Grundlagen der spanischen Grammatik und Literatur

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Satzbau und Subjekt

Lob: Ein Satz besteht aus einer Reihe von Wörtern mit vollständiger Bedeutung und mindestens einem Verb, das sich auf eine Person bezieht.

Sujet (Subjekt): Bezieht sich auf Personen, Tiere oder Dinge, die eine Handlung ausführen. Das Subjekt stimmt in Numerus und Person mit dem Verb überein.

Elliptisches Subjekt: Das Subjekt wird durch die Endung des Verbs impliziert.

Sätze ohne Subjekt (Unpersönliche Sätze)

Diese Sätze stehen immer in der 3. Person Singular:

  • Meteorologische Phänomene: Beispiel: „Llovió mucho“ (Es regnete viel).
  • Grammatikalisierte Sätze: Verben wie „ser“, „hacer“ oder „haber“ in festen Ausdrücken (z. B. „Hace sol“, „Es tarde“).
  • Unpersönliches „Se“: Das „Se“ macht das Subjekt unbestimmt; eine Pluralbildung ist nicht möglich.

Prädikate

Prädikat: Drückt etwas über das Subjekt aus und enthält ein konjugiertes Verb.

  • Nominalprädikat: Gebildet mit Kopulaverben (ser, estar, parecer) + Attribut (Adjektiv, Substantiv, Präpositionalphrase). Das Attribut kann durch das neutrale Pronomen „lo“ ersetzt werden.
  • Verbalprädikat: Gebildet mit prädikativen Verben + Ergänzungen (CD, CI, C. Pred, C. Agente, CC).

Wortarten

Adverbien

Adverbien drücken Umstände wie Ort, Zeit, Art und Weise oder Zweifel aus. Sie sind unveränderlich. Das Adverb fungiert als Kern einer Adverbialphrase (S. Adv.).

Qualifizierende Adjektive

Adjektive drücken Eigenschaften von Substantiven aus. Sie variieren in Genus und Numerus. Sie können als Attribut oder prädikative Ergänzung fungieren.

Steigerungsformen (Gradación)

  1. Positiv: Zeigt die Eigenschaft an.
  2. Komparativ: Vergleicht Eigenschaften (Überlegenheit, Gleichheit, Unterlegenheit).
  3. Superlativ: Drückt die Eigenschaft im Höchstmaß aus (Absolut mit Suffixen wie -ísimo oder Präfixen wie super-/ultra-; Relativ im Vergleich zu einer Gruppe).

Bedeutung von Wörtern

  • Denotation: Die ursprüngliche, wörtliche Bedeutung eines Wortes.
  • Konnotation (Figurative Bedeutung): Wörter erhalten eine neue, übertragene Bedeutung durch sprachliche Ausdrucksmittel.

Literarische Gattungen und Autoren

Lyrik und Epik

  • Lyrik: Drückt Gefühle aus (Jarchas, Cantigas de Amigo).
  • Epik: Erzählt Taten (Mester de Juglaría, Mester de Clerecía).

Jarchas und Cantigas

Jarchas: Kurze lyrische Kompositionen (2–4 Verse), die oft den Schmerz über die Abwesenheit des Geliebten ausdrücken.

Cantigas de Amigo: Ähnlich wie Jarchas, jedoch in galicisch-portugiesischer Sprache verfasst und durch Parallelismen gekennzeichnet.

Mester de Juglaría und Clerecía

Mester de Juglaría: Die Kunst der Spielleute, die epische Gedichte (Cantares de gesta) über die Heldentaten von Rittern vortrugen.

Mester de Clerecía: Die Kunst der Kleriker. Diese Werke dienten der Belehrung, oft mit religiösem Charakter, verfasst in der „Cuaderna Vía“ (Strophen aus vier Alexandrinern mit konsonantischem Reim).

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