Grundlagen des Projektmanagements: Methoden & Strategien

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Projektmerkmale

  • Zeitlich begrenzt
  • Ziele
  • Team
  • Planung
  • Einmaligkeit
  • Ressourcen
  • Stakeholder
  • Komplexität

Projektarten

  • Thematisch: z. B. Investitionsprojekte
  • Dauer: kurz- oder langfristig
  • Struktur: intern/extern, national/international
  • Sektororientiert

Projektmanagement: Rollen und Aufgaben

  • Wer? Projektleiter & Team
  • Was? Planung, Kontrolle, Steuerung, Koordination, Kommunikation, Eskalation

Projektziele

Ergebnisziele (Was?)

  • Funktionsziele: Performance, Systeme
  • Finanzziele: Umsatz, Kosten, ROI
  • Sozialziele: Motivation, Umwelt, Image
  • Personelle Ziele: Ausbildung, Qualifikation

Vorgangsziele (Wie?)

  • Projektorganisation: Mitglieder, Vertragsart
  • Projektplanung: Definition von Nicht-Zielen, Priorisierung (Muss-/Soll-/Kann-Ziele)

Zielbeziehungen

Identische, komplementäre, neutrale, konkurrierende und ausschließende Ziele.

Leistungsumfang und Dokumentation

  • Lastenheft: Vom Kunden/Auftraggeber erstellt; definiert das „Was“ und alle Anforderungen.
  • Pflichtenheft: Vom Auftragnehmer erstellt; definiert das „Wie“ und die konkrete Umsetzung.

Projektbeteiligte

Projektleiter, Stakeholder, Auftraggeber (Kunde), Auftragnehmer (Team), Steering Committee.

Teamlebenszyklus

  1. Teamzusammenstellung: Rollen, Funktionen, Hierarchie & Know-how definieren.
  2. Teamentwicklung: Regeln, Teamuhr etc.
  3. Teamarbeit: Koordination, Meetings, Workshops.
  4. Teamauflösung.

Die Teamuhr (Phasenmodell)

  • Forming: Teamleiter als Gastgeber.
  • Storming: Teamleiter als Katalysator.
  • Norming: Teamleiter als Chef/Partner.
  • Performing: Unterstützung des Teams.
  • Adjourning: Gastgeber und Entlassung.

Führungsstile

  • Autoritär: Anweisungen, wenig Flexibilität, Kontrolle (für wenig selbstständige Mitarbeiter).
  • Kooperativ: Steuerung mit Entscheidungsspielraum.
  • Führung durch die Gruppe: Scrum, Experten, Erfahrungsaustausch.
  • Laissez-faire.

Belbin-Test

Fokus auf soziale Kompetenzen neben der Fachkompetenz. Identifikation von Rollen basierend auf notwendigem Verhalten und Persönlichkeitstypen.

Projektorganisation

  • Einfluss-Projektorganisation: Geringer Organisationsaufwand, aber Ressourcenkonflikte in der Abteilung.
  • Matrix-Projektorganisation: Hohes Know-how und Kommunikation, aber „Zwei-Vorgesetzten-Problem“ und Gefahr der Vernachlässigung durch Tagesgeschäft.
  • Reine Projektorganisation: Hohe Schlagkraft, aber höhere Kosten und Auflösung der Einheit nach Projektende.

Risikomanagement

1. Risikoanalyse

  • Identifikation: Checkliste (Sachlich: Natur, Politik, Gesetz, Wirtschaft, Kultur; Projektbedingt: Verträge, Organisation, Personal, Finanzen, Berichtswesen).
  • Analyse & Bewertung: Risikotabelle (Risiken, Ursache, Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe).

2. Maßnahmen

Präventiv (z. B. Versicherung) oder korrelativ (z. B. Sanierung). Risikoklassifizierung nach Schaden und Wahrscheinlichkeit:

  • Vermeiden: Hoher Schaden, hohe Wahrscheinlichkeit.
  • Verlagern: Hoher Schaden, niedrige Wahrscheinlichkeit.
  • Vermindern: Niedriger Schaden, hohe Wahrscheinlichkeit.
  • Akzeptieren: Niedriger Schaden, niedrige Wahrscheinlichkeit.

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