Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit und Bewegungslehre

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Geschwindigkeit

Geschwindigkeit ist die Qualität, die uns eine möglichst physiologische motorische Antwort auf einen Reiz ermöglicht. Reaktion ist die Fähigkeit, eine Fahrweise als Antwort auf einen Reiz so schnell wie möglich auszuführen.

Dadurch wird die Zeit für die Reaktion am Steuer definiert, welche die Zeit zwischen dem Eingang eines Reizes und dem Befehl zur Kontraktion des betroffenen Muskels ist. Das System überträgt dies über das Nervensystem. Dies wird durch die Art der Reaktion auf den Reiz bedingt:

Reizarten

  • Einfacher Reiz: Ein Anreiz für eine einzige Antwort. Ein Beispiel wäre ein 100-Meter-Lauf, bei dem man ohne Startsignal weiß, wann man loslaufen muss.
  • Diskriminativer Reiz: Das Subjekt muss je nach Art des Reizes zwischen mehreren Antwortmöglichkeiten wählen. Die Reaktion auf einen akustischen Reiz ist zum Beispiel schneller als auf einen visuellen.

Je höher die Anzahl der Rezeptoren, desto geringer die Reaktionszeit. Die reaktionsmotorische Zeit bewegt sich in der Reihenfolge, in der die Muskelfasern durch das Nervensystem kontrahiert werden.

Geschwindigkeit der Fortbewegung

Geschwindigkeit ist die Fähigkeit, eine bestimmte Strecke in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen. Sie wird durch bestimmte Faktoren und die Schrittlänge bestimmt. Die schnellsten Läuferinnen und Läufer sind schneller aufgrund der Schrittlänge (Amplitude der Schrittweite), der Kraft der Bein- und Rumpfmuskulatur sowie des Alters und Geschlechts. Die Entwicklung erfolgt bei Jungen in den Zeiträumen von 11 bis 13 und 15 bis 18 Jahren.

Die Entwicklung bei Mädchen nimmt in der Phase zwischen 11 bis 13 Jahren ab (14/15) und stabilisiert sich etwa im Alter von 17/18 Jahren.

Geschwindigkeit der Bewegung und Gestik

Geschwindigkeit der Bewegung ist die Fähigkeit, eine segmentale oder globale Bewegung in möglichst kurzer Zeit auszuführen. Determinanten sind der Automatisierungsgrad der Bewegung, ihre Lage und die spezielle Ausbildung. Zum Beispiel ist die Vorwärtsbewegung des Arms schneller als die Rückwärtsbewegung. Die Geschwindigkeit des Beinvorstoßes nimmt zwischen dem 8. und 12. Lebensjahr erheblich zu.

Biomechanische Faktoren

Die Geschwindigkeit variiert je nach Länge des Schritts, der Kraft der Bewegung, der Muskelkraft und der Beherrschung der Technik.

Flexibilität

Die Flexibilität ermöglicht es, eine Bewegung mit dem größtmöglichen Bewegungsumfang des Gelenks auszuführen. Sie ist bei dynamischen Bewegungen, die verschiedene Körperteile einbeziehen, von Bedeutung, z. B. beim Hochsprung in der Leichtathletik.

Arten der Flexibilität

  • Dynamische Flexibilität: Wenn das Ziel darin besteht, eine bestimmte Haltung einzunehmen und diese ohne nennenswerte Bewegung beizubehalten. Beispiel: der Spagat in der Gymnastik.
  • Statische Flexibilität: Wenn das Ziel darin besteht, eine bestimmte Haltung einzunehmen und diese ohne nennenswerte Bewegung beizubehalten. Beispiel: der Spagat in der Gymnastik.

Konstituierende Elemente der Flexibilität

Um unsere Flexibilität zu verbessern, betrachten wir zwei Faktoren:

  1. Die Beweglichkeit der Gelenke.
  2. Die Dehnbarkeit der Muskeln und Sehnen (elastische Komponenten).

Faktoren, die die Flexibilität beeinflussen

Faktoren, die vom Subjekt selbst abhängen:

  • Genetische Faktoren (Erblichkeit).
  • Alter und Geschlecht.
  • Dehnungsübungen.
  • Tageszeit.
  • Aktivitätsniveau.
  • Außentemperatur.

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