Grundlagen der Prozessverwaltung in Betriebssystemen
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Prozess- und Thread-Grundlagen
Prozess: Ein concept-driven Betriebssystem-Element, das laufende Programme repräsentiert.
Strang oder Thread: Ein Thread eines Prozesses, der eigene Ressourcen verbraucht und vom Elternprozess abhängt.
Prozesszustände
- Laufen: Der Prozessor führt Anweisungen des Programms aus und nutzt die CPU-Zeit.
- Standby oder Aktiv: Ein Prozess ist bereit zur Ausführung, wartet auf seinen Zeitraum und den Zugriff auf System-Ressourcen.
- Gesperrt: Der Prozess ist aus verschiedenen Gründen blockiert.
Prozess-Transitionen
- Transition A: Tritt ein, wenn ein laufendes Programm auf ein Ereignis warten muss, um fortzufahren.
- Transition B: Tritt ein, wenn die dem Prozess zugeteilte CPU-Zeit abgelaufen ist und er Platz für den nächsten Prozess macht.
- Transition C: Tritt ein, wenn ein bereiter Prozess zur Ausführung wechselt.
- Transition D: Tritt ein, wenn ein blockierter Prozess wieder in den bereiten Zustand wechselt.
Systemverwaltung
Changing Context: In einem Multithreaded-System wechselt ein Prozess oder Thread von einem Zustand in einen anderen.
Planer (Scheduler): Teil des Betriebssystems, der für die Vergabe von System-Ressourcen verantwortlich ist, um bestimmte Leistungsziele zu erreichen.
Prozess-Steuerungsblock (PCB)
Der Prozess-Steuerungsblock enthält den aktuellen Status der Prozesse (Ausführung, bereit, eingefroren).
- Kennung des Prozesses: Jeder Prozess ist über eine PID eindeutig identifiziert.
- Priorität des Prozesses: Wird durch den Scheduler zugewiesen.
- Speicherstelle: Die Speicheradresse, in der der Prozess geladen ist.
- Ressourcen: Hard- und Software-Ressourcen, die zur Ausführung benötigt werden.
Speicherverwaltung
Trade Area (Swap-Bereich): Bereich der Festplatte, der genutzt wird, um nicht ausgeführte Prozesse zu speichern und RAM für laufende Prozesse freizugeben.
Pagination: Technik zur Aufteilung des RAM in gleich große Bereiche (Frames) und Programme in gleich große Teile (Seiten).
Seitenrahmen: Unterteilung des Speichers in Bereiche gleicher Größe, um Prozesse auszutauschen.
Segmentation: Ermöglicht die Definition von Speicherblöcken unterschiedlicher Größe.
Swapping: Verfahren, wenn mehrere Benutzer Prozesse auf einer Maschine ausführen.