Grundlagen der Sporttheorie und Bewegungslehre
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Grundlagen der Koordination und Motorik
1. Ziel der Koordination
Die Koordination dient dazu, die Entwicklung und die Möglichkeiten der individuellen Reaktion zu bereichern sowie mehr Freiheit und Bewegungsspielraum zu schaffen.
2. Grundlegende Inhalte der Auge-Fuß-Koordination
Basierend auf den Kompetenzen des Bewegungsapparates befasst sich die Entwicklung der okulo-pedalen Koordination mit wahrnehmungsmotorischen Fähigkeiten wie Führungen, Haltstopps und Schlägen.
3. Grobmotorik
Zur Grobmotorik zählen: Fortbewegung, Sprünge, Drehungen, Starts, Empfänge und das Gleichgewicht.
4. Konzept der natürlichen Fortbewegung
Diese Verschiebungen sind ein natürlicher Bewegungsstil. Sie entsprechen den grundlegenden Bewegungsmustern, die ohne künstliche Hilfsmittel auskommen. Es geht darum, den Körper von einem Punkt zum anderen im Raum zu bewegen.
5. Aktive Fortbewegung
Hierzu zählen:
- Die Bewegung in der aquatischen Umwelt (Wasser).
- Wandern, Laufen und Springen.
- Vierfüßlerstand, Krabbeln und Klettern.
6. Konzept des Kletterns
Klettern sind Fortbewegungen ohne Bodenkontakt. Das Motiv bewegt sich durch aufeinanderfolgendes Abstoßen und Ziehen, wobei sich die Höhe des Schwerpunkts verändert. Es handelt sich um eine aktive, aber ineffektive Fortbewegung.
7. Die Körperachsen
- Sagittalachse: Ermöglicht Drehungen von links nach rechts.
- Transversalachse: Ermöglicht Drehungen hin und her (Vorwärts-/Rückwärtsrolle).
- Vertikalachse: Ermöglicht Längsdrehungen nach rechts und links.
8. Begriff der Kraft und Interaktion
Interaktion mit einem mobilen, elastischen Objekt bis zur Freigabe (Abgabe) oder gegen eine starre Fläche. Dabei werden im Wesentlichen die oberen Segmente genutzt, um ein Objekt zu verdrängen.
9. Ziele der Arbeit an Schlägen
Entwicklung der wahrnehmungsmotorischen Kapazitäten sowie der körperlichen und motorischen Fähigkeiten.
10. Verwendung von Stopps
Dienen der Kontrolle von mobilen Objekten (Sportgeräten), insbesondere in Sportarten, in denen das Objekt nicht mit den Händen berührt werden darf.
11. Konzept des Abfangens
Umleiten oder Unterbrechen der Bahn eines Objekts oder einer Person, um zu verhindern, dass das Ziel erreicht wird.
12. Spezielle Qualifikationen
Verbesserung der allgemeinen Kompetenzen ab einem Alter von 11 Jahren. Sie werden nicht als Inhalte der EFB (Einführung in den Basissport) verwendet, sondern dienen der Einführung technisch-sportlicher Gesten.
13. Konzept des Widerstands (Ausdauer)
- Aerob: Langwierige Arbeit in Gegenwart von Sauerstoff.
- Anaerob: Anstrengungen mit hoher Intensität über einen möglichst langen Zeitraum bei Sauerstoffmangel.
Es ist die Fähigkeit, Anstrengungen so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.
14. Konzept der Geschwindigkeit
Es ist die Fähigkeit des Menschen, motorische Aktionen mit maximaler Intensität in kürzester Zeit durchzuführen.
15. Das Spiel im Primarstufen-Sportunterricht
Das Spiel ist das wichtigste didaktische Mittel. Es ist ein grundlegendes Instrument zur Erreichung der Entwicklungsziele. Es fördert alle Aspekte der Persönlichkeit des Kindes: kognitiv, motorisch, affektiv und sozial. Es ist das wichtigste und pädagogisch vollständigste Instrument der Lehre.
16. Definition der Fortbewegung
Die Tatsache, unseren Körper von einem Punkt zum anderen im Raum zu bewegen. (Wiederholung: Ausgaben unseres Körpers von einem Punkt zum anderen im Raum.)
17. Spezielle Bewegungsformen
- Gehen (Marsch): Eine Form der Fortbewegung, die durch sukzessive und alternative Stützphasen der Füße auf der Oberfläche produziert wird. Die Geschwindigkeit ist hierbei ein verbundener Faktor.
- Vierfüßlerstand: Fortbewegung auf mehr als zwei Stützpunkten, wobei immer die oberen und unteren Segmente in der horizontalen Ebene beteiligt sind.
- Krabbeln: Alle Bewegungen, bei denen ein Kontakt des gesamten Rumpfes oder eines Teils davon mit der horizontalen Ebene besteht.
- Fortbewegung im Wasser: Alle Bewegungen, die in Gewässern auftreten, wobei die Körpersegmente als Antriebsmittel dienen.
- Transport: Eine Schicht, die nicht unmittelbar vom Subjekt selbst erzeugt wird, sondern durch das Festklammern an anderen Mitteln (z. B. mit Matten).
- Rutschen: Fortbewegung, bei der sich das Subjekt allein oder mit Hilfe anderer Elemente auf einer ebenen oder geneigten Oberfläche bewegt.
18. Sprünge, Würfe und Empfang
- Sprünge: Die Aussetzung des Körpers in der Luft, ausgelöst durch ein oder beide Beine, um danach wieder auf den Füßen zu landen.
- Würfe (Mitteilungen): Grundfertigkeiten, bei denen ein mobiles Objekt mit den oberen Segmenten durch einen Stoß auf eine Flugbahn im Raum geschickt wird.
- Empfang: Grundfertigkeit, bei der eine Person ein mobiles Objekt, das sich im Raum befindet, fängt oder stoppt, um es für weitere Aktionen verfügbar zu machen.
19. Schlag, Führung und Finten
- Schlag (Hit): Interaktion mit einem mobilen Objekt ohne Anpassung oder Kontrolle, um durch einen Impuls dessen Position zu ändern.
- Führungen (Leitungen): Aufeinanderfolgende Stöße oder Schläge zur kontrollierten Führung eines bewegten Körpers im Raum.
- Finten: Die Bewegung stoppen oder die Richtung ändern (vom Mobilfunk, dem Individuum oder beidem), um den Gegner zu täuschen, zu umgehen und eine Win-Win-Situation zu erzeugen.
20. Körperliche Fitness
Die Menge der organischen und physikalischen Eigenschaften, die eine Person besitzen muss, um verschiedene körperliche Anstrengungen zu bewältigen.
21. Sportliche Einführung
Gemeinsames taktisches Know-how und grundlegende Fundamente des Sports, die ein Individuum für das spätere Erlernen bestimmter Sportarten trainiert.
22. Phasen des Empfangs und Wurfs
Phasen des Empfangs: Antizipation, Kontakt, Pufferung (Vorbereitung).
Stufen der Freisetzung (Wurf): Erfassung des Objekts, Ausholbewegung (Schwung), Loslassen des Objekts.
23. Ziele von Fortbewegung und Finten
Die Arbeit an der Fortbewegung umfasst wahrnehmungsmotorische Fähigkeiten, die Strukturierung des Körpers sowie die raumzeitliche Wahrnehmung und Koordination.
Ziele von Finten: Als komplexe allgemeine Fähigkeiten wirken sie auf die wahrnehmungsmotorischen Fähigkeiten, insbesondere auf die temporäre Speicherung, die Körperwahrnehmung und die Koordination.
24. Inhalte von Gesundheit und Sportunterricht
- Aerobic
- Widerstand (Ausdauer)
- Muskelkraft und Körperzusammensetzung
- Geschwindigkeit und Reaktionszeit
25. Spielformen
- Traditionelles Spiel
- Die Formen (Bewegungsformen)
- Arcade-Spiele / Kleine Spiele
- Das vor-sportliche Spiel (Predeportivo)
26. Konzept der Gesundheit und Körperausdruck
Gesundheitszustand (WHO): Ein Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.
Körperausdruck: Eine Reihe von Techniken, die die Sprache des Körpers als Element nutzen, um Inhalte psychischer Natur zu vermitteln.