Grundlagen der professionellen Kommunikation

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Thema 3: Kommunikation

Kommunikation bedeutet den Austausch von Informationen, Gefühlen und Emotionen zwischen zwei oder mehr Personen.

Ziele der Kommunikation

  • Förderung und Unterstützung des Anwenders bei der Erhaltung seiner Gesundheit.
  • Verringerung von Angst und Furcht, die Patienten oder Angehörige bezüglich der Schwere einer Krankheit empfinden können.
  • Mitwirkung bei der Anpassung des Patienten an seine gesundheitliche Kondition.
  • Sicherstellung der Zufriedenheit des Nutzers mit der professionellen Pflege und dem Vertrauen in die Gesundheitseinrichtung.

Positive Auswirkungen guter Kommunikation

  • Verringerung der Isolation durch das Teilen von Befürchtungen über den Gesundheitszustand.
  • Reduzierung von Unsicherheit.
  • Steigerung der Fähigkeit, sich anzupassen und die Krankheit zu akzeptieren.
  • Verbesserung der gesundheitlichen Entwicklung.
  • Stärkung des Selbstwertgefühls.

Elemente der Kommunikation

  1. Sender: Derjenige, der die Informationen überträgt.
  2. Empfänger: Derjenige, der die Informationen erhält.
  3. Nachricht: Die bereitgestellte oder zu empfangende Information.
  4. Kanal oder Medium: Der gewählte Weg, um die Nachricht zu senden.
  5. Kontext: Das physische und emotionale Umfeld, das die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger umgibt.

Tipps für einen guten Sender

  • Denken Sie vor dem Sprechen nach.
  • Vermeiden Sie eine langweilige, monotone Stimme, artikulieren Sie deutlich und vermeiden Sie Füllwörter.
  • Behandeln Sie Menschen mit „Sie“ (außer Kinder), es sei denn, Sie haben die Erlaubnis zum „Du“.
  • Wiederholen Sie die Nachricht so oft wie nötig, bis der Empfänger sie vollständig verstanden hat.
  • Passen Sie die Nachricht an jede Person individuell an.
  • Verwenden Sie kurze Sätze und vermeiden Sie Fachjargon oder Slang.
  • Fassen Sie Inhalte zusammen.
  • Gehen Sie auf Fragen ein und beobachten Sie die Reaktionen des Empfängers.
  • Vermitteln Sie Sicherheit.

Tipps für einen guten Empfänger

  • Schauen Sie dem Sprecher natürlich ins Gesicht und nehmen Sie eine entspannte Haltung ein.
  • Vermeiden Sie Vorurteile und vorschnelle Urteile.
  • Hören Sie aufmerksam zu.
  • Seien Sie geduldig und lassen Sie den anderen frei und ohne Hektik sprechen.
  • Unterbrechen Sie nicht unnötig.
  • Vermeiden Sie destruktive Kritik, da diese die Kommunikation unterbricht.

Kontext

Damit Kommunikation effektiv ist, müssen der richtige Zeitpunkt und der passende Ort gewählt werden.

Methoden und Formen der Kommunikation

1. Verbal

Hierbei werden Wörter verwendet (mündlich oder schriftlich).

2. Non-verbale Kommunikation

Hierbei werden keine Wörter verwendet. Dazu gehören:

  • Körpersprache
  • Parasprache

Körpersprache

Dazu zählen: Gestik, Blickkontakt, Lächeln, Körperhaltung, Handbewegungen, Kopfbewegungen, Berührungen sowie der persönliche Raum (Abstand zwischen Sender und Empfänger).

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