Grundlagen der Psychologie: Bewusstsein, Lernen und Verhalten
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Awareness: Subjektive Erfahrung und Realität
Awareness (Bewusstsein): Subjektive Erfahrung des Selbst-Erkenntnis und der Realität. Es wird durch die Erfahrungen der äußeren Welt sowie durch innere mentale und emotionale Erfahrungen gebildet.
Veränderte Bewusstseinszustände
Veränderte Bewusstseinszustände: Natürliche und künstliche Ereignisse, die unsere subjektive Erfahrung verändern. Konsequenzen können sein: Denkstörungen, Verlust des Zeitgefühls, Kontrollverlust über die Änderung des Ausdrucks von Emotionen, Wahrnehmungsstörungen, Veränderungen im Körperbild sowie eine veränderte Bedeutung oder Suggestibilität.
Traum und Schlaf
Dream (Traum): Ein Zustand, der durch eine bestimmte Körperhaltung mit wenig Bewegung und keiner Reaktion auf Reize gekennzeichnet ist. Er ist zyklisch und dauert mehrere Stunden.
Schlafstörungen
Schlafstörungen:
- Schlaflosigkeit: Probleme beim Ein- oder Durchschlafen.
- Schlafapnoe: Atemaussetzer (Atem hält 20 Sekunden an).
- Narkolepsie: Plötzliche, unwiderstehliche Anfälle von Tagesmüdigkeit/Schlaf.
- Parasomnien: Schlafwandeln, Alpträume, Nachtschrecken, plötzliches Erwachen.
- Somniloquie: Sprechen im Schlaf.
- Bruxismus: Zähneknirschen.
Drogen und Lernen
Drogen: Substanzen, die auf das zentrale Nervensystem wirken und Wahrnehmung, Gefühle und Verhalten beeinflussen.
Lernen: Eine relativ dauerhafte Verhaltensänderung, die den Erwerb von Wissen oder Fertigkeiten durch Erfahrung widerspiegelt. Dies kann Studium, Ausbildung, Beobachtung oder Übung umfassen.
Reflexe und Handlungsmuster
Reflex: Eine automatische, unwillkürliche, angeborene Reaktion, die als Antwort auf bestimmte Reize auftritt. Meistens äußert sich dies als motorische Reaktion in einem Muskel oder einer Extremität.
Fixed Handlungsmuster (Festgelegte Handlungsmuster): Komplexe, wichtige Maßnahmen, die sich im Laufe der Phylogenese (Stammesgeschichte) für die Bildung oder den Ursprung der Arten entwickelt haben.
Konditionierung und Instrumentelles Lernen
Klassische Konditionierung
Klassische Konditionierung: Lernen über Beziehungen zwischen Reizen. Man lernt die geordnete Abfolge von Umweltereignissen. Beispiel: Das Anfahren von Lebensmittel-Hinweisen (Cues) löst Angstreaktionen oder Abneigung gegen die Aromen aus.
Instrumentelles Lernen
Instrumental-Lernen (Instrumentelle Konditionierung): Bezieht sich auf freiwilliges Verhalten. Ein instrumentelles Verhalten hilft uns, bestimmte Effekte zu erzielen. Viele Ereignisse hängen von unserem Verhalten ab (z. B. Sprachkenntnisse für Auslandsreisen).
Verfahren des Instrumentellen Lernens
Verfahren:
- Positive Verstärkung: Ein Objekt, Ereignis oder Verhalten, das die Häufigkeit der Antwort erhöht (z. B. Nahrung, Geld, Belohnung).
- Negative Verstärkung: Wenn ein unangenehmer Reiz durch ein Verhalten entfernt wird.
- Strafe: Ein unangenehmer Reiz.
Kognitives und Soziales Lernen
Kognitives Lernen
Kognitives Lernen: Wir lernen aus Erfahrung, aber das Subjekt konstruiert das Wissen über die Außenwelt selbst. Bezogen auf die eigene interne kognitive Organisation interpretiert das Subjekt die Realität und konstruiert die Bedeutung, die es darauf projiziert. Was wir lernen, ist das Ergebnis der Interpretation neuer Informationen im Kontext dessen, was wir bereits wissen. Es handelt sich nicht um eine reine Wiedergabe von Informationen, sondern um deren Assimilation und Integration in unser Vorwissen.
Typen des Kognitiven Lernens
Typen: Rezeptives Lernen, Entdeckungslernen, repetitives Lernen und bedeutungsvolles Lernen.
Soziales Lernen
Soziales Lernen: Erwerb von sozialen Kompetenzen und Verhaltensmustern durch die Interaktion mit anderen. Dies beinhaltet:
- Einstellung: Die Neigung, sich auf eine bestimmte Weise angesichts der Anwesenheit bestimmter Personen oder Situationen zu verhalten.
- Soziale Repräsentationen: Gemeinsame Ideen und Werte, die unser soziales Verhalten bestimmen und auch unsere Annahmen und Ideologien umfassen.