luftdurchgang durch Kanäle (oft mit einer Feder zur Schließung versehen).
- Ventile mit doppeltem Effekt oder Selektorventile: Haben drei Anschlüsse und einen kleinen Kolben (P), der abwechselnd auf einen Anschluss drücken oder einen anderen blockieren kann.
- Stromventile (Drosselventile): Diese Ventile besitzen eine Spirale, mit der der Luftstrom, der zirkuliert, durch Verengung oder Erweiterung geregelt werden kann.