Grundlagen der Systemtheorie: Synergie, Entropie und Organisation
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Grundlagen der Systemtheorie
Synergie
Synergie: Integration von Elementen, die in der Folge etwas Größeres als die Summe dieser Elemente ergibt. Das heißt, wenn zwei oder mehr Elemente zusammen ein Ergebnis erzielen, das Vorteile bringt und die Eigenschaften der einzelnen Elemente maximiert.
Rekursion
Rekursion: Ein System, dessen zusammengesetzte Objekte wiederum auch Systeme sind. Im Allgemeinen ist ein System ein größeres Subsystem. Das Konzept der Rekursion gilt für Systeme innerhalb größerer Systeme.
Entropie
Entropie: Ist der Trend zur Desorganisation und gleichmäßigen Verteilung der Elemente eines Systems. Dies beinhaltet die Aufhebung ihrer potenziellen Unterschiede und damit ihrer Arbeitsfähigkeit durch das System im Laufe der Zeit oder durch Verschleiß. Entropie: Der Grad der Unordnung in einer Organisation. Es ist der ständige Verlust der Lebenskraft.
Negentropie
Negentropie: Ein Maß für die Organisation. Die Negentropie sucht als selbstregulierender Mechanismus, der Ordnung, Gleichgewicht oder die Kontrolle des Chaos im System aufrechterhält. Es ist der Mechanismus, durch den das System versucht zu überleben und eine chaotische Situation zu stabilisieren.
Homöostase
Homöostase: Die Regulierung zur Erhaltung des internen Umfelds in einem stabilen und konstanten Zustand.
Homöostatische Mechanismen: Dies sind die Mechanismen zur Behebung von Problemen, die nicht durch die Negentropie gelöst werden, wodurch die Durchführung oder die Ergebnisse normalisiert werden. Diese Mechanismen sind innerhalb bestimmter Abweichungsbereiche durchführbar und effizient.
Algedonie
Algedonie: Dies sind die Signale, die durch homöostatische Mechanismen an das zentrale System gesendet werden, um anzuzeigen, dass sie nicht in der Lage sind, das Problem zu überwinden.
Äquifinalität
Äquifinalität: Ein System kann, ausgehend von verschiedenen Anfangsbedingungen, über eine Vielzahl von Wegen denselben Endzustand erreichen.
Machbarkeit eines offenen Systems
Machbarkeit eines offenen Systems: Überlebensfähigkeit (Legitimität) und Anpassung eines Systems in einem sich ständig verändernden Umfeld. Großer Energie- und Informationsaustausch zwischen System und Umwelt.
Produktivität, Wirksamkeit und Effizienz
Die Produktivität kann sich auf Dienstleistungen beziehen und wird als das Verhältnis zwischen der Höhe der produzierten Güter und der Höhe der eingesetzten Ressourcen definiert.
Die Wirksamkeit: Insgesamt spricht man von Wirksamkeit, wenn die gesetzten Ziele erreicht wurden. Wirksamkeit: Wofür etwas getan wurde, welche Ergebnisse angestrebt werden, welche Ziele erreicht werden.
Business Efficiency (Geschäftseffizienz): Effizienz bezieht sich darauf, wie eine optimale Leistung erbracht wird.
Die Effizienz sucht die Verbesserung durch technische Lösungen und die Maximierung der wirtschaftlichen Leistung des Unternehmens durch technische und finanzielle Ressourcen (Effizienz) sowie durch politische Mittel (nicht nur kostengünstig). Effizienzgrad: Wie die Dinge gemacht werden, wie sie ablaufen.