Grundlagen der Sportausbildung: Ziele, Prinzipien und Trainingskomponenten

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Ziele der Ausbildung von Sportlern

Die Formulierung der Ziele dieser Ausbildung umfasst drei Hauptkomponenten:

1. Bildung der Persönlichkeit

Es ist wichtig zu bedenken, dass die Arbeit mit Einzelpersonen ein Prozess der Reifung und des Wachstums ist und ihre Handlungen Auswirkungen auf sie haben. Diese Auswirkungen können physischer Natur sein oder sich auf Verhaltensstörungen oder die einstellungsorientierte Vorbereitung beziehen.

2. Vorbereitung der Athleten für zukünftige Leistungen

Trainer müssen junge Sportler auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten, um eine erfolgreiche Karriere zu gewährleisten.

3. Erzielung unmittelbarer, nuancierter Leistungen

Unter Berücksichtigung der ersten beiden Punkte sollte der Trainer versuchen, dass Athleten während ihrer Ausbildung gute sportliche Ergebnisse erzielen. Dies steigert ihre Motivation, ermutigt sie, im Sport zu bleiben, und vermittelt ihnen wertvolle Erfahrungen für die Zukunft.

Grundlagen der sportlichen Ausbildung

  • Grundsatz der Kontinuität: Die Ausbildung soll auf einer strukturierten Basis kontinuierlich erfolgen, ohne zu lange Pausen zwischen Belastung und Entlastung.
  • Grundsatz der Progression: Die Trainingsbelastungen müssen schrittweise gesteigert werden.
  • Prinzip der Abwechslung: Es muss einen Wechsel zwischen Arbeitsphasen und Ruhephasen geben, sowie zwischen verschiedenen Trainingsarten innerhalb des Trainingsplans.
  • Prinzip der Individualisierung: Da die Reaktion auf das Training sehr individuell ist, muss die Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse und Eigenschaften der ausführenden Person erfolgen.

Prozesse der Kraft

Kraft ist die Fähigkeit der Muskulatur, eine Spannung zu entwickeln, um einen äußeren Widerstand zu überwinden.

Arten von Muskelkontraktionen

  1. Isometrische Kontraktion: Wenn der Muskel nicht in der Lage ist, den angebotenen Widerstand zu überwinden; es findet keine Bewegung oder Muskelverkürzung statt.
  2. Konzentrische Kontraktion: Die Arbeit des Muskels führt zu einer Verkürzung seiner Größe.
  3. Exzentrische Kontraktion: Die Arbeit des Muskels ist darauf ausgerichtet, sich unter Spannung zu verlängern (zurückzuziehen).

Kraft nach Widerstand

  • Maximalkraft: Der höchste Widerstand, den ein Muskel erzeugen kann.
  • Schnellkraft: Wenn eine Muskelgruppe eine maximale Kraft mit hoher Geschwindigkeit entfalten kann.
  • Kraftausdauer: Die Fähigkeit, einen leichten Widerstand über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.

Entwicklung der Widerstandsfähigkeit (Ausdauer)

Unter Widerstandsfähigkeit versteht man die Fähigkeit des Körpers, Lasten über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.

Routen der Energiezufuhr nach Art der Tätigkeit

  • Anaerob alaktazid (über zelluläre Reserven): Nutzt ATP- und CP-Reserven, dauert nur sehr kurz (ca. 10–30 Sekunden). Geeignet für Aktivitäten von sehr kurzer Dauer und hoher Intensität.
  • Anaerob laktazid (Milchsäure): Wird bei Aktivitäten hoher Intensität mit einer durchschnittlichen Dauer von ca. 30 Sekunden bis 2 Minuten verwendet.
  • Aerob: Wird bei milden oder gleichmäßigen und langanhaltenden Tätigkeiten genutzt.

Prozesse der Schnelligkeit

Schnelligkeit ermöglicht es uns, eine Aktion in kürzester Zeit auszuführen.

Arten der Schnelligkeit

  • Reaktionsschnelligkeit: Verkürzt die Zeit zwischen der Darbietung eines Reizes und dem Beginn der motorischen Reaktion.
  • Azyklische Schnelligkeit: Ermöglicht die Ausführung einer einzelnen Bewegung so schnell wie möglich.
  • Zyklische Schnelligkeit: Ermöglicht die Wiederholung von Bewegungen so oft wie möglich.

Entwicklung der Flexibilität

Die Fähigkeit eines Gelenks oder einer Gelenkgruppe, Bewegungen auszuführen, die eine große Bewegungsamplitude beinhalten.

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