Grundlagen der technischen Darstellung und Bildanalyse

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Systeme der Repräsentation

Das subjektive System der Repräsentation bedeutet, dass der Autor das Bild nach seinem eigenen Weg gestaltet. Das System-Performance-Ziel definiert, dass der Autor das Bild nach festen Regeln erstellt.

Format-Papier (DIN-Normen)

  • A4: 210 x 297 mm
  • A3: 420 x 594 mm
  • A2: 840 x 1188 mm
  • A1: 1680 x 2376 mm
  • A0: 3360 x 4752 mm

Liniennormen

In der technischen Zeichnung hat jede Linienart eine spezifische Bedeutung, deren korrekte Verwendung für die Auslegung der Pläne entscheidend ist:

  • Einschränkung: Das System zeigt die spezifische Maßangabe eines Objekts an.
  • Maßhilfslinien: Linien parallel zur bemaßten Dimension. Die erste Linie muss einen Mindestabstand von 1 cm zum Objekt haben.
  • Maßzahl: Die Zahl, die der Messung des Objekts entspricht und über der Mittellinie steht.

Skalentypen

  1. Maßstab 1:1: Die Größe der Zeichnung entspricht dem tatsächlichen Objekt.
  2. Vergrößerungsmaßstab: Wird für kleine Objekte verwendet (z. B. Uhrwerk). Der Zähler ist größer als der Nenner (z. B. E = 7/2, S = 3/1).
  3. Verkleinerungsmaßstab: Wird für große Objekte verwendet (Gebäude, Möbel). Der Zähler ist kleiner als der Nenner (z. B. E = 2/5, E = 1/3).

Geometrische Projektionssysteme

Das System der V-Form dient der Darstellung geometrischer Elemente des Raumes auf einer Ebene. Dabei werden drei Dimensionen durch orthogonale Projektion auf zwei senkrecht zueinander stehende Ebenen (horizontal HP und vertikal PV) auf zwei Dimensionen reduziert.

Formale Systeme und Modellierung

Ein formales System ist ein mathematisches Konstrukt aus Symbolen und Regeln. In den formalen Wissenschaften (Logik, Mathematik, Informatik) dient die Formalisierung dazu, ein konzeptionelles Modell der realen Welt in einer formalen Sprache auszudrücken.

Elemente der visuellen Nachricht

Eine visuelle Nachricht besteht aus einem Sender, einem Bild und einem Beobachter. Sie ist ein komplexes Produkt, das sich durch folgende Merkmale auszeichnet:

  • a) Signifikant: Die Menge der vorhandenen Elemente in einem Bild und deren Organisation.
  • b) Bedeutung: Die Gedanken, Emotionen und Gefühle, die der Betrachter wahrnimmt.
  • c) Ikonizität: Der Grad der Ähnlichkeit zwischen dem Bild und seinem Modell (mimetisch vs. symbolisch).
  • d) Komplexität: Abhängig von der Anzahl der Elemente und dem Grad der Ordnung oder Unordnung.
  • e) Standardisierung: Das Bild folgt spezifischen Regeln oder Codes.
  • f) Geschichtlichkeit: Der dokumentarische Wert eines Bildes.
  • g) Ästhetik: Die Wirkung auf die Sensibilität des Betrachters, basierend auf sozialen und kulturellen Idealen.
  • h) Ausbildung: Die allgemeine Verständlichkeit von Bildern, die vielen Menschen bekannt sind.

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