Grundlagen der Subnetzbildung und IPv4/IPv6-Adressierung
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Subnetting: Grundlagen und Berechnung
Beim Subnetting müssen Sie die Anzahl der benötigten Geräte berücksichtigen und dabei zwei Adressen (Netzwerk- und Broadcast-Adresse) abziehen.
Um ein Subnetz zu erstellen, werden Bits von der Host-ID entliehen und mit der Netzwerk-ID kombiniert.
Beispiel: 192.168.0.0000 (Subnetz-Bits) 0000 (Host-Bits) für 7 mögliche Geräte.
Subnetz-Beispiele
- (1) 192.168.0.0000 0000 /28 → 192.168.0.0/28
- (2) 192.168.0.0001 0000 /28 → 192.168.0.16/28
IP-Adressbereiche
- (1) 192.168.0.1 bis 192.168.0.15
- (2) 192.168.0.17 bis 192.168.0.31
Die Anzahl der Host-Positionen wird mit 2n berechnet.
Netzwerk-Klassen
- A: 0 | 0.0.0.0 bis 127.255.255.255
- B: 10 | 128.0.0.0 bis 191.255.255.255
- C: 110 | 192.0.0.0 bis 223.255.255.255
- D: 1110 | 224.0.0.0 bis 239.255.255.255
- E: 11110 | 240.0.0.0 bis 255.255.255.255
Private vs. Öffentliche IP-Adressen
- A: 0.0.0.0 (reserviert), 127.0.0.0 (Loopback), 10.0.0.0 (privat)
- B: 172.16.0.0 bis 172.31.0.0 (privat)
- C: 192.168.0.0 (privat)
- E: 255.0.0.0 (Broadcast)
IPv6: Nachfolger von IPv4
IPv6 wurde aufgrund der Erschöpfung des IPv4-Adressraums entwickelt.
- IPv4: 32 Bit, unterteilt in 4 Gruppen zu 8 Bit (dezimal).
- IPv6: 128 Bit, hexadezimal dargestellt (höhere Adressierungskapazität).
Vorteile von IPv6
- Bessere Paketverarbeitung
- Skalierbarkeit und Langlebigkeit
- Erweiterte QoS-Mechanismen (Quality of Service)
- Integrierte Sicherheitsfunktionen
Kernmerkmale von IPv6
- Hierarchische 128-Bit-Adressierung: Erweiterte Adresskapazität.
- Vereinfachtes Header-Format: Effizientere Paketverarbeitung.
- Erweiterte Optionen: Bessere Unterstützung für Skalierbarkeit.
- Flow-Labeling: Unterstützung für QoS-Mechanismen.
- Sicherheit: Integrierte Authentifizierungs- und Datenschutzfunktionen.
Packet Tracer Grundlagen
Wichtige Konzepte: DNS, DHCP, RIP, Clock-Rate.